Mittelstandsbarometer

Moderater Aufschwung trotz gedrückter Stimmung nicht in Gefahr

25. Mai 2016

Der deutsche Mittelstand beurteilt die Konjunkturaussichten im April geringfügig schlechter als im März. Dies zeigt das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer. Trotz der etwas gedrückten Stimmung bei den Betrieben ist der moderate Aufschwung für 2016 jedoch nicht in Gefahr.

Geschäftserwartungen von kleinen und mittleren Unternehmen stagnieren

Das Mittelstandsbarometer weist im April ein geringfügig schlechteres Geschäftsklima aus als im März. Die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Firmen stagnierten im April und verharren damit weiterhin nur knapp oberhalb des langjährigen Durchschnitts.

Solide Konjunkturdaten im Frühjahr

Das Mittelstandsbarometer lässt auf eine solide Konjunktur im Frühjahr schließen, jedoch nicht auf eine weitere Zunahme der Dynamik. Es sagt also nicht aus, dass die Konjunktur einbrechen wird, sondern dass sie konstant bleibt. Demnach ist das von der KfW für 2016 vorhergesagte deutsche Realwachstum von 1,7 Prozent immer noch möglich. Trotz der soliden Konjunkturdaten im ersten Quartal geben die globalen Nachfrageschwankungen für die Zukunft Anlass zur Sorge.

Globale ökonomische und politische Risiken

Die deutsche Binnennachfrage ist auf hohem Niveau stabil, aber die Nachfrage aus dem Ausland stellt weiterhin ein Risiko dar. Zu nennen sind hier insbesondere das Brexit-Referendum und die erneut schwächelnde US-Konjunktur. Auch der schwankende Ölpreis und die vorerst gescheiterte Einigung über die Begrenzung der Fördermengen sind Unsicherheitsfaktoren im Außenhandel. Aufgrund der guten Geschäftslage im Inland ist der moderate Aufschwung für 2016 jedoch nicht in Gefahr.

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