Diversity Management im Mittelstand

Vielfalt im Personalwesen verbessert Unternehmenskultur

14. August 2015

Diversity Management findet sich häufig im Mittelstand, wenn ein Unternehmen ein Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent jährlich erzielt. Das geht aus der Studie "Triebwerk des Erfolgs – der deutsche Mittelstand im Fokus" hervor.

Unterschiede zwischen Mitarbeitern beleben das Geschäft

Die Studie von GE Capital in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn besagt, dass sich die Förderung der Vielfalt in der Belegschaft positiv auf Produktivität, Image und Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt. Das ist der Fall, wenn Beschäftigte nicht die gleiche Herkunft, das gleiche Geschlecht oder Alter teilen. Auch die Wertschätzung für Mitarbeiter, die behindert sind oder einer religiösen Minderheit angehören, steigert die Bindung an die Firma und führt zu besseren Arbeitsergebnissen.

Erhebliche Produktionssteigerung durch Vielfalt

Laut Studie konnten 72 Prozent der untersuchten Mittelständler ihre Produktion durch Diversity erhöhen und 68 Prozent die Zufriedenheit in der Belegschaft. "In gut jedem zweiten Unternehmen werden Teams bewusst heterogen zusammengesetzt, gibt es Deutschkurse für ausländische Mitarbeiter oder barrierefreie Maßnahmen für behinderte Beschäftigte. Natürlich ziehen diese Maßnahmen vorrangig darauf, die Produktivität zu steigern und neue Märkte zu erschließen. Als ebenso wichtig wird aber auch angesehen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern", berichtet Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des IfM.

Mehr Innovationskraft durch kulturelle Mischung

Die neue Unternehmenskultur sorgt für mehr Loyalität zum Arbeitgeber und damit auch für eine stärkere Bindung der Fachkräfte. Daneben profitiert auch die Innovationskraft. Jene Mittelständler, die jährlich mehr als zehn Neuerungen innerhalb ihres Portfolios vorweisen können, besitzen in der Belegschaft meist eine überdurchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern mit Migrationshintergrund.

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