Sicherheitstipps fürs Online-Banking

Keine Chance für Online-Schädlinge

Gegen Viren, Trojaner und andere Schadsoftware kann man sich schützen. Hier erfahren Sie wie.

Wo tummeln sich Viren, Würmer und Trojaner?

Prinzipiell schleichen sich die ungewollten Besucher gerne dort ein, wo Daten aus dem Internet auf den eigenen Rechner geladen werden. Besonders gerne treiben sie sich in sozialen Netzwerken wie Facebook oder auch auf WhatsApp herum, denn dort sind die Nutzer häufig arglos.

Wie erkennt man Schädlinge im System?

Oft verbergen sie sich in gefälschten E-Mails, die angeblich von Freunden aus dem Netzwerk stammen. In diesen E-Mails wird zum Beispiel dazu aufgefordert, die Zugangsdaten zu überprüfen.

Wie ticken die Biester?

Durch falsche Internetadressen, die in E-Mails verborgen sind, schleusen sie zum Beispiel Schadprogramme ein, um das Nutzerkonto zu übernehmen, die Kontaktliste zu stehlen und den PC zu infizieren. Schon durch das Anklicken von scheinbar harmlosen Webseiten oder E-Mail-Anhängen können die Schädlinge auf den PC gelangen. Auch Multimedia-Inhalte wie Bilder, Videos oder PDF-Dokumente können so manipuliert sein, dass sie beim Versuch, sie anzuzeigen, Schadsoftware installieren.

Sechs Sicherheitstipps fürs Online-Banking

  • Niemals Aufforderungen in E-Mails oder Dialogfenstern folgen, die nach PIN oder TAN fragen. Denn: Seriöse Internet-Anbieter fragen niemals nach sicherheitsrelevanten Daten. Klicken Sie auch auf keine entsprechenden Links in E-Mails.
  • Prüfen Sie, ob die Internet-Adresse des Browsers mit der Adresse Ihrer Bank übereinstimmt. Das Browserfenster zeigt die Verschlüsselung der Verbindung an und Sie können das Sicherheitszertifikat einsehen.
  • Bei der Freigabe von Banktransaktionen mit mobileTAN über Ihr Mobiltelefon: Prüfen Sie vorher die Daten in der SMS mit der erzeugten TAN. Wenn Sie SmartTAN plus nutzen: Kontrollieren Sie die Daten, die der Kartenleser anzeigt. Die Daten entsprechen genau der Aktion, die von der Bank nach Ihrer Freigabe ausgeführt wird.
  • Legen Sie ein Tageslimit für Online-Überweisungen fest und überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoumsätze. So kann möglicher Missbrauch von vornherein begrenzt werden.
  • Schützen Sie Ihren PC mit einer aktuellen Antiviren-Software und einer Firewall.
  • Sperren Sie Ihren Online-Zugang, wenn Sie den Verdacht haben, dass Dritte im Besitz Ihrer PIN sind oder sich Ihr Browser merkwürdig verhält. Das können Sie mit der Sperr-Notrufnummer Ihrer Bank veranlassen oder durch die dreimalige Eingabe einer falschen PIN beim Anmelden bewirken.

Vorteile von SmartTAN und mobileTAN

Mit den Verfahren SmartTAN plus oder mobileTAN, die einmalige sechsstellige Zahlenkombinationen vergeben, sind Bankgeschäfte im Internet so sicher wie nie. Außerdem gibt es Finanzsoftware, die Umsatzlisten und Überweisungsvorlagen auf dem verwendeten Gerät verschlüsselt speichert – lokal und zeitlich unbegrenzt. Da die Software in der Regel besonders geschützt ist, gibt es kaum Viren, die hier persönliche Daten mitlesen oder manipulieren können.

VR-Future Ausgabe 4/2015

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