Umgang mit Taschengeld – Umfrage des BVR

Der Umgang mit Taschengeld ist in Deutschland längst nicht in allen Familien ein Thema. Dies ergab eine Umfrage der TNS Emnid Markt- und Sozialforschung im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Gelderziehung in Familien

Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass über die Hälfte der 500 befragten Eltern täglich oder wöchentlich mit ihren Kindern über das Thema Geld sprechen. Demgegenüber geben rund 30 Prozent der Befragten an, sich selten oder nie mit ihrem Nachwuchs über Geld zu unterhalten. Die Grundlagen der Gelderziehung wie die regelmäßige Zuteilung von Taschengeld sind zwar in vielen, aber längst nicht in allen Familien etabliert, so der BVR.

Verwendung des Taschengeldes

Nach Angaben der befragten Eltern verfügt rund die Hälfte der Kinder unter 14 Jahre über ein eigenes Spar- beziehungsweise Girokonto. Einen großen Teil des Taschengeldes sparen die Kinder. Ansonsten wird das Geld für den Kauf von Süßigkeiten, Büchern und Zeitschriften ausgegeben, gefolgt von Kino- oder Schwimmbad-Besuchen und dem Konsum von Kosmetika sowie Schmuck, berichten rund 35 Prozent der Eltern, die ihrem Nachwuchs regelmäßig Taschengeld zuteilen.

Allgemeinbildung in Finanzangelegenheiten fördern

In der Kindheit wird die Grundlage für die spätere Einstellung zum Umgang mit Geld gelegt. "Die finanzielle Allgemeinbildung und den Umgang mit Geld bei Heranwachsenden zu fördern, ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der Volksbanken und Raiffeisenbanken", erklärt BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Das Schulserviceportal der Volksbanken und Raiffeisenbanken jugend-und-finanzen.de liefert einen Überblick über die vielfältigen Initiativen sowie Tipps und Informationen zur Gelderziehung.