Ich möchte eine Familie gründen

Eine Familie zu gründen ist ein bedeutender Schritt im Leben. Ein Kind bereichert das eigene Leben und verändert es grundlegend. Der Entschluss, eine Familie zu gründen erfordert aber auch die Erledigung einiger Formalitäten.

Finanzielle Sicherheit

Finanzielle Sicherheit hat für Familien einen hohen Stellenwert. Wer eine Familie gründet, sollte sich daher frühzeitig mit dem Thema Absicherung beschäftigen. Finden Sie hier einen ersten Überblick zu diesem wichtigen Thema.

Absicherung: Verständlich erklärt von den Volksbanken Raiffeisenbanken

Sicherheit für Ihr Kind

Viele Eltern möchten ihre Kinder am liebsten vor sämtlichen Gefahren des Lebens behüten. Sie können sich und Ihr Kind zwar nicht vor allen Risiken schützen, aber zumindest vor deren finanziellen Folgen. Ihre Volksbank Raiffeisenbank unterstützt Sie bei der Absicherung Ihres Kindes, damit Sie und Ihre Familie das Familienglück frei von finanziellen Sorgen genießen können.

Schadensersatzansprüche absichern

Die Privathaftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie bietet finanziellen Schutz vor Schadenersatzansprüchen Dritter. In der Regel sind die Kinder in der privaten Haftpflichtversicherung der Eltern bereits mitversichert. Sprechen Sie Ihren Bankberater vor Ort an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Invaliditäts- und Unfallversicherung

Eine häufig genannte Kinderversicherung ist die Invaliditätsversicherung. Sie schützt vor den finanziellen Folgen bleibender Schäden infolge von schweren Krankheiten, Infektionen oder auch Vergiftungen. Es empfiehlt sich eine monatliche Rente von mindestens 500 Euro sowie eine größere Einmalzahlung vertraglich zu vereinbaren. Um die Invalidität infolge von Unfällen abzusichern, gibt es die private Unfallversicherung.

Zur Unfallversicherung

Geburten pro Sekunde in Deutschland

0,02 Babys werden statistisch pro Sekunde geboren. Quelle: Destatis

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Statistik zum Familienleben

Familie absichern

Als Familie muss man wichtige finanzielle Entscheidungen treffen. Der richtige Versicherungsschutz ist eine davon. Eltern müssen sich rechtzeitig Gedanken machen, wie Sie Ihre Familie absichern, wenn Ihnen plötzlich etwas zustoßen sollte. Prüfen Sie, ob eine Versorgungslücke besteht.

Rechnen Sie selbst, wie hoch Ihre Versorgungslücke im Todesfall ist

Familie schützen

Schützen Sie Ihre Familie vor existenzbedrohenden Risiken. Dazu gehört neben Krankheit auch der Tod eines Familienmitglieds. Eine Risikolebensversicherung schützt die Hinterbliebenen vor finanziellen Nöten und ist eine der wichtigsten Versicherungen für Familien. Nicht nur der Hauptverdiener sollte sie abschließen, sondern auch der Partner, der die Kinder betreut. So bleibt zumindest die Kinderbetreuung finanziell gewährleistet.

Krankheiten können existenzbedrohend sein

Vor Schicksalsschlägen ist niemand gefeit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausüben kann, dem droht der finanzielle und soziale Abstieg. Hilfe von der gesetzlichen Rentenversicherung erhält nur, wer weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Doch selbst die volle Leistung ist dabei nur ein Notgroschen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Ihre Familie in so einem Fall vor Geldsorgen bewahren.

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Statistik zum verfügbaren Nettoeinkommen je Haushalt

Das kostet ein Kind wirklich

Kinder sind eine große Bereicherung und bringen viel Freude. Allerdings Kosten sie auch Kraft, Zeit und vor allem Geld. Bei der Entscheidung, ein Kind zu bekommen, spielt oft auch die finanzielle Situation eine Rolle.

Kinderschutz: Verständlich erklärt von den Volksbanken Raiffeisenbanken

Kinder bringen Veränderungen mit sich

Kinder kosten Geld. Neben den alltäglichen Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung oder Spielzeug können für ein Kind auch größere Anschaffungen notwendig werden. Das Kinderzimmer mit Kinderbett und Wickeltisch muss eingerichtet werden, manchmal ist auch eine größere Wohnung oder ein Familienauto nötig. Zudem fällt in der Regel auch ein Teil des Einkommens weg, weil ein Partner sich um das Kind kümmert.

Die Kosten für ein Kind

Im Durchschnitt kostet ein Kind 550 Euro im Monat. Diesen Betrag errechnete das Statistische Bundesamt. Bis zum 18. Lebensjahr ergibt dies zusammengenommen eine Summe von rund 120.000 Euro. Dabei sind die Ausgaben für Babys und Kleinkinder noch geringer als die Kosten für ältere Kinder.

Mehr Informationen zum Sparen

Ausgaben für Babynahrung in Deutschland pro Sekunde

2014 betrug der Umsatz mit Babynahrung und Pflegeartikeln 1,177 Millionen Euro. Quelle: Statista

Die Elternzeit

Vor der Geburt sollten sich die werdenden Eltern auch Gedanken über die zukünftige Betreuung ihres Kindes sowie die finanzielle Absicherung machen.

Berechnen Sie Ihr Elterngeld

Das Elterngeld

Das Elterngeld ermöglicht es Vätern und Müttern, vorübergehend auf ihre Erwerbstätigkeit zu verzichten und verschafft ihnen so Zeit für eine intensive Betreuung des Kindes nach der Geburt. Damit stellt das Elterngeld eine wichtige finanzielle Unterstützung für junge Familien dar.

Zeitraum des Elterngeldes

Gezahlt wird das Elterngeld bis zu 14 Monate, wobei beide Partner den Zeitraum frei untereinander aufteilen können. Ein Elternteil kann zwischen zwei und zwölf Monate Elternzeit in Anspruch nehmen. Wenn beide an der Betreuung beteiligt sind, erhält das Paar 14 Monate Elterngeld. Alleinerziehende können ebenfalls die vollen 14 Monate Elterngeld beziehen.

Höhe des Elterngeldes

Die Höhe des Elterngeldes orientiert sich am Einkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt des Kindes und liegt zwischen 300 und 1.800 Euro. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen  zwischen 1.000 und 1.200 Euro werden 67 Prozent des wegfallenden Einkommens als Elterngeld gezahlt. Bei Einkommen ab 1.200 Euro netto ersetzt das Elterngeld 65 Prozent des Erwerbs. Geringverdiener mit einem Einkommen unter 1.000 Euro erhalten bis zu 100 Prozent ihres letzten Einkommens als Elterngeld.

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Statistik zu den besten Formen der Kleinkindbetreuung

Checkliste: Schwangerschaft und Mutterschutz

Damit werdende Mütter sich keine Gedanken um ihre Gesundheit und die des Babys machen müssen oder finanzielle Sorgen haben, genießen sie in der Schwangerschaft besonderen Schutz. Sie müssen aber auch einige Pflichten beachten.

Ihre Checkliste

  • Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber über die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin
  • Mutterschutzfristen sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen nach der Geburt.*
  • Kündigungsverbot von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Geburt.
  • Spezielle Beschäftigungsverbote von Schwangeren
  • Urlaubsanspruch bleibt erhalten
  • Stillzeit muss vom Arbeitgeber gewährt werden
  • Ärztliche Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin einholen
  • Antrag auf Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse stellen
  • Antrag auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld beim Arbeitgeber stellen

    *Bei Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von 12 Wochen nach der Geburt.

Das Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz bewahrt die werdende Mutter und ihr Ungeborenes vor möglichen Gefahren am Arbeitsplatz, aber auch vor finanziellen Einbußen, beispielsweise aufgrund einer Kündigung.

Mutterschutzfrist

Schwangere haben eine Mitteilungspflicht gegenüber ihrem Arbeitgeber. Sie sollen ihn über die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin informieren. Der Arbeitgeber meldet die Schwangerschaft dann der Aufsichtsbehörde. Nach Bekanntgabe steht damit auch die Mutterschutzfrist vorläufig fest. Diese beginnt sechs Wochen vor der Geburt bis zum Ablauf von acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von 12 Wochen nach der Geburt.

Generelle Beschäftigungsverbote

Um die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen, sind im Mutterschutzgesetz generelle Beschäftigungsverbote festgelegt. Beispielsweise dürfen werdende und stillende Mütter nicht mit schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten betraut werden. Ebenso wenig dürfen sie Akkord-, Fließband-, Mehr-, Sonntags- oder Nachtarbeit ausüben.

Das Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld wird bei Vorliegen der Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt. Es kann frühestens sieben Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin beantragt werden. Die ärztliche Bescheinigung wird eine Woche vor Beginn der Schutzfrist von Ihrem Arzt ausgestellt. Diese reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein. Eine Kopie der Bescheinigung legen Sie bei Ihrem Arbeitgeber vor, um gegebenenfalls den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu erhalten.

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Ausgezahltes Kindergeld in Deutschland

Pro Sekunde werden statistisch 1.055 Euro an Kindergeld in Deutschland ausgezahlt. Quelle: Statista/Destatis

Lassen Sie sich zu finanziellen Fragen rund um das Thema Familie gründen beraten.

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