Warum sich ein Jugendkonto lohnt

Tipps vom Bank-Experten

Ab wann Jugendliche ein eigenes Konto haben dürfen, was sie damit machen können und warum es sich lohnt, ein Jugendkonto zu eröffnen – das alles erklärt Thorsten Hofmann von der Volksbank Herborn-Eschenburg.

Das sagt der Experte

"Ein eigenes Konto können Kinder ab dem ersten Tag ihres Lebens haben. Die Eltern können das Konto für ihr Kind eröffnen. Über das Konto verfügen, also Überweisungen selbst unterschreiben oder Geld abheben, dürfen Kinder allerdings erst, wenn ihre Eltern zustimmen und sie mindestens sieben Jahre alt sind, also ab der zweiten oder dritten Klasse. Meine Kinder sind neun und elf. Für sie ist ein eigenes Konto mittlerweile ganz normal. Das Geld so einzuteilen, dass es bis zum Monatsende reicht, hat am Anfang noch nicht so gut geklappt. Aber wer Verantwortung für sein eigenes Konto hat, der lernt das schnell."

Das spricht für ein Jugendkonto

  • Auf dem Konto ist das Geld sicher – zu Hause im Sparschwein nicht.
  • Oft kostet das Konto für Jugendliche nichts und manchmal gibt es sogar Zinsen.
  • Geld abheben, überweisen, etc.: Das alles geht beim Jugendkonto wie bei einem normalen Girokonto – wenn die Eltern zustimmen.
  • Das Einzige, was nicht geht: Man kann das Konto nicht überziehen. Deshalb droht auch keine Schuldengefahr.
  • Spätestens beim ersten Ferienjob braucht man sowieso ein Konto, weil Arbeitgeber den Lohn meistens überweisen. Je früher man übt, desto besser.

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