Die Wirkung von Musik im Gehirn

Wir hören alle Musik – aber was passiert dabei in unserem Kopf?

Warum singen wir Hits mit? Warum bekommen wir bei Lieblingsmusik Gänsehaut? Weil Musik eine besondere Wirkung auf unser Gehirn hat.

Gänsehaut

Musik aktiviert die gleichen Hirnbereiche, die auch für Freude zuständig sind. Wenn Musik uns gefällt, leiten unsere Nerven Impulse ans Herz, das dann schneller schlägt. Und auch an die Muskeln der Haut, die die Härchen aufstellen und eine Gänsehaut auslösen.

Ohrwurm

Wir hören etwas und wiederholen es laut, um es uns zu merken. Das ist der sogenannte Aural-Oral-Loop. Das Gesagte pendelt zwischen Sprechen und Hören hin und her und gräbt sich so immer tiefer ins Gedächtnis. Das Gleiche passiert beim Ohrwurm.

"Play it again, Sam"-Effekt

Im Film Casablanca bittet Ilsa den Pianisten Sam, das Lied zu spielen, das sie an ihren Liebsten erinnert. Musik kann nämlich in unserem Langzeitgedächtnis gespeichert werden und ist dort eng mit Gefühlen und Lebenssituationen verknüpft. Deshalb kommt es vor, dass wir uns beim Hören eines Liedes manchmal genauso fühlen wie früher, als wir das gleiche Lied schon mal gehört haben.

Mainstream

Ordnung macht glücklich. Doch, wirklich – jeden von uns. Wenn wir Musik hören, suchen wir automatisch in unserem Gedächtnis nach bekannten Melodiemustern. Und wenn wir die Musik einordnen können, weil wir ähnliches schon gehört haben, empfinden wir Glücksgefühle, weil wir uns aufgehoben und geborgen fühlen.

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