Die Ausbildungsversicherung

Kurz und kompakt

  • Eine Ausbildungsversicherung sichert die spätere Berufsausbildung von Kindern finanziell ab.

  • Der Vertrag kombiniert Sparplan und Versicherungsschutz. Dabei wird das angesparte Kapital zu einem festgelegten Zeitpunkt ausgezahlt.

  • Neben Eltern können auch Großeltern, Verwandte oder Patinnen und Paten eine Ausbildungsversicherung für ein Kind abschließen.

Sorgen Sie für die berufliche Zukunft Ihres Kindes vor

Ausbildung und Studium kosten von Jahr zu Jahr mehr. Neben Studiengebühren, Lernmaterialien und Technik steigen auch die Wohnkosten, Mobilitätskosten und Ausgaben für Auslandsaufenthalte. Viele Familien beginnen deshalb früh damit, finanziell für ihre Kinder vorzusorgen. Mit einer Ausbildungsversicherung stellen Sie frühzeitig die Weichen, um die Ausbildung Ihres Nachwuchses finanziell abzusichern. So bauen Sie Schritt für Schritt Kapital auf, das Ihrem Kind später Ausbildung oder Studium erleichtert.

Was ist eine Ausbildungsversicherung?

Eine Ausbildungsversicherung verbindet einen Sparvertrag mit einer Risikolebensversicherung. Eltern oder andere Angehörige zahlen regelmäßig Beiträge ein und bauen so Kapital für Ausbildung oder Studium auf. Den angesparten Betrag zahlt der Versicherer zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt aus. Das Geld nutzen Familien später flexibel – etwa für Studiengebühren, die erste Wohnung oder ein Auslandssemester. Viele Verträge sichern zusätzlich den Todesfall der Person ab, die die Beiträge zahlt.

So funktioniert eine Ausbildungsversicherung

Ansparphase

Während der Ansparphase zahlen Sie regelmäßig Beiträge ein und bauen Schritt für Schritt Vermögen auf. Gemeinsam mit dem Versicherer legen Sie fest, wie viel Geld Sie sparen möchten und wann es ausgezahlt wird. Lange Laufzeiten senken häufig die monatlichen Beträge und verstärken den Zinseszinseffekt. Dadurch wächst das angesparte Kapital über die Jahre an.

Versicherungsschutz

Viele Ausbildungsversicherungen enthalten zusätzlich einen Todesfallschutz. Verstirbt die beitragszahlende Person während der Laufzeit, übernimmt der Versicherer häufig die weiteren Beiträge. So erhält das Kind später weiterhin die Auszahlung. Familien sichern dadurch nicht nur den Vermögensaufbau, sondern auch die finanzielle Planung langfristig ab.

Auszahlung

Zum Ausbildungs- oder Studienbeginn zahlt der Versicherer das angesparte Kapital aus. Das Geld lässt sich flexibel einsetzen, zum Beispiel für Studiengebühren, die erste Wohnung, ein Auslandssemester oder den Führerschein. Je nach Vertrag erhält das bezugsberichtigte Kind den Betrag als Einmalzahlung oder in mehreren Teilbeträgen.

Versicherungsnehmer und versicherte Person

Bei einer Ausbildungsversicherung übernehmen Familienmitglieder oft unterschiedliche Rollen. Deshalb sollten Sie genau unterscheiden, wer Beiträge zahlt, wer versichert ist und wer später die Auszahlung erhält.

  • Versicherungsnehmerin oder Versicherungsnehmer: Diese Person schließt den Vertrag ab und zahlt die Beiträge ein. Häufig sind das die Eltern, Großeltern oder weitere Angehörige.
  • Versicherte Person: Auf diese Person bezieht sich der vereinbarte Versicherungsschutz. Verstirbt sie während der Laufzeit, springt der Versicherer ein. In der Regel sind die versicherte Person und die Versicherungsnehmerin oder der Versicherungsnehmer identisch.
  • Bezugsberechtigtes Kind: Das Kind erhält später die vereinbarte Auszahlung für Ausbildung oder Studium.

Laufzeiten und Beitragsmodelle

Die Laufzeit einer Ausbildungsversicherung richtet sich meist danach, wann Ihr Kind voraussichtlich in die Berufsausbildung einsteigt. Viele Verträge laufen deshalb bis zum 18., 20. oder 25. Lebensjahr. Wenn Sie früh mit dem Sparen beginnen, können Sie mit niedrigeren monatlichen Beiträgen ein größeres Kapital aufbauen. Kürzere Laufzeiten erfordern dagegen meist höhere Sparraten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die Ausbildungsversicherung einzuzahlen:

  • Monatliche Beiträge: Sie zahlen regelmäßig feste Beträge ein. Monatliche Beiträge bilden in der Regel das Grundgerüst für die Ausbildungsversicherung.
  • Flexible Sonderzahlungen: Viele Verträge erlauben, dass Sie weiteres Geld einzahlen, wenn Sie kurzfristig mehr Kapital zur Verfügung haben.
  • Einmalzahlungen von Dritten: Weitere Angehörige zahlen größere Geldbeträge als Dritte direkt in die Ausbildungsversicherung ein. Vereinbaren Sie dazu mit der Versicherung eine entsprechende Klausel.
 ErklärungTypische Verwendung
EinmalzahlungDer Versicherer zahlt das angesparte Kapital vollständig zu einem festen Zeitpunkt aus. Dadurch steht sofort ein größerer Geldbetrag zur Verfügung.Studiengebühren, die erste Wohnung, ein Auto oder andere größere Anschaffungen
Flexible Teil-AuszahlungenDer Versicherer verteilt das Guthaben auf mehrere Auszahlungen über einen längeren Zeitraum. Dadurch bleibt das Kapital über mehrere Ausbildungsjahre verfügbar.Laufende Kosten für Studium, Ausbildung oder Auslandssemester
Rentenähnliche AuszahlungDer Versicherer zahlt das angesparte Kapital über einen festgelegten Zeitraum in monatlichen Beträgen aus. So erhält das Kind regelmäßige finanzielle Unterstützung.Lebenshaltungskosten während der Ausbildung oder des Studiums

Welche Auszahlungsform sinnvoll ist, hängt vor allem von Ausbildung, Studienort und Finanzbedarf ab. Bleibt Ihr Kind beispielsweise zu Hause wohnen, sichern monatliche Auszahlungen häufig laufende Kosten besser ab. Zieht Ihr Nachwuchs dagegen aus dem Elternhaus aus, kann eine größere Einmalzahlung sinnvoll sein. Sie hilft zum Beispiel dabei, die erste eigene Wohnung zu finanzieren. Viele Versicherer kombinieren heute verschiedene Auszahlungsformen miteinander. Dadurch lässt sich die Auszahlung besser an die tatsächlichen Kosten während Ausbildung oder Studium anpassen. 

Varianten der Ausbildungsversicherung

Es gibt verschiedene Varianten der Ausbildungsversicherung. Sie unterscheiden sich in klassische und fondsgebundene Produkte.

 VorteileRisiken
Klassische AusbildungsversicherungDie spätere Auszahlung ist meist besser planbar, da viele Verträge garantierte Leistungen enthalten. Dadurch bleibt die Entwicklung des Vertrags häufig stabiler und besser kalkulierbar.Klassische Verträge erzielen oft geringere Renditen als Kapitalmarktanlagen. Gleichzeitig schmälert die Inflation langfristig die Kaufkraft des angesparten Kapitals.
Fondsgebundene AusbildungsversicherungKapitalmarkt und eröffnen dadurch langfristig höhere Renditechancen. Besonders lange Laufzeiten verstärken häufig den Zinseszinseffekt.Die Wertentwicklung schwankt mit den Kapitalmärkten. Dadurch kann das Vertragsguthaben zwischenzeitlich teilweise deutlich sinken.

Fondsgebundene Ausbildungsversicherungen bieten langfristig oft höhere Renditechancen, reagieren dafür aber empfindlicher auf Börsenschwankungen. Klassische Verträge setzen dagegen stärker auf stabile Leistungen. So können Familien besser planen, welchen Betrag das Kind später erhält. Sicherheitsorientierte Familien entscheiden sich deshalb häufig eher für klassische Modelle. Familien mit langem Anlagehorizont und höherer Risikobereitschaft wählen dagegen häufiger die fondsgebundene Variante.

Die Vorteile einer Ausbildungsversicherung

Eine Ausbildungsversicherung kombiniert verschiedene Vorteile:

  • Frühzeitig Kapital aufbauen: Bereits kleine Beiträge wachsen über viele Jahre zu einem größeren Vermögen an.
  • Besser planen: Laufzeit und geplanter Auszahlungszeitpunkt stehen häufig schon beim Vertragsabschluss fest.
  • Familie absichern: Viele Verträge sichern die Beitragszahlung auch dann ab, wenn die versicherte Person verstirbt.
  • Kapital flexibel nutzen: Ob wohnen, reisen oder mobil bleiben – es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Auszahlung der Ausbildungsversicherung zu nutzen.
  • Angehörige einbinden: Auch Großeltern, Patinnen, Paten oder andere Familienmitglieder zahlen Beiträge ein und unterstützen den Vermögensaufbau.

Diese Nachteile und Risiken sollten Sie kennen

Neben den Vorteilen sollten Familien auch mögliche Nachteile und Risiken berücksichtigen. Denn nicht jede Ausbildungsversicherung passt gleichermaßen zu jeder finanziellen Situation.

  • Gebundenes Kapital: Wer den Vertrag vorzeitig kündigt, verliert häufig einen Teil des angesparten Vermögens. Dadurch ist Ihr Kapital über viele Jahre gebunden.
  • Kosten: Abschluss-, Verwaltungs- und Versicherungskosten verringern die Rendite.
  • Begrenzte Renditen: Klassische Verträge erwirtschaften häufig vergleichsweise niedrige Erträge.
  • Kaufkraftverlust: Steigende Lebenshaltungskosten verringern langfristig den Wert des angesparten Geldes.
  • Kursschwankungen: Fondsgebundene Varianten reagieren direkt darauf, wie sich die Kapitalmärkte entwickeln. Sie schwanken deshalb deutlich stärker.

Kosten und steuerliche Aspekte

Kosten und steuerliche Regeln rund um die Ausbildungsversicherung beeinflussen maßgeblich, wie viel Kapital später tatsächlich zur Verfügung steht. Deshalb sollten Sie Vertragsbedingungen, die Höhe möglicher garantierter Auszahlungen und Auszahlungsregeln genau prüfen, bevor Sie sich entscheiden.

  • Kosten berücksichtigen: Abschluss-, Verwaltungs- und Versicherungskosten werden vom angesparten Kapital abgezogen.
  • Garantien richtig einordnen: Höhere Garantien erhöhen häufig die Sicherheit, begrenzen aber oft die Renditechancen.
  • Laufzeit beachten: Lange Vertragslaufzeiten eröffnen unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Vorteile.
  • Besteuerung prüfen: Wie stark der Staat die Auszahlung besteuert, hängt unter anderem von der Vertragsdauer ab. Auch das Alter, in dem das Geld ausgezahlt wird, spielt eine Rolle.
  • Flexibilität vergleichen: Flexible Verträge erleichtern spätere Änderungen bei Beitrag, Laufzeit oder Auszahlung.

Beispielrechnung für eine Ausbildungsversicherung

Eine einfache Beispielrechnung zeigt, wie stark frühes Sparen wirkt. Wenn Sie früh beginnen und regelmäßig sparen, wächst das Kapital über viele Jahre deutlich an.

Monatlicher Beitrag: 100 Euro

Laufzeit: 18 Jahre

Eingezahlte Beiträge insgesamt:
100 Euro × 12 Monate × 18 Jahre = 21.600 Euro

Erzielt der Vertrag durchschnittlich 3 Prozent Rendite pro Jahr, wächst das Kapital bis zum Laufzeitende auf rund 29.000 Euro an. Erreicht die Anlage durchschnittlich 5 Prozent Rendite pro Jahr, steigt das Guthaben auf etwa 35.000 Euro.

Alternativen zur Ausbildungsversicherung

Neben der Ausbildungsversicherung eignen sich auch andere Produkte, um Vermögen langfristig für die eigenen Kinder aufzubauen.

 VorteileNachteile
ETF-SparplanETF-Sparpläne bieten hohe Flexibilität und langfristig häufig attraktive Renditechancen. Beiträge lassen sich meist jederzeit anpassen oder pausieren.Die Kapitalmärkte schwanken teilweise stark. Dadurch sinkt der Depotwert zwischenzeitlich mitunter deutlich.
Tagesgeld oder FestgeldTagesgeld und Festgeld sichern das Kapital vergleichsweise stabil ab und bleiben leicht verständlich. Häufig können Sie schnell auf das Geld zugreifen.Die Verzinsung fällt oft niedrig aus. Dadurch verliert das Guthaben langfristig an Kaufkraft.
Klassischer SparplanKlassische Sparpläne erlauben flexible Einzahlungen und kommen ohne Versicherungskomponente aus. Die Beiträge können Sie meist unkompliziert ändern.Die Renditen fallen häufig gering aus, wenn Sie unverzinst auf ein Konto einzahlen.

Die drei Alternativen haben den Nachteil, dass Sie keinen Versicherungsschutz im Todesfall bieten. Ob eine alternative Vorsorgelösung zu Ihnen passt, hängt jedoch vor allem von drei Fragen ab: Wie sicher möchten Sie das Geld anlegen? Welchen Zeithorizont haben Sie? Welche Rendite streben Sie an? Sie sollten deshalb verschiedene Modelle vergleichen und prüfen, mit welcher Variante Sie sich wohlfühlen.

So wählen Sie eine passende Ausbildungsversicherung aus

  1. Sparziel festlegen: Überlegen Sie, welchen Betrag Ihr Kind später für Ausbildung, Studium oder andere Ziele benötigt.
  2. Laufzeit anpassen: Stimmen Sie die Vertragsdauer möglichst genau auf den geplanten Ausbildungs- oder Studienbeginn ab.
  3. Kosten vergleichen: Prüfen Sie besonders Abschluss-, Verwaltungs- und Fondskosten. Diese können den langfristigen Vermögensaufbau verringern.
  4. Garantien prüfen: Entscheiden Sie, wie wichtig Ihnen garantierte Leistungen und zusätzliche Absicherung sind.
  5. Flexibilität beachten: Achten Sie auf flexible Vertragsbedingungen. Wichtig ist zum Beispiel, ob Sie Sonderzahlungen leisten, Beiträge pausieren oder den Vertrag später ändern können.
  6. Varianten vergleichen: Vergleichen Sie klassische und fondsgebundene Modelle passend zu Ihrer persönlichen Risikobereitschaft.

Fazit: Für wen eine Ausbildungsversicherung sinnvoll sein kann

Eine Ausbildungsversicherung hilft dabei, für den Nachwuchs finanziell vorzusorgen. Besonders wenn Sie früh starten, bauen Sie ein größeres Vermögen auf. Wie hoch der spätere Betrag ausfällt, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Kosten, Garantien, Flexibilität und Renditechancen. Sie sollten deshalb die Vertragsbedingungen sorgfältig vergleichen und prüfen, welche Lösung am besten zu Ihrer finanziellen Planung passt. Die Beraterinnen und Berater der Volksbanken Raiffeisenbanken unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ausbildungsversicherung.

FAQs zur Ausbildungsversicherung

Viele Familien schließen eine Ausbildungsversicherung möglichst früh nach der Geburt eines Kindes ab. Lange Laufzeiten senken häufig die notwendige monatliche Sparrate und verstärken den Zinseszinseffekt. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit, um Schwankungen bei fondsgebundenen Varianten auszugleichen. Grundsätzlich lohnt sich auch ein späterer Einstieg, dann steigen jedoch häufig die notwendigen Beiträge.

Die passende Sparrate richtet sich danach, welches Kapital später für Ausbildung oder Studium zur Verfügung stehen soll. Auch Laufzeit, Vertragsmodell und erwartete Rendite beeinflussen die Höhe der Beiträge. Bereits kleinere monatliche Beträge bauen über viele Jahre ein solides Guthaben auf. Sie sollten die Sparrate so wählen, dass sie langfristig zuverlässig tragbar bleibt.

Klassische Ausbildungsversicherungen bieten häufig garantierte Leistungen. Daher können Sie hier vergleichsweise sicher planen. Fondsgebundene Varianten schwanken dagegen mit den Kapitalmärkten und verlieren zwischenzeitlich teilweise an Wert. Zusätzlich spielt die finanzielle Stabilität des Versicherers eine wichtige Rolle. Sicherheitsorientierte Familien entscheiden sich deshalb häufig eher für klassische Modelle.

Die Kosten hängen unter anderem von Laufzeit, Beitragshöhe, Versicherungsumfang und Vertragsmodell ab. Neben den Sparbeiträgen fallen häufig Abschluss-, Verwaltungs- und Versicherungskosten an. Fondsgebundene Varianten enthalten zusätzlich meist Fondskosten. Diese Gebühren verringern den langfristigen Vermögensaufbau. Prüfen Sie sie deshalb vor Vertragsabschluss genau.

Ein ETF-Sparplan konzentriert sich in erster Linie auf den Vermögensaufbau über Kapitalmarktanlagen. Eine Ausbildungsversicherung verbindet das Sparen zusätzlich mit einem Versicherungsschutz. Dieser greift etwa bei Todesfall der beitragszahlenden Person. ETF-Sparpläne bieten meist mehr Flexibilität und häufig höhere Renditechancen, schwanken dafür aber stärker. Ausbildungsversicherungen setzen dagegen oft stärker auf Planungssicherheit und feste Auszahlungsziele.

Fondsgebundene Ausbildungsversicherungen haben langfristig häufig höhere Renditechancen als klassische Modelle. Besonders lange Laufzeiten gleichen Kursschwankungen oft besser aus. Gleichzeitig tragen Sie ein höheres Risiko. Denn die Wertentwicklung des Vermögens hängt direkt von den Kapitalmärkten ab. Solche Verträge passen deshalb vor allem zu Familien, die das Geld lange anlegen möchten und eher bereit sind, Risiken einzugehen.

Eine Ausbildungsversicherung lässt sich in vielen Fällen vorzeitig kündigen. Das kann jedoch finanzielle Nachteile haben. Denn viele Kosten fallen bereits zu Beginn der Laufzeit an. Gerade in den ersten Jahren liegt der Rückkaufswert deshalb oft unter den eingezahlten Beiträgen. Viele Verträge erlauben alternativ Beitragspausen oder eine beitragsfreie Weiterführung.

Viele Versicherer bieten flexible Lösungen an, wenn Beiträge vorübergehend ausfallen. Häufig können Sie die Beiträge zeitweise reduzieren, pausieren oder stoppen. Längere Ausfälle verringern allerdings oft die spätere Auszahlung. Welche Möglichkeiten bestehen, regeln die jeweiligen Vertragsbedingungen.

Ob die Auszahlung steuerpflichtig ist, hängt unter anderem von Vertragslaufzeit und Alter bei der Auszahlung ab. Ist der Vertrag auf eine längere Laufzeit ausgelegt, profitieren Sie oft von steuerlichen Vorteilen. Bei fondsgebundenen Varianten gelten zusätzlich besondere Regeln für Kapitalerträge. Da sich steuerliche Vorgaben ändern können, lohnt sich vor größeren Entscheidungen häufig eine individuelle Beratung.

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