Die Ratingagentur FitchRatings hat das Verbundrating für die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bestätigt. Das Langfristrating liegt unbeeindruckt von der Finanzmarktkrise seit dem Jahr 2005 unverändert bei A+ stable. Das von der Agentur nun neu eingeführte Viability Rating liegt ebenfalls bei a+ stable.
Diese Ratings gelten für alle Institute, die der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen sind. Hierzu gehören die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken, die PSD Banken, kirchliche Kreditgenossenschaften, genossenschaftliche Zentralbanken, genossenschaftliche Hypothekenbanken sowie weitere Spezialinstitute der genossenschaftlichen FinanzGruppe wie etwa die Bausparkasse Schwäbisch Hall oder Gesellschaften von Union Investment.
Besonders erfreulich ist die Einstufung der genossenschaftlichen FinanzGruppe beim von Fitch neu eingeführten Viability Rating mit a+ stable. In dieser Ratingkategorie bleiben staatliche Unterstützungsleistungen – anders als beim Emittentenrating – weitgehend unberücksichtigt. Da die genossenschaftliche FinanzGruppe ohne staatliche Unterstützung die Finanzmarktkrise bewältigt, wird die Solidität der Gruppe im Vergleich mit Wettbewerbern transparent.
"Dieses Rating legt im Vergleich zum Emittentenrating explizit den Einfluss staatlicher Unterstützungen offen. Die Marktteilnehmer haben so eine höhere Transparenz bei der Beurteilung der originären Wirtschaftskraft und Kreditwürdigkeit von Finanzinstituten. Gerade die genossenschaftliche FinanzGruppe mit ihrer Allfinanzstrategie und ihren starken Marken hat sich in den turbulenten Zeiten der Finanzmarktkrise gut behauptet", so BVR-Präsident Fröhlich. Das Rating bestätige dies eindrucksvoll.