Digitalisierung stärkt Arbeitsmarkt

Technischer Fortschritt erhöht Bedarf an Fachkräften

23. Oktober 2015

Die Digitalisierung hat positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und stärkt ihn. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass durch die Digitalisierung kein massenhafter Verlust von Arbeitsplätzen zu erwarten ist.

Computer sind keine Jobkiller

Schon zu Beginn des Computerzeitalters warnten viele Arbeitnehmer davor, dass zahllose Arbeitsplätze und Berufe verloren gehen könnten. Doch die Sorgen waren meist unbegründet, denn es entstanden neue Beschäftigungsarten und Berufsfelder. Auch bei der Digitalisierung ist die Befürchtung groß, dass bald nur noch wenige Menschen in der Arbeitswelt benötigt werden.

Bedarf an Fachkräften steigt

Das IW-Personalpanel gibt Anlass zur Entspannung. Nur jedes zehnte Unternehmen, das stark von der Digitalisierung profitiert, will kurzfristig Arbeitsplätze abbauen. Dagegen plant gut ein Drittel der Unternehmen, in den nächsten zwölf Monaten mehr Mitarbeiter einzustellen. Auch langfristig wollen die meisten Firmen eher neue Arbeitsplätze schaffen als welche abzubauen. Besonders der Bedarf an Fachkräften steigt. Beschäftigte mit einer abgeschlossenen beruflichen Aus- oder Fortbildung sowie Akademiker haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Auf Weiterbildung setzen

Oft fallen lediglich einfache Tätigkeiten in den Firmen weg. Das gilt auch für Unternehmen, die gar nicht überwiegend digitalisiert sind. Wichtig ist die Weiterbildung der Mitarbeiter, um auch während der Digitalisierung eine hohe Wertschöpfung zu erzielen. Arbeitgeber sollten sich hier in der Verantwortung sehen und sich zukunftsfähig machen, indem sie ihre Mitarbeiter ständig weiterqualifizieren.

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