Start-ups in Zahlen

Gründungen auf Wachstumskurs

15. Oktober 2015

Der "Deutsche Startup Monitor" zeigt die Start-ups des Landes in Zahlen: Die meisten Start-ups werden in Berlin gegründet aber auch in München, Hamburg und der Rhein-Ruhr-Region sind viele Unternehmen ansässig. Auffällig ist die steigende Zahl an Gründerinnen.

Zuversicht unter 1000 befragten Start-up-Gründern

Laut des "Deutschen Startup Monitors" blicken Gründer positiv in die Zukunft. Rund 90 Prozent der 1000 Befragten sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Dabei schaffen sie im Durchschnitt 18 Arbeitsplätze, im boomenden Berlin sogar 28. So entstehen im nächsten Jahr voraussichtlich fast 50.000 neue Stellen in der Start-up-Szene. Der Vorsitzende des "Bundesverbands Deutsche Startups", Florian Nöll, ist sich sicher, dass die heutigen Start-ups der Mittelstand von morgen sind und sich darunter auch zukünftige Weltmarktführer befinden.

Zahl der Gründerinnen steigt

Männer und Frauen sind bei der Gründung im Schnitt 35 Jahre alt. Dabei sind rund 13 Prozent der Gründer weiblich. Unter den ausländischen Gründern in Deutschland ist der Frauenanteil höher als der Anteil der Männer. Insgesamt stammen knapp 10 Prozent der Start-up-Gründer aus dem Ausland. 22 Prozent der Angestellten sind keine deutschen Staatsbürger. Die meisten kommen aus der Europäischen Union. Mit einem Anteil von 34 Prozent an ausländischen Mitarbeitern sind Berliner Start-ups am internationalsten besetzt. Auf dem zweiten Platz folgt München mit einem Anteil von 27 Prozent.

Erfahrene Gründer

Knapp die Hälfte der Start-up-Gründer hat bereits anderweitig gegründet – etwa jeder Fünfte sogar schon zwei oder mehr Unternehmen. Ein Drittel der Gründer hat ein vorher gegründetes Start-up aufgegeben, wobei lediglich gut 3 Prozent insolvent gingen. Mehr als 80 Prozent aller Start-up-Gründer würden auch nach der Tätigkeit in ihrer aktuellen Unternehmung weiterhin selbstständig bleiben. Dafür spricht auch die höhere Lebenszufriedenheit von Gründern gegenüber Angestellten, die ebenfalls aus der Studie hervorgeht.

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