Krisenbewältigungsstrategien

Wie wir mit Niederlagen besser umgehen können

Krisenbewältigungsstrategien werden uns in die Wiege gelegt: Schon in der Kindheit entwickeln wir die Voraussetzungen dafür, Niederlagen zu verarbeiten. Doch auch später können wir dies noch lernen – mit diesen vier Schlüsselfaktoren.

Akzeptanz – was vorbei ist, ist vorbei

Vergangenes lässt sich nicht rückgängig machen. Vom Kopf her wissen wir das alle, aber auch Bauch und Herz müssen es begreifen. Energie, die in die Vergangenheit gerichtet ist, nützt uns wenig. Sinnvoller ist es, in die Zukunft zu schauen und sich Gedanken darüber zu machen, was ab jetzt besser werden soll. Dafür müssen wir zunächst das Alte akzeptieren, dann den Übergang ins Auge fassen und uns schließlich bewusst auf das Neue ausrichten.

Optimismus – mit Zuversicht in die Zukunft

Mit Miesmachen, Schwarzsehen oder einer Kopf-in-den-Sand-Politik kommt man im Leben nicht weiter. Energie und Freude gehen dann verloren. Ein typischer Pessimist sagt: "Das musste ja so kommen!" Ein Optimist sagt stattdessen: "Schauen wir mal. Ein bisschen was geht immer." Optimisten legen nicht die Hände in den Schoß und warten ab, bis es besser wird. Sie sind bereit, einfach loszulegen und etwas auszuprobieren. Sie glauben an sich selbst und an ihre eigenen Stärken.

Selbstwirksamkeit – Probleme sind Herausforderungen

In den meisten Situationen fragen wir uns unbewusst: "Schaffe ich das?" Unser Erfolg hängt stark davon ab, ob wir diese Frage bejahen oder Zweifel haben. Mindestens ebenso stark fällt die positive Überzeugung von unseren tatsächlichen Fähigkeiten ins Gewicht. Wir müssen daran glauben, dass wir in der Lage sind, Neues zu lernen und auch schwierige Aufgaben zu bewältigen. Hilfreich ist, wenn wir in gutem Kontakt mit uns selbst, mit unserem Körper sind. Dann können wir unsere Kraft und unsere Möglichkeiten realistisch einschätzen.

Verantwortung – Lösung statt Schuldzuweisung

Jeder Mensch geht anders mit schwierigen Situationen um. Eine weitverbreitete Haltung ist es, anderen die Schuld zu geben. So weisen wir die eigene Verantwortung von uns ab und müssen nichts an unserem Verhalten ändern. Wenn wir uns über andere aufregen, befreit das vorerst und gibt uns das Gefühl, den eigenen Selbstwert zu wahren. Doch Konflikte werden so nicht gelöst. Wir halten viel zu lange an negativen Gefühlen fest. Deshalb müssen wir die Verantwortung für unseren Anteil an den Schwierigkeiten übernehmen. Wenn wir unsere Reaktionen auf andere Menschen ändern, dann ändern sich zwangsläufig auch die anderen.

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