Corporate Social Responsibility

Ethische Verpflichtungen von Unternehmen müssen nachvollziehbar sein

06. Mai 2015

Immer mehr Unternehmen schreiben sich Corporate Social Responsibility (CSR) auf ihre Fahnen. Sie engagieren sich freiwillig für ökologische oder soziale Projekte, um ihr Unternehmen im Wettbewerb besser aufzustellen.

Nachhaltige, unternehmerische Gesellschaftsverantwortung

Grundzüge der CSR sind nachhaltige Entwicklung, verantwortliches Handeln in der eigenen Geschäftstätigkeit, ökologische Verpflichtungen oder ein besonders gewissenhafter Umgang mit Mitarbeitern. Gleichwohl geben sich einige Firmen ethisch korrekt, um einen wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen, ohne wirklich sozialverträglich zu agieren. Wird das publik, leidet darunter auch der gute Ruf anderer Unternehmen. Dies bestätigt die Studie "Chancen und Risiken von CSR im Mittelstand" des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn.

Unberechtigtes grünes Image schadet der Firma

Gegen "Greenwashing" sollten Unternehmen gewappnet sein. Gelangen Zweifel an der Aufrichtigkeit des Engagements an die Öffentlichkeit, kann das einen ernsthaften Imageverlust nach sich ziehen. Zuweilen führen fehlende Kontrollen und unklare Vereinbarungen in Lieferverträgen zu unbeabsichtigter "Grünwascherei". Denn die Unternehmen können nicht immer sicher sein, dass die Vorprodukte ihrer Zulieferer auch den CSR-Standards entsprechen.

Managementstrategie erfolgreich praktizieren

Verantwortungsvolle Unternehmen wählen ihre Partner sorgfältig aus und legen Wert auf anerkannte Zertifikate. Andere machen nur Geschäfte mit Mitgliedern eines Verbandes, der die gleichen CSR-Standards vorschreibt. Fehlverhalten kann aber auch auftreten, wenn die Mitarbeiter die Normen und Werte des Unternehmens nicht mittragen. Mittelständler sollten daher auf eine offene Unternehmenskultur setzen und ihre Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbinden. Das schafft Akzeptanz.

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