Tierversicherung: Zuverlässiger Schutz für Ihr Haustier

Kurz und kompakt

  • Tierkrankenversicherungen schützen davor, dass bei einem Unfall oder einer schweren Krankheit die Behandlungskosten für das geliebte Haustier zur finanziellen Belastung werden.

  • Dabei stehen unterschiedliche Leistungsumfänge zur Auswahl – von OP-Versicherungen bis zu einem vollumfänglichen Schutz.

  • Für Pferde und Hunde sind Haftpflichtversicherungen ein wirksamer Schutz vor Schadensersatzforderungen. Viele Bundesländer schreiben sie sogar vor.

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Ihre Vorteile mit einer Tierversicherung

  • Umfassender Schutz: Tierarztkosten sind gedeckt bei Krankheit oder Unfall

  • Flexible Absicherung: Individuell anpassbar 

  • Sicherheit bei Schadensersatzforderungen: Haftpflichtversicherungen schützen vor Forderungen Dritter

  • Freie Praxiswahl: Haustiere in der Tierarztpraxis Ihres Vertrauens behandeln lassen

Umfassender Schutz für das tierische Familienmitglied

Der richtige Schutz ist für Ihr Haustier genauso wichtig wie für Sie selbst. Denn ein plötzlicher Unfall oder ein verursachter Schaden bei Dritten ist schnell passiert. Tierkranken- und Tierhaftpflichtversicherungen schützen vor hohen Tierarztkosten oder Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die ein Haustier bei Dritten verursacht.

Versicherungen im Überblick

Versicherungen für Hunde

Krankenversicherung

Mit einer Hundekrankenversicherung schützen Sie sich vor Kosten, die für Tierarztbesuche entstehen. Dabei können Hundebesitzerinnen und -besitzer zwischen einer OP-Versicherung und einem umfassenden Schutz im Krankheitsfall wählen.

OP-Versicherung: Diese Versicherung übernimmt die Kosten für notwendige Operationen inklusive Nachbehandlung, Verbandsmaterial und der Unterbringung in einer Tierklinik. Oft werden auch die Kosten für OP-vorbereitende Maßnahmen wie Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen übernommen. Nicht bezahlt werden Behandlungen, die nicht im Zusammenhang mit einer OP stehen.

Umfassende Krankenversicherung: Hier werden neben den Kosten für Operationen auch viele weitere Leistungen bezahlt. Dazu zählen ambulante Behandlungen, Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenversorgung, Zahnbehandlungen sowie alternative Heilbehandlungen wie Akupunktur.

Die Kosten für eine Hundekranken- oder OP-Versicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören:

  • Rasse,
  • Alter und Gesundheitszustand des Hundes bei Versicherungsbeginn,
  • Umfang der enthaltenen Leistungen,
  • Selbstbeteiligung und deren Höhe,
  • Zahlweise (werden die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt).

Folgende Leistungen werden in der Regel nicht von einer Hundekrankenversicherung übernommen:

  • Kosten für Diät- und Ergänzungsfutter,
  • Kosten für vorbeugende Vitamine und Mineralstoffpräparate,
  • medizinisch nicht notwendige Behandlungen wie Operationen zur Herstellung des Rassestandards.

Haftpflichtversicherung

Verursacht ein Hund einen Unfall, der zu Sach- und vielleicht sogar Personenschaden führt, haftet die Halterin oder der Halter in unbegrenzter Höhe. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie oder er Schuld daran hat. Juristisch trennt die sogenannte Gefährdungshaftung die Haftungspflicht der Haustierhaltenden von der Schuldfrage, da das Verhalten der Tiere trotz guter Erziehung unberechenbar bleibt. 

Da die private Haftpflichtversicherung in diesem Fall nicht greift, können schnell sehr hohe Kosten entstehen. Hundehaftpflichtversicherungen sind aus diesem Grund ein wichtiger Versicherungsbaustein für alle Besitzerinnen und Besitzer. Sie kommen nicht nur für entstandene Kosten auf, sondern prüfen auch Schadensersatzansprüche, die von Dritten gestellt werden. Dabei sind Versicherungssummen von bis zu 15 Millionen Euro möglich. Viele Hundehaftpflichtversicherungen versichern Welpen in ihrem ersten Lebensjahr mit. Jagdhunde sind in der Regel in der Jagdhaftpflichtversicherung mitversichert. Ob eine Hundehaftpflichtversicherung verpflichtend ist, unterscheidet sich je nach Bundesland.

Pflicht für alle HundePflicht für bestimmte RassenFreiwillig
Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, ThüringenBaden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, SachsenMecklenburg-Vorpommern

Wenn Sie eine Haftpflichtversicherung für Ihren Hund abschließen, sollten Sie darauf achten, dass Mietsachschäden, Deckschäden sowie eine Mitversicherung von Hundehütenden im Versicherungsschutz enthalten sind. Prüfen Sie außerdem, ob die Versicherung auch im Ausland gültig ist.

Sonderfall: Assistenzhunde

Ausgebildete Assistenzhunde sind nicht nur Haustiere, sondern für ihre Halterinnen und Halter unverzichtbare medizinische oder partizipatorische Hilfsmittel. Aus diesem Grund inkludieren einige Versicherungen Assistenz- und Blindenführhunde in den Versicherungsschutz der Privaten Haftpflichtversicherung. In diesen Fällen muss für den Hund keine eigene Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Versicherungen für Pferde

Krankenversicherung

Pferdekrankenversicherungen schützen nicht nur Pferdehalterinnen und -halter vor hohen Tierarzt- und OP-Kosten. Sie können auch für Esel, Maultiere und Maulesel sowie für Ponys abgeschlossen werden. Es gibt verschiedene Tarife, die unterschiedliche Leistungsumfänge anbieten. Achten Sie zum Beispiel darauf, ob es eine Jahreshöchstentschädigung für Operationskosten gibt und ob die Kosten für eine stationäre Unterbringung gedeckt sind oder nicht. Tierarztkosten für Pferde können schnell richtig ins Geld gehen. Die Behandlung einer Kolik kann zwischen 9.000 und 18.000 Euro kosten. Die Entfernung eines Gelenkchips bis zu 5.000 Euro. Eine Krankenversicherung sorgt für finanzielle Sicherheit, wenn eine medizinische Behandlung nötig ist.

Die Höhe der Beiträge für eine Pferdekrankenversicherung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Rasse des Pferdes,
  • Einsatz des Pferdes,
  • Umfang der enthaltenen Leistungen,
  • Selbstbeteiligung und deren Höhe,
  • Vorerkrankungen wie Koliken.

Viele Pferdekrankenversicherungen zahlen nicht für

  • vorbeugende Vitamine und Mineralstoffpräparate,
  • Hufbeschlagungen,
  • den Transport des Pferdes zu einer Praxis oder einer Klinik,
  • die Anreise der Tierärztin oder des Tierarztes und
  • Physiotherapie.

Haftpflichtversicherung

Im Gegensatz zu Hundehaftpflichtversicherungen ist eine Haftpflicht für Pferde in keinem Bundesland gesetzlich vorgeschrieben. Pferdehalterinnen und -halter sollten sich dennoch um einen guten Versicherungsschutz kümmern. Genau wie bei Hunden haften sie bei Sach- und Personenschaden in unbegrenzter Höhe und unabhängig von der Schuldfrage. Pferdehaftpflichtversicherungen decken die Kosten und prüfen Schadensersatzansprüche – in den meisten Fällen weltweit und bis zu einer Versicherungssumme von bis zu 50 Millionen Euro.

Achten Sie darauf, ob Verstöße gegen Halterpflichten, Schutz für Pferdehütende sowie Flur- und Deckschäden im Versicherungsschutz enthalten sind. Gibt es für das Pferd Reitbeteiligungen, sollten diese ebenfalls mitversichert werden. Denn die Verantwortung liegt immer bei der Halterin oder dem Halter, auch wenn das Pferd zum Zeitpunkt eines Unfalls von einer dritten Person geritten wurde.

Werden Pferde zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken gehalten, ist neben einer Pferdehaftpflichtversicherung weiterer Versicherungsschutz wie eine Tierlebensversicherung nötig. Sie sichert gegen finanzielle Risiken ab, wenn ein Pferd aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr zum Reiten, Fahren oder Züchten eingesetzt werden kann. Reitlehrer- und Gestütshaftpflichtversicherungen komplettieren den Schutz. 

Versicherungen für Katzen

Krankenversicherung

Genau wie bei Hunden und Pferden gibt es auch bei Katzen die Möglichkeit, zwischen einer umfassenden Krankenversicherung und einer OP-Versicherung zu wählen. Während eine OP-Versicherung lediglich bei medizinisch notwendigen Operationen zahlt, decken Krankenversicherungen auch andere Tierarztbesuche und Behandlungen ab.

Die Höhe des Beitrags richtet sich unter anderem nach diesen Kriterien:

  • Rasse,
  • Alter und Gesundheitszustand des Tieres bei Versicherungsbeginn,
  • Haltungsform (Hauskatze oder Freigänger),
  • Umfang der Leistungen,
  • Selbstbeteiligung,
  • Zahlweise (werden die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt).

Auch wenn sich die angebotenen Leistungen von Versicherung zu Versicherung stark unterscheiden, gibt es Kosten, die grundsätzlich nicht zum Leistungsumfang einer Katzenkrankenversicherung zählen. Dazu gehören medizinisch nicht notwendige Behandlungen wie Operationen, die zur Herstellung eines Rassestandards durchgeführt werden und Kosten für spezielle Diät- oder Ergänzungsfutter sowie für vorbeugende Vitamin- und Mineralstoffpräparate.

Im Gegensatz zu Hunden und Pferden ist eine Haftpflichtversicherung für Katzen nicht unbedingt nötig, denn sie sind in den meisten Fällen in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Das bedeutet, dass die Versicherung für Personen- und Sachschäden Dritter aufkommt, die das Haustier verursacht hat. Beachten Sie aber, dass die Haftpflichtversicherung nicht für Schäden zahlt, die am eigenen Eigentum entstehen. 

Versicherungen für Kleintiere

Auch kleine Haustiere, wie Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen sind aus vielen Familien nicht mehr wegzudenken. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Skopos lebten 2024 ganze 4,3 Millionen Kleintiere in deutschen Haushalten. Doch auch kleine Tiere können schnell für große Tierarztrechnungen sorgen. Spezielle Kleintierversicherungen sind auf die Bedürfnisse dieser Tiere zugeschnitten und für folgende Haustiere möglich.

Nagetiere: z. B. Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten, Mäuse, Frettchen

Reptilien: z. B. Schildkröten, Geckos, Chamäleon, Schlangen

Zier- und Nutzvögel: z. B. Papageien, Wellensittiche, Finken, Tauben und Hühner

Krankenversicherungen für Kleintiere werden, wie Versicherungen für Hunde, Katzen oder Pferde, in verschiedenen Tarifen angeboten. Zahnarztbehandlungen, Impfungen oder Physiotherapie lassen sich oft zum Versicherungsschutz dazubuchen.

Genau wie für Katzen muss auch für die meisten Kleintiere keine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, denn sie fallen unter den Schutz der Privathaftpflichtversicherung. Neben Kleintieren sind in den meisten Fällen auch Bienen und privat gehaltene Weidetiere, wie Schafe oder Rehe versichert. Bei Reptilien sollte geprüft werden, ob der Versicherungsschutz Ihrer Haftpflichtversicherung die Haltung dieser exotischen Haustiere inkludiert. Es gibt Versicherungen, die zubuchbare Bausteine anbieten, die auf die Haltung von Tieren in Terrarien zugeschnitten sind und beispielsweise Einfangkosten abdecken.

Checkliste: Wichtige Fragen vor dem Versicherungsabschluss

  • Welche Leistungen sind im Versicherungsumfang enthalten (OP oder Krankenvollschutz, Vorsorgebehandlungen, Kastration bzw. Sterilisation, Impfungen und Zahnbehandlungen, jährliches Kostenlimit)?
  • Macht eine Selbstbeteiligung Sinn und wenn ja, in welcher Höhe?
  • Bis zu welchem GOT-Satz werden die Tierarztkosten übernommen?
  • Gibt es eine Wartezeit, und wenn ja, wie lange ist sie?
  • Gibt es ein Höchsteintrittsalter?
  • Bleiben die Beiträge mit dem steigenden Alter des Tieres gleich oder erhöhen sie sich?
  • Werden alle rassespezifischen medizinischen Besonderheiten abgedeckt?
  • Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
  • Gibt es Rabatte oder andere Vorteile, wenn mehrere Tiere versichert werden?
  • Gibt es zusätzliche Serviceangebote (Vorsorgebudgets oder kostenlose Online-Tierarzt-Sprechstunden)?

GOT: Gebührenordnung für Tierärzte

Der GOT-Satz legt rechtlich fest, wie teuer eine Tierarztbehandlung sein darf. Dabei steht ein einfacher Satz für den Grundpreis und der vierfache Satz für Notdienste. Achten Sie darauf, ob Ihre Versicherung die Kosten bis GOT 4 übernimmt.

Höhe der Tierarztkosten pro Jahr

Quelle: Statista 2022

Alternativen zur Tierkrankenversicherung

Es ist in jedem Fall wichtig, finanziell auf medizinische Notfälle der tierischen Familienmitglieder vorbereitet zu sein. Tierhalterinnen und Tierhalter, die keine Krankenversicherung für ihr Haustier abgeschlossen haben, sollten darüber nachdenken, einen festen Betrag anzusparen, um von einer plötzlichen hohen Tierarztrechnung nicht kalt erwischt zu werden. Eine Möglichkeit ist es, ein separates Tagesgeldkonto anzulegen und monatlich einen bestimmten Beitrag zu überweisen. Wird Ihr Haustier dann plötzlich krank, sind Sie vorbereitet und haben ein finanzielles Polster.

FAQs zur Tierversicherung

Die Kosten für eine Tierversicherung können sehr unterschiedlich sein. Sie richten sich danach, welches Tier versichert wird, sowie nach dem Alter und der Größe. Auch bestehende Vorerkrankungen haben Auswirkungen auf die Versicherungskosten. Zudem gibt es unterschiedliche Tarife, die entweder nur eventuelle OP-Kosten versichern, oder einen kompletten Schutz bieten, der auch Tierarztbesuche aus anderen Gründen abdeckt.

 

Es ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich, ob nach Abschluss der Tierkrankenversicherung eine Wartezeit gilt. Informieren Sie sich vor Abschluss des Vertrages über die genauen Bedingungen. So kann es vorkommen, dass für Krankheiten eine Wartezeit von 30 Tagen gilt. Bei besonderen Erkrankungen oder Operationen fällt die Wartezeit womöglich noch länger aus. Eine Ausnahme bilden Unfälle. Hier entfällt die Wartezeit in der Regel.

Welche Leistungen übernommen werden, ist je nach Versicherung unterschiedlich. Prüfen Sie vor Versicherungsabschluss, ob Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen im Versicherungsschutz enthalten sind, oder ob es die Möglichkeit gibt, diese Leistungen dazuzubuchen.

Bei den meisten Tierkrankenversicherungen können die Halterinnen und Halter selbst entscheiden, welche Tierarztpraxis oder Tierklinik sie mit ihrem Haustier aufsuchen wollen. Voraussetzung ist in diesem Fall lediglich, dass die Tierärztin oder der Tierarzt in Deutschland praktiziert (bei Krankenversicherungen, die auch im Ausland gültig sind, entfällt diese Bedingung).

Das kommt in den meisten Fällen auf die Art der Versicherung an. Für Tierhaftpflichtversicherungen spielt das Alter des versicherten Tieres in der Regel keine Rolle. Bei Krankenversicherungen sieht es anders aus. Für OP-Versicherungen gilt oft ein Höchstalter für den Versicherungseintritt, was bei Hunden zwischen sechs und acht und Pferden zwischen 12 und 15 Jahren liegen kann. Versicherungen, die auch ältere Tiere neu aufnehmen, sind oft mit hohen Kosten verbunden. Prüfen Sie vor Versicherungsabschluss, wie der monatliche Beitrag festgelegt wird. Viele Versicherer richten die Beitragshöhe nach dem Eintrittsalter des Hundes aus. Hier lohnt sich ein früher Versicherungsabschluss, da die Beiträge im Alter stabil bleiben.

Viele möchten ihre vierbeinigen Familienmitglieder auch im Urlaub an ihrer Seite wissen. Aus diesem Grund gibt es Reiserücktrittsversicherungen, die Hunde- oder Katzenrisiko mit abdecken. Ist das Haustier auf der Buchungsbestätigung als mitreisend aufgeführt, ist eine schwerwiegende Erkrankung oder ein Unfall ein versichertes Ereignis und die Stornokosten werden übernommen.

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