Falschgeld-Quote gesunken

Weniger gefälsche 20- und 50-Euro-Scheine im ersten Halbjaht 2016

19. August 2016

Die Falschgeld-Quote ist laut Europäischer Zentralbank (EZB) in der ersten Jahreshälfte 2016 gesunken. Rund 331.000 gefälschte Euro-Banknoten wurden aus dem Verkehr gezogen. Das sind 25 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Vorsicht bei 50-Euro-Scheinen

Im Vergleich zur Anzahl echter Banknoten ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering. Zurzeit sind 18,5 Milliarden Euro-Geldscheine im Umlauf. Fast alle Falschnoten wurden in Euro-Ländern sichergestellt. Im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2015 verringerte sich der Anteil der gefälschten 20-Euro-Scheine, während der Anteil der gefälschten 50-Euro-Banknoten zunahm. Hier ist also vor allem Vorsicht geboten.

Falschgeld einfach erkennen

Die Echtheit von Euro-Banknoten lässt sich nach dem einfachen Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" überprüfen. Eine Beschreibung, wie bei der Prüfung vorzugehen ist, findet sich auf den Websites der EZB und der Bundesbank. Es gibt auch kurze Videos, die zeigen, wie sich der echte Geldschein beim Kippen verändert. Erhalten Sie eine Banknote, die Ihnen verdächtig erscheint, vergleichen Sie diese direkt mit einem Geldschein, von dem mit Sicherheit feststeht, dass er echt ist. Das ist bei den allermeisten Geldscheinen aus Bankautomaten der Fall. Falls sich Ihr Verdacht erhärtet, sollten Sie die Polizei kontaktieren.

80 Prozent der Fälschungen sind 20- und 50-Euro-Banknoten

Am 4. April 2017 wird die neue 50-Euro-Banknote mit neuen Sicherheitsmerkmalen eingeführt. Das Eurosystem unterstützt Hersteller von Geräten zur Echtheitsprüfung bei der Anpassung ihrer Produkte an die neue Banknote. Wenn Geräte diese dennoch nicht annehmen, sollten sich die Eigentümer unverzüglich mit ihrem Lieferanten oder dem Gerätehersteller in Verbindung setzen.

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