Falschgeld erkennen

Mit Hilfe des "Fühlen-Sehen-Kippen"-Prinzips falsche Banknoten ausmachen

18. Februar 2016

Immer wieder kommt Falschgeld in Umlauf. Die falschen Scheine sehen den echten Banknoten dabei auf den ersten Blick oft sehr ähnlich. Mit einigen Tipps können Sie Falschgeld dennoch ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel erkennen.

Wie erkennen Sie Falschgeld?

Fälschungen echter Banknoten lassen sich oft schon am verwendeten Papier erkennen. Echte Banknoten bestehen aus Baumwolle und sind daher fester und griffiger als falsche Scheine. Außerdem sind sie mit mehreren Sicherheitsmerkmalen versehen. Bei der Echtheitsprüfung sollten Sie daher nach dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" vorgehen. So werden zum Beispiel die fünf Abkürzungen für die Europäische Zentralbank "BCE ECB EZB EKT EKP" von der Rückseite in das Papier gestanzt. Der Schriftzug ist etwas hervorgehoben und kann mit den Fingern ertastet werden.

Weitere Sicherheitsmerkmale

Auch visuelle Merkmale helfen Ihnen dabei, Falschgeld zu erkennen. Auf der Vorder- und Rückseite jeder Banknote sind die Wertzahl und darunter das Wasserzeichen eingearbeitet, die erst im Gegenlicht sichtbar werden. Mit dem Kippen der Banknote können Sie ein weiteres Echtheitsmerkmal erkennen. Auf der Vorderseite befindet sich rechts ein silberner Streifen – das Hologramm. Auch mit geringen Kippbewegungen können Sie die verschiedenen Farben im Streifen schimmern sehen. Bei der Falschgelderkennung kann Ihnen natürlich auch eine Vergleichsnote oder auch ein Banknotenprüfgerät helfen.

Meldepflicht für Falschgeld

Da sie öfter in Umlauf sind als andere Scheine, werden 20- und 50-Euro-Scheine am häufigsten gefälscht. Sollten Sie Zweifel an der Echtheit von Banknoten haben, können Sie sich auch an Ihre Hausbank wenden. Im Falle einer eindeutigen Fälschung müssen Sie das Geld an die Polizei übergeben. Der Gegenwert wird dann nicht erstattet. Bei Falschgeld greift die Meldepflicht. Verdächtige Banknoten müssen der Deutschen Bundesbank gemeldet werden. Bei einem Verstoß machen Sie sich unter Umständen strafbar.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch die für diese Themen zuständigen Behörden oder einen Berater bei Ihrer Bank nicht ersetzen.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken helfen Ihnen gerne weiter.

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