Das ging nur aus eigener Kraft

Hankemeier Gruppe

Ich will da raus, ich will es etwas besser haben

Für Hermann Hankemeier bedeutet Erfolg eine Basis zu finden, auf der man das persönliche Gleichgewicht einigermaßen halten kann, die Balance für sich selbst zu finden. Als Ältester und mit sieben Geschwistern wächst Hankemeier in ärmlichen Verhältnissen in einem landwirtschaftlichen Betrieb auf. "Mein Vater war, soweit ich ihn gekannt habe, immer krank, und wir haben sehr wenig Geld gehabt. Wir hatten sieben Hektar Land, die beackert wurden, und davon musste die Familie leben", beschreibt er seine Kindertage. So formt sich schon sehr früh ein starker Antrieb in ihm: "Ich will raus aus diesen ärmlichen Verhältnissen, nicht aus der Familie, aus dieser Umgebung. Ich will da raus, ich will es etwas besser haben. Und das ging nur aus eigener Kraft." Diese eigene Kraft hat ihn stetig vorangetrieben, auch wenn der Anfang nicht leicht war. Hermann Hankemeier sollte zunächst kaufmännischer Lehrling in einer Möbelfabrik werden. So weit kam es allerdings nicht. "Wir hatten kein Geld, um Kohle zu kaufen. Mit 14 Jahren sollte ich mit der Kreissäge Brennholz abnehmen. Drei Tage vor Weihnachten 1963 habe ich mir die Finger abgeschnitten." Einen eingeschränkten Lehrling konnte die Möbelfabrik damals nicht gebrauchen. Über Umwege nahm Hankemeier 1964 dann eine kaufmännische Lehrstelle in dem Automobilbetrieb "Nieberg und Steffens" an.

Nach fünf Jahren aus der Schuldenkrise

Das Unternehmen war damals nicht mehr als eine "Bruchbude", wie Hankemeier beschreibt. Als sich in den Folgejahren ein immer größerer Schuldenberg anhäuft und das Unternehmen keine klare Führung mehr hat, übernimmt Hermann Hankemeier das Lenkrad. Und führt das Unternehmen nach fünf Jahren aus der Schuldenkrise. Damit war der erste Meilenstein seiner Erfolgsgeschichte bestritten.

Zur Hankemeier Gruppe ausgebaut

Hermann Hankemeier führt das Unternehmen und baut es stetig zur "Hankemeier Gruppe" aus. Heute zählen Autohäuser, Lackierereien, Lebensmittelmärkte, Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie ein großer landwirtschaftlicher Betrieb in Eigenbewirtschaftung zu seiner Unternehmung. Aber auch für seine Heimatgemeinde hat Hermann Hankemeier sich intensiv engagiert. So war er 25 Jahre im Rat der Gemeinde und hat dort sein Wissen eingebracht. Der Geschäftsmann selbst ist der Überzeugung, dass er zu diesem Erfolg aber ohne eine intakte Familie, ohne das richtige Personal, seine Mitarbeiter und ohne ein wenig Glück nicht gekommen wäre. Aber auch die Mithilfe der Vereinigten Volksbank war ein wichtiger Treiber für den Erfolg. "Zurückblickend hätte ich diesen Erfolg nie geschafft ohne eine Volksbank, die an mich geglaubt hat. Und an die auch ich geglaubt habe. Wir haben gemeinsam etwas entwickelt." Entscheidend für die Auswahl seiner Bank war der genossenschaftliche Charakter. Der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe, die Nähe und die bessere Betreuung und Einschätzung einer Situation, "weil die Genossenschaftsbanken näher dran sind", so Hankemeier.

Hermann Hankemeier

  • Geschäftsführender Gesellschafter der Hankemeier Gruppe
  • Mitglied seit 1973
  • Unterstützt durch: Vereinigte Volksbank eG Telgte
  • www.hankemeier-automobile.de

 

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