Abgabefrist für die Steuererklärung

Mehr Zeit für die Steuererklärung 2018

16. März 2017

Bis zum 31. Mai 2017 müssen Freiberufler und alle anderen Pflichtveranlagten ihre Steuererklärung abgeben. Ab 2018 dürfen Sie sich damit jedoch bis zum 31. Juli des Folgejahres Zeit lassen.

Steuerberater haben mehr Zeit für eine optimale Beratung

Ab dem Jahr 2018 gilt eine neue Frist für die Steuererklärung. Sie muss dann erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (für die Steuererklärung 2018 also bis zum 31. Juli 2019) beim Finanzamt eingehen. Wenn Ihr Steuerberater die Steuererklärung erstellt, hat dieser künftig bis zum 28. bzw. 29. Februar des übernächsten Jahres Zeit, diese abzugeben. Für die Steuererklärung 2018 wäre also der 29. Februar 2020 Fristende.

Gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung

Die Einkommensteuererklärungen von Unternehmen müssen elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden, sofern die Firmen Gewinne erzielen. Dazu zählen Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, einem Gewerbebetrieb oder aus selbstständiger Arbeit. Auch Banken und die gesetzliche Rentenversicherung übermitteln Daten direkt an das Finanzamt. Unterläuft hier ein Fehler, kann der Steuerpflichtige diesen zukünftig korrigieren. Wenn ihm Belege mit anderen Werten vorliegen, kann er diese dem Finanzamt vorzeigen und die korrekten Werte direkt in seine Steuererklärung übernehmen.

Dauerfristverlängerung bei Quartalsabgabe

Eine Dauerfristverlängerung hilft Ihnen, wenn Sie verpflichtet sind, die Umsatzsteuervoranmeldung vierteljährlich an das Finanzamt zu übermitteln. Diesen Antrag müssen Sie dem Finanzamt bis 10. April 2017 elektronisch übermitteln. Wird er genehmigt, müssen Sie die Umsatzsteuervoranmeldung erst einen Monat später als gesetzlich vorgeschrieben abgeben, also am 10. Mai. Eine genehmigte Dauerfristverlängerung gilt unbegrenzt.

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