Viele Studierende nutzen die Leistungen des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAföG), um ihr Studium zu finanzieren. Das BAföG kommt vor allem zum Tragen, wenn das Einkommen der Eltern nicht ausreicht. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere die Wohnsituation, das eigene Einkommen und das Einkommen der Eltern. Laut der 22. Sozialerhebung erhalten jedoch nur rund 11 Prozent der Studierenden BAföG. Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag liegt bei etwa 500 Euro.
Ein wichtiger Vorteil: Nur die Hälfte des erhaltenen BAföG-Betrags muss später zurückgezahlt werden. Der zurückzuzahlende Betrag ist außerdem bei 10.010 Euro gedeckelt und das Darlehen zinsfrei. Damit gehört BAföG zu den günstigsten Finanzierungswegen fürs Studium. Es lohnt sich daher in vielen Fällen, einen Antrag zu stellen, auch wenn du deinen Anspruch zunächst als eher gering einschätzt.