Heizkosten senken

Mit diesen Tipps können Sie Geld sparen

1. September 2020

Heizkosten machen einen beträchtlichen Teil der Wohnnebenkosten aus. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie Ihre Ausgaben senken, ohne dabei im Winter frieren zu müssen. Gleichzeitig tun Sie etwas Gutes für die Umwelt, indem Sie den CO2-Ausstoß verringern.

Dichtungen von Türen und Fenstern überprüfen

Es zieht in der Wohnung auch bei geschlossenen Fenstern? Das wirkt sich negativ auf Ihre Heizkosten aus, da Zugluft für starken Wärmeverlust sorgt. Überprüfen Sie die Dichtungen Ihrer Fenster und Türen regelmäßig. Im Laufe der Zeit werden sie porös und somit luftdurchlässig. Um Heizkosten zu sparen, sollten Sie daher alte Dichtungen austauschen. Darüber hinaus kann Wärmeverlust auch an den Heizungsrohren selbst auftreten. Denn sie verlaufen durch kalte Räume oder Keller. Eine Dämmung zeigt große Wirkung und ist einfach zu bewerkstelligen. Dazu müssen Sie lediglich im Baumarkt günstige Schaumstoffschläuche kaufen und diese um die Heizungsrohre wickeln.

Richtig lüften

Um in der kalten Jahreszeit einen Wärmeverlust zu vermeiden, kommt es auch auf die richtige Art des Lüftens an. Sie sollten mehrmals täglich stoßlüften, also drei bis vier Mal pro Tag die Fenster für etwa zehn Minuten weit öffnen. So erfolgt ein schneller Austausch der Luft im Wohnraum, ohne dass allzu viel Wärme verlorengeht. Auf diese Weise verhindern Sie Schimmel und sparen Heizenergie. Die Räume sollten nicht auskühlen. Denn dadurch kondensiert die Feuchtigkeit und es ist viel Zeit und Heizenergie nötig, um den Raum wieder zu trocknen. Ein Fenster, das den ganzen Tag gekippt ist, kann Sie pro Heizsaison mehrere hundert Euro kosten.

Thermostate austauschen

Programmierbare Thermostate an Heizkörpern senken den Energieverbrauch. Denn sie lassen sich zum Beispiel so einstellen, dass sie die Raumtemperatur 20 Minuten vor Ihrer Ankunft zu Hause automatisch erhöhen. Auch in Mietshäusern ist es möglich, Thermostatventile zu installieren. Zudem gibt es Modelle, die sich per Smartphone steuern lassen. So können Sie die Temperatur Ihrer Wohnung mithilfe einer App anpassen, wenn Sie sich auf dem Heimweg befinden.

Tipp: Wenn Sie das Haus verlassen, ist es besser, die Heizung auf Stufe 1 oder 2 zu stellen, als sie abzudrehen. Damit verhindern Sie, dass die Wände auskühlen. Das Aufheizen verbraucht mehr Energie als das permanente Laufenlassen der Heizung bei niedriger Stufe.

Heizkörper freihalten

Sie können Heizkosten einsparen, indem Sie dafür sorgen, dass Ihre Möbel nicht die Heizkörper verdecken. Steht beispielsweise eine Couch zu dicht davor, staut sich die Hitze. Deshalb sollte der Abstand von Möbeln zur Heizung mindestens 20 Zentimeter betragen. Gardinen oder schwere Vorhänge verhindern ebenfalls die Wärmeverteilung im Raum.

Tipp: Wenn die Heizkörper gluckern oder nicht mehr wie gewohnt heizen, kann überschüssige Luft die Ursache sein. Deshalb sollten Sie sie regelmäßig entlüften.

Sparduschkopf anbringen

Einen Sparduschkopf erhalten Sie schon für ein paar Euro im Baumarkt. Die Anbringung ist leicht: Schrauben Sie am Duschschlauch den alten Duschkopf ab und bringen Sie den neuen an. Da der Sparduschkopf dem durchströmenden Wasser Luft beimischt, reduziert er Wasserverbrauch und Heizkosten.

Renovierung und Dämmung

Wenn Sie Ihr Haus renovieren, gibt es viele Möglichkeiten, um den Energieverbrauch zu senken. Sie können zum Beispiel Ihre Strom- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen. Gute Dämmmaterialien für die Außenwände senken den Wärmeverlust erheblich. Auch wenn Sie zur Miete wohnen, können Sie die Dämmung verbessern: Eine hinter den Heizkörpern angebrachte Dämmmatte reflektiert die Wärme in den Raum.

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