Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) wünscht sich leicht verständliche Unterstützung bei Geldfragen. Besonders groß ist der Bedarf bei Veränderungen der persönlichen Lebenssituation. So wünschen sich 37 Prozent Unterstützung beim ersten eigenen Job oder Einkommen. Jeweils 34 Prozent nennen die erste Geldanlage und den Auszug in die erste eigene Wohnung.
Allerdings gibt es auch Hürden: 38 Prozent geben an, zu wenig Zeit für Finanzbildungsangebote zu haben. 37 Prozent schrecken zu komplizierte Inhalte ab.
„Finanzbildung muss deshalb dort ansetzen, wo konkrete Fragen im Alltag entstehen, verständlich, niedrigschwellig und lebensnah“, sagt BVR-Präsidentin Marija Kolak.
Die Volksbanken und Raiffeisenbanken engagieren sich bereits gemeinsam mit Schulen und weiteren Partnern für die Finanzbildung. Über das Schulserviceportal www.jugend-und-finanzen.de stellen sie unter anderem Unterrichtsmaterialien, Erklärvideos und weitere Bildungsangebote bereit. Zudem arbeitet das Neonblau-Team Finanzbildung der Genossenschaftlichen FinanzGruppe an neuen digitalen Angeboten, um Finanzwissen spielerisch und alltagsnah zu vermitteln.