Zahnzusatzversicherung: So sparen Sie hohe Zahnarztkosten

Kurz und kompakt

  • Eine Zahnzusatzversicherung ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung und reduziert hohe Eigenanteile bei Zahnarztkosten deutlich.

  • Sie übernimmt je nach Tarif Kosten für Zahnersatz, hochwertige Behandlungen, Prophylaxe und teilweise auch Kieferorthopädie.

  • Der Beitrag richtet sich meist nach Eintrittsalter, Zahnzustand und Leistungsumfang.

Schutz vor hohen Zuzahlungen für Zahnersatz und Vorsorge

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Finanzielle Entlastung durch eine Zusatzversicherung

Viele gesetzlich Versicherte möchten hohe Eigenanteile beim Zahnarztbesuch vermeiden, wenn eine Behandlung über die Grundversorgung hinausgeht. Eine Zahnzusatzversicherung senkt diese Belastungen, indem sie je nach Tarif einen festgelegten Anteil der Kosten übernimmt.

Was eine Zahnzusatzversicherung auszeichnet

Eine Zahnzusatzversicherung schließt Lücken der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie ermöglicht eine hochwertigere Versorgung und beteiligt sich teilweise oder sogar vollständig an den Kosten für Zahnersatz, Wurzelbehandlungen oder professionelle Zahnreinigung. Dadurch haben Sie eine größere Auswahl bei den Materialien für Ihren Zahnersatz und bei Behandlungsmethoden. So bekommen Sie die Versorgung, die zu Ihren Bedürfnissen passt, ohne die gesamten Mehrkosten tragen zu müssen.

Typische Leistungsbereiche im Überblick

Je nach Tarif deckt eine Zahnzusatzversicherung verschiedene Leistungsbereiche ab. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die häufigsten Absicherungen:

Zahnersatz

Für Implantate, Kronen, Brücken oder Inlays zahlen Sie ohne Zusatzversicherung hohe Eigenanteile. Mit Zusatzversicherung haben Patientinnen und Patienten einen größeren Spielraum bei der Wahl der Materialien, ohne diese aus eigener Tasche zu bezahlen.

Zahnbehandlung

Keramikfüllungen, Wurzel- oder Parodontitisbehandlungen bezahlt die gesetzliche Krankenkasse nicht immer vollständig. Eine ergänzende Absicherung übernimmt je nach Versicherungsmodell einen Teil dieser Kosten und ermöglicht hochqualitative Behandlungsmethoden.

Vorsorgemaßnahmen

Viele Zahnzusatzversicherungen bezuschussen Vorsorgemaßnahmen und übernehmen die Kosten für professionelle Zahnreinigungen in bestimmten Abständen. Regelmäßige Prophylaxe senkt das Risiko für Zahnschäden, die später aufwendig behandelt werden müssten.

Kieferorthopädie

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die kieferorthopädische Behandlung von Kindern nur vollständig, wenn die Fehlstellung stark ausgeprägt ist. Wünschen die Eltern auch bei leichter Fehlstellung eine Korrektur, beteiligt sich die gesetzliche Krankenversicherung nicht. Hier fängt eine Zahnzusatzversicherung Teile der Gesamtkosten auf. Viele sinnvolle Leistungen wie Mini-Brackets, spezielle Bögen für besseren Schlafkomfort oder zusätzliche Kontrolltermine bezahlt eine private Versicherung ganz oder teilweise.

Wann sich eine private Zahnzusatzversicherung lohnt

Eine zusätzliche Versicherung hilft, hohe oder unvorhergesehene Zahnarztkosten zu vermeiden. Sie lohnt sich, wenn Sie langwierige Behandlungen brauchen oder Wert auf eine bessere Versorgung legen, als die Krankenkasse bezahlt. Beispielsweise verursacht ein Implantat Gesamtkosten im vierstelligen Bereich. Die gesetzliche Krankenkasse gleicht in solchen Fällen meist nur einen geringen Teil der Kosten aus. Eine private Zahnzusatzversicherung reduziert die verbleibende Summe deutlich, vor allem wenn hohe Erstattungsquoten vereinbart sind.

Erstattungsquoten häufig zwischen 70 und 100 Prozent

Wie groß der Kostenanteil ist, den eine Zahnzusatzversicherung übernimmt, hängt vom gewählten Tarif und der Art der Behandlung ab. Viele leistungsstarke Angebote erstatten 70 bis 90 Prozent der Kosten – zum Beispiel bei Zahnersatz wie Implantaten, Kronen oder Inlays. Manche Tarife decken sogar 100 Prozent ab, besonders bei Zahnbehandlungen oder indem sie den verbleibenden Eigenanteil der gesetzlichen Krankenversicherung vollständig übernehmen.

Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss

Mit Gesundheitsfragen schätzen Versicherer den voraussichtlichen Behandlungsbedarf ein. Viele Anbieter erfassen den aktuellen Zustand Ihrer Zähne, um besser zu kalkulieren. Es gibt aber auch Tarife ohne vorherige Prüfung.

Beispielrechnung: So viel sparen Sie mit einer Zahnzusatzversicherung

Eigenanteil ohne Zusatzversicherung

Nehmen wir an, ein Implantat mit Vollkeramikkrone kostet 3.800 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt davon den Festzuschuss für die Standardversorgung, also rund 500 Euro. Ohne Zahnzusatzversicherung bleibt damit ein Eigenanteil von 3.300 Euro.

Eigenanteil mit Zusatzversicherung

Mit einer Zahnzusatzversicherung, die 90 Prozent der Restkosten erstattet, sind 2.970 Euro abgedeckt. Sie zahlen also nur noch einen Eigenanteil von rund 330 Euro.

Ersparnis insgesamt

Wenn Sie nun die Versicherungsbeiträge von angenommen 360 Euro im Jahr einbeziehen, ergibt sich ein Gesamtaufwand von 690 Euro (330 Euro Eigenanteil + 360 Euro Beitrag). Verglichen mit 3.300 Euro ohne Versicherung sparen Sie bei dieser Behandlung also 2.610 Euro.

Wichtige Tarifmerkmale vor Abschluss

Achten Sie auf die folgenden Details, bevor Sie sich für einen bestimmten Tarif entscheiden:

  • Erstattungsquote: Sie bestimmt, wie hoch der Anteil der Gesamtkosten ist, den Ihre Versicherung übernimmt. Höhere Quoten reduzieren den Eigenanteil, erfordern aber in der Regel höhere Beiträge.
  • Wartezeiten: Bei einigen Versicherungsangeboten gelten die Leistungen sofort. Andere Anbieter sehen eine Wartezeit vor, bevor bestimmte Behandlungen erstattet werden.
  • Leistungsbegrenzungen: Viele Tarife legen zum Versicherungsbeginn Leistungsobergrenzen in den ersten Jahren fest. Nach Ablauf dieser Einführungsphase entfallen diese Grenzen meist vollständig.
  • Jährliche Höchstgrenzen: Einige Tarife haben dauerhafte Jahreslimits. Diese Grenzen spielen vor allem dann eine Rolle, wenn mehrere Behandlungen anstehen oder eine Maßnahme besonders teuer ist.
  • Material- und Laborkosten: Beim Zahnersatz machen Material- und Laborkosten einen großen Teil der Gesamtrechnung aus. Einige Zahnzusatzversicherungen übernehmen diese Posten vollständig, andere nur teilweise.
  • Gebührenordnung: Zahnärztinnen und Zahnärzte rechnen privat abgerechnete Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Viele Zusatzversicherungen erstatten die GOZ-Leistungen bis zu einem festgelegten Gebührensatz.
  • Laufzeiten: Bei manchen Angeboten gelten Mindestvertragslaufzeiten. Aber einige Produkte bieten auch flexible Laufzeiten.

Beitragshöhe und Einflussfaktoren

Die Beitragshöhe hängt vor allem vom Alter bei Vertragsabschluss ab: Je früher Sie einsteigen, desto günstiger ist der Beitrag. Auch der gewünschte Leistungsumfang und der Zustand Ihrer Zähne spielen oft eine Rolle. Einige Tarife arbeiten mit Alterungsrückstellungen, die Beitragserhöhungen im Alter verhindern. Wenn aber Behandlungen insgesamt teurer werden, müssen Sie trotzdem mit steigenden Beiträgen rechnen.

Vorteile und Nachteile einer Zahnzusatzversicherung

VorteileNachteile
Geringere Eigenanteile bei Zahnersatz und hochwertigen BehandlungenMonatliche Kosten
Höhere Flexibilität bei der Wahl der VersorgungTarifbedingungen erfordern zeitintensiven Vergleich
Förderung regelmäßiger ProphylaxeLeistungsbegrenzungen in den Anfangsjahren möglich
Planbare Kosten bei umfangreichen BehandlungenEventuelle Wartezeiten oder Gesundheitsfragen

Bonusheft & Vorsorge

Regelmäßige Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis lohnen sich. Lassen Sie jeden Besuch im Bonusheft eintragen. So kann der Zuschuss der Krankenkasse bei Zahnersatz steigen. Wichtig ist ein lückenloser Nachweis.

Sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Versorgung

Eine Zahnzusatzversicherung entlastet bei vielen Behandlungen finanziell und schafft mehr Spielraum, wenn Sie sich für eine aufwendigere Versorgung entscheiden. Sie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und hilft, unerwartet hohe Rechnungen zu vermeiden. Lassen Sie sich vom Team Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort beraten.

FAQs zur Zahnzusatzversicherung

Eine Zahnzusatzversicherung ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung, indem sie zusätzliche Kosten bei Zahnbehandlungen anteilig oder vollständig abdeckt. Sie übernimmt dabei etwa Ausgaben für Zahnersatz, Implantate oder Zahnreinigungen, die in der gesetzlichen Kasse nicht vorgesehen sind. 

Je nach Tarif beteiligt sich eine Zahnzusatzversicherung an Kosten für Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantaten, bezuschusst Inlays und Füllungen oder übernimmt Zahnreinigungen sowie kieferorthopädische Behandlungen.

Die Beiträge hängen vom Alter, Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen ab. Wer sich umfassend absichern möchte, zahlt im Durchschnitt monatlich zwischen 10 und 40 Euro. Günstigere Tarife bieten meist eingeschränkten Schutz, während leistungsstärkere Varianten mehr kosten.

Wer kurzfristig Behandlungen braucht, profitiert vom sofortigen Schutz ohne Wartezeit. Beachten Sie trotzdem, dass viele Tarife in den ersten Jahren die Leistungen begrenzen, auch wenn die Versicherung sofort nach Vertragsbeginn zahlt.

Viele Zahnzusatzversicherungen beteiligen sich an den Kosten für Implantate. Wie viel sie zahlen, hängt vom Tarif ab. Da Implantate hohe Kosten verursachen, lohnt es sich, den Leistungsumfang vor Abschluss genau zu prüfen.

Zahnzusatzversicherungen übernehmen in der Regel zweimal pro Jahr einen Teil oder die vollen Kosten für Zahnreinigungen.

Ja, einige Anbieter verzichten auf Wartezeiten. Bei solchen Tarifen schränken viele Versicherer in den ersten Jahren aber die Leistungen ein. Wer sofort abgesichert sein möchte, achtet idealerweise auf diese Begrenzungen.

Sie sollten prüfen, welche Behandlungen der Tarif abdeckt, ob Wartezeiten gelten, wie hoch die Erstattung in den ersten Jahren ausfällt und ob Gesundheitsfragen zu beantworten sind. Ein Vergleich hilft, eine passende Absicherung zu finden.

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