Berufsorientierung nach der Schule

Den passenden Job finden

27. September 2018

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Das gilt auch für Schüler nach dem Abschluss. Im Idealfall ist der Beruf auch gleich Berufung. Doch wie findet man den richtigen Job? Diese Tipps helfen bei der Berufsorientierung nach der Schule.

Eigene Kompetenzen kennen

So vielfältig die Menschen, so unterschiedlich sind deren Talente und Interessen. Das Gleiche gilt für die Berufsfelder: Handwerk, Handel, Kreativbranche oder Soziales – die Möglichkeiten scheinen unendlich. Doch nicht jeder Job passt zu jedem Menschen. Für die Berufswahl spielen die eigenen Fähigkeiten und Stärken eine entscheide Rolle. Freunde, Lehrer und Verwandte können dabei helfen. Ihre Einschätzung bringt oft verborgene Talente zum Vorschein. Zusammen mit den eigenen Interessen und bekannten Kompetenzen ergibt sich ein rundes Selbstbild, das die Berufswahl erleichtern kann. Wer zum Beispiel gerne mit Zahlen und Menschen arbeitet, für den bietet eine Karriere bei den Volksbanken Raiffeisenbanken eine interessante Perspektive.

Orientieren durch Praxis

Einzelhandelskaufmann klingt nach einem spannenden Job, aber ist er das auch? Die beste Gelegenheit, dies zu prüfen, bietet ein Praktikum im Verkauf. Es gibt nicht nur Einblicke in das Berufsfeld, sondern auch Eindrücke vom Arbeitsalltag. Zudem bietet ein Praktikum die Chance, sich bei einem potenziellen Arbeitgeber zu beweisen. Passt es für Praktikant und Betrieb, ergibt sich aus den Schnupperwochen nicht selten auch ein Ausbildungsvertrag.

Studium oder Ausbildung

Mit der Hochschulreife in der Tasche stehen Schulabgängern besonders viele Möglichkeiten offen. Rein in die Praxis geht es mit einer Berufsausbildung. Doch auch hier müssen die Lehrlinge regelmäßig die Schulbank in der Berufsschule drücken. Wissenschaftlich wird es an der Universität: Den Stundenplan selbst zusammenstellen, eigenständig Lehrinhalte erarbeiten, Klausuren und Hausarbeiten schreiben. Etwas praxisorientierter sind Hochschulen aufgestellt, bei denen Studenten in Form von Praktika in die Berufswelt schnuppern. Eine Mischung aus Praxis und Theorie bietet ein duales Studium. Es kombiniert die Ausbildung im Betrieb mit einem berufsspezifischen Studium an einer Hochschule.

Das erste Gehalt

Nach der Schule wünschen sich viele Absolventen finanzielle Unabhängigkeit. Mit einer Ausbildung ist der erste Schritt in diese Richtung gemacht. Die Lehre ist in wenigen Jahren absolviert und danach verdienen die ehemaligen Azubis ein volles Gehalt. Im Studium dauert dies normalerweise länger. Es ist zudem ein Irrglaube, dass der Verdienst mit einem Studium grundsätzlich höher ausfällt als nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Das spätere Gehalt ist stark abhängig von der gewählten Fachrichtung. Zudem sind nach Abschluss der Lehre noch viele weitere Karriereschritte möglich. Fort- und Weiterbildungen zum Meister, Fach- oder Betriebswirt führen zu ähnlichen Gehältern wie bei Bachelorabsolventen.

Beratungsangebote nutzen

Es gibt zahlreiche Beratungsangebote für Schüler und Absolventen, die dabei helfen, den passenden Job zu finden. Häufig bieten Schulen Veranstaltungen zur Berufsorientierung. Eine wichtige Anlaufstelle bei der Entscheidungsfindung sind die Arbeitsagenturen. Sie bieten Berufswahltests und helfen bei der Suche nach Praktikumsplätzen oder Ausbildungsstellen.

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