Bundesweit greifen vor allem Kreditprogramme und gesetzliche Regelungen. Diese gelten unabhängig vom Bundesland und bilden die Grundlage der meisten Förderungen. Über die KfW finanzieren Sie Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit zinsgünstigen Krediten. Die KfW fördert unter anderem, wenn Sie Ihre Anlage planen, kaufen und installieren. Die Laufzeiten liegen je nach Modell zwischen wenigen Jahren und mehreren Jahrzehnten. Wichtig ist: Stellen Sie den Antrag vor Beginn des Projekts über Ihre Hausbank. Zuschüsse erhalten Sie hier nicht, dafür profitieren Sie von günstigen Finanzierungskonditionen.
Wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, zahlen Sie in vielen Fällen außerdem keine Mehrwertsteuer mehr. Das senkt die Investitionskosten direkt. Zusätzlich bleiben Einnahmen aus kleinen Anlagen häufig einkommensteuerfrei. In der Regel gilt das für private Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden bis zu einer bestimmten Größe. Oft gilt dabei die Grenze von bis zu 30 kWp je Einheit als Richtwert. Durch diese steuerliche Entlastung behalten Sie einen größeren Teil Ihrer Erträge. Das hilft Ihnen dabei, die Anschaffungskosten auszugleichen. Welche Fördermittel vom Bund Sie nutzen, hängt davon ab, wie Sie Ihre Anlage betreiben. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt außerdem die Vergütung für eingespeisten Solarstrom. Sie erhalten für jede eingespeiste Kilowattstunde einen festen Betrag.