Steuererklärung für Freiberufler

Steuern sparen durch sorgfältige Buchführung

19. Mai 2015

Bis zum 31. Mai müssen Freiberufler die Steuererklärung abgeben. Wird ein Steuerberater damit beauftragt, ist es der 31. Dezember 2015. Es lohnt sich, wenn Sie Ausgaben für Ihre Firma sorgfältig dokumentieren. So können Sie über Jahre Geld sparen.

Rechnungen immer verwahren

Bei Essen mit Geschäftspartnern dürfen Selbstständige beispielsweise 70 Prozent der Kosten absetzen, wenn sie eine richtig ausgefüllte Quittung vorlegen. Berufliche Anschaffungen zwischen 150 Euro und 1.000 Euro kann man über mehrere Jahre verteilt abschreiben. Liegt der Betrag darunter, kann man die Rechnung nur einmal absetzen.

Trennung von privater und beruflicher Nutzung dokumentieren

Auch die Telefon- und Internetkosten sind abzugsfähig. Allerdings sollte der Firmeninhaber dann private und berufliche Anschlüsse voneinander trennen. Bei den beruflichen Ausgaben muss die geschäftliche Nutzung nachgewiesen werden. Dasselbe gilt für Handykosten. Wichtig: Alle Belege müssen im Original aufgehoben und bei Rückfragen dem Finanzamt vorgezeigt werden.

Gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung

Die Einkommensteuererklärungen von Unternehmen müssen elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden, sofern die Firmen Gewinne erzielen. Dazu zählen Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, einem Gewerbebetrieb oder aus selbstständiger Arbeit. Wenn ein Freiberufler mehr als 17.500 Euro jährlich verdient, muss er zusätzlich eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen und diese Anlage EÜR der Steuererklärung beilegen. Liegen die Einnahmen allerdings darunter, dann reicht statt der Anlage EÜR eine überzeugende Übersicht der Einnahmen und Ausgaben.

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