Genossenschaftliche FinanzGruppe präsentiert Jahresabschluss 2010

Mit einem konsolidierten Jahresüberschuss nach Steuern von 6,1 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2010 (plus 31,3 Prozent) beweist die genossenschaftliche FinanzGruppe ihre Solidität, Leistungs- und Zukunftsfähigkeit.

Bei einer kaum veränderten Bilanzsumme von 1.020 Milliarden Euro bauten die 1.138 Kreditgenossenschaften, die DZ BANK Gruppe, die WGZ BANK Gruppe und die Münchener Hypothekenbank eG ihr Kredit- und Einlagenwachstum kontinuierlich über alle Kundengruppen hinweg aus. Als verlässlicher Finanzierungspartner kommt die FinanzGruppe in der Kreditvergabe an Gewerbekunden (Stand Ende März 2011) mittlerweile auf einen Marktanteil von 28,1 Prozent.

Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Jahr 2010 um 9,2 Prozent auf 19 Milliarden Euro. Die Risikovorsorgeaufwendungen im Kreditgeschäft gingen sehr deutlich auf weniger als 900 Millionen Euro zurück. Der Provisionsüberschuss stieg aufgrund der kontinuierlichen Expansion im Kundengeschäft und dem sich wieder stabilisierenden Wertpapiergeschäft um 9,6 Prozent auf 5 Milliarden Euro.

Während die Forderungen an Kunden um rund 23 Milliarden Euro (4,1 Prozent) auf 583,3 Milliarden Euro anstiegen, reduzierte sich der Bestand an Handelsaktiva und Finanzanlagen um insgesamt 26 Milliarden Euro auf 308,3 Milliarden Euro. Mit der Ausweitung des Kundenkreditgeschäfts präsentiert sich die FinanzGruppe einmal mehr als verlässlicher Partner des Mittelstands.

Beim Einlagengeschäft erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 32 Milliarden Euro (5,4 Prozent) auf 620 Milliarden Euro. Dieser Anstieg zeigt sowohl das Vertrauen, das die Anleger den Volksbanken und Raiffeisenbanken entgegenbringen, als auch die Wettbewerbsfähigkeit der angebotenen Produkte.