Spielwaren im Einzelhandel

Gesamtumsatz des Spielwareneinzelhandels wächst trotz hoher Konkurrenz

4. Dezember 2015

Der Gesamtumsatz des Spielwareneinzelhandels wird auch 2016 weiter steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Branchenbericht des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Der Spielwarenhandel in Deutschland

Laut des vom ifo-Institut erstellten "VR Branchen special" wird der Umsatz der Spielwarenbranche im Jahr 2016 vor allem aufgrund der guten Konsumkonjunktur und der erwarteten Einkommenserhöhung steigen. In den ersten acht Monaten des Jahres 2015 wuchs der Branchenumsatz bereits um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Spielwareneinzelhandel mit rund 2.930 Unternehmen beschäftigt 15.900 Mitarbeiter, die 3.560 Verkaufsstellen betreiben. Die Branche besteht überwiegend aus klein- und mittelständischen Unternehmen. Das zeigt sich auch darin, dass 94 Prozent dieser Firmen einen Jahresumsatz von unter einer Million Euro haben.

Fachgeschäfte sind starkem Wettbewerb ausgesetzt

Neben den kleinen Fachgeschäften sind auch andere Wettbewerber am Spielwarenhandel beteiligt: Verbrauchermärkte, Warenhäuser, Lebensmittel-Discounter sowie der Online-Versandhandel. Im Fachhandel lassen sich Wettbewerbsvorteile durch eine starke Variation des Warenangebots und Produkterneuerung erreichen. Dabei stellen sich einige Fachhändler als Vollsortimenter auf, andere spezialisieren sich auf wenige Sparten wie Modelleisenbahnen. Außerdem bieten viele Spielwarenfachgeschäfte neben einer professionellen Beratung auch Bereiche zum Spielen und Ausprobieren der Produkte an.

Betriebswirtschaftliche Lage angespannt

Trotz des guten Umsatzes bleibt die Ertragslage weiterhin angespannt. Das Vorsteuerergebnis ist zwar seit einigen Jahren mit rund sieben Prozent positiv, doch die Abschreibungen schlagen mit gut einem Prozent und die kalkulatorischen Kosten mit sechs Prozent zu Buche. So trüben sie die betriebswirtschaftliche Situation. Diese Lage dürfte auch 2016 fortbestehen.

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