Festgeld

Ist eine Form der kursneutralen Geldanlage, bei der ein Anleger sein Geld über einen bestimmten Zeitraum zu einem festen Zinssatz an die Bank (Kreditinstitut) verleiht. Da der Anleger erst wieder zu einem festen Termin über sein Geld sowie über die erwirtschafteten Zinsen und Zinseszinsen verfügen kann, wird diese Form der Geldanlage auch als Termingeld bezeichnet.

Es gibt zwei Varianten von Festgeld:

1. Das "klassische Festgeld": Hier vereinbaren Anleger und Bank einen Zeitpunkt für die Fälligkeit der Geldanlage. Am Ende dieser Laufzeit kann der Anleger den Anlagezeitraum erneut verlängern.

2. Das Kündigungsgeld: Bei dieser Variante des Festgelds wird keine feste Laufzeit, sondern eine bestimmte Kündigungsfrist vereinbart. Der Anleger kann nur dann über sein Geld verfügen, wenn er unter Beachtung der Kündigungsfrist den Vertrag auflöst.

Häufig muss der Anleger das "klassische Festgeld" von sich aus und rechtzeitig bei seiner Bank kündigen, da sich in vielen Fällen der Vertrag bei Fälligkeit sonst automatisch, meist um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit, verlängert.

Der Zinssatz ist beim Festgeld höher als bei einer normalen Spareinlage. Festgeld ist ebenfalls weniger risikobehaftet als beispielsweise Aktien oder andere kursgebundene Anlagen, da der vereinbarte Zins nicht an den Aktienmarkt gekoppelt ist.