Wettbewerb WorldSkills

Zwei Deutsche holen Gold bei Berufsweltmeisterschaft in Brasilien

21. August 2015

Der internationale Wettbewerb WorldSkills wird in nicht-akademischen Berufen ausgetragen und motiviert junge Menschen zu Bestleistungen in Ausbildung und Beruf.

Teilnehmer aus 59 Ländern

Mit knapp 1200 Teilnehmern war WorldSkills 2015 der größte Berufswettbewerb aller Zeiten. In 50 Disziplinen zeigten die Teilnehmer aus 59 Ländern über vier Tage Bestleistungen und kämpften um Gold, Silber und Bronze. Teilnehmer am Wettbewerb dürfen nicht älter als 22 Jahre alt sein. Die deutsche Berufe-Nationalmannschaft aus acht Frauen und 33 Männern stellte sich in 36 Berufen den Kampfrichtern.

Zwei Weltmeister aus Deutschland

Der Zimmerer Simon Rehm aus Weinsfeld in Bayern und der Sanitärinstallateur Nathanael Liebergeld aus Ehrenfriedersdorf in Sachsen wurden Weltmeister. Stuckateur Lukas Prell sowie die Betonbauer Dennis Behrens und Pascal Gottfried belegten in ihren Disziplinen jeweils den zweiten Platz. Florist Tobias Niefenecker holte Bronze. Hinzu kamen 17 Exzellenzauszeichnungen für die deutschen Starter, die vergeben werden, wenn ein Teilnehmer die 500-Punkte-Marke erreicht. Damit schnitt das deutsche Team schlechter als bei den WorldSkills 2013 ab. Da gab es bei den Wettkämpfen in Leipzig zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen.

Großartige Leistungen der Südkoreaner

Erfolgreichste Goldjäger bei den WorldSkills 2015 waren die Teilnehmer aus Südkorea. Insgesamt zwölfmal gewannen Starter aus dem asiatischen Land den ersten Platz. Dicht gefolgt von Gastgeber Brasilien mit zehn Goldmedaillen und China mit sieben. Beste europäische Teilnehmer in Sachen Goldmedaille waren Österreich und Italien. Ihre Starter standen jeweils fünfmal ganz oben auf dem Siegerpodest.

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