Haben wir Sie der richtigen Bank zugeordnet?


Wir benutzen Ihre IP-Adresse für eine grobe geografische Einschätzung und ordnen Sie einem passenden Bankinstitut in Ihrer Region zu.

Modernisierungskredit: die Modernisierung finanzieren

Kurz und kompakt

  • Ein Modernisierungskredit hilft Ihnen, Umbauten am Haus gezielt zu finanzieren und zugleich den Immobilienwert zu erhöhen.

  • Maßnahmen wie neue Fenster, Dämmung oder eine moderne Heizung steigern die Energieeffizienz und senken langfristig die Betriebskosten.

  • Gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudemodernisierungsgesetz fördern den schrittweisen Umstieg auf neue Heizsysteme und bieten dafür attraktive Förderprogramme.

  • Für geplante Modernisierungen empfiehlt sich eine fundierte Kostenkalkulation inklusive Eigenkapitalquote und realistischer Zeitplanung.

Die Vorteile einer Modernisierung

  • Wertsteigernd: Eine Modernisierung steigert langfristig den Immobilienwert.

  • Zukunftssicher: Wer in eine Immobilie investiert, baut eine sichere Geldanlage auf.

  • Reduzierung des Energieverbrauchs: Energetische Maßnahmen können den Energieverbrauch und die Nebenkosten senken.

  • Komfortabel: Umbauten verbessern die Barrierefreiheit und sichern Wohnkomfort.

Mehr Komfort für Ihr Eigenheim

Wir helfen Ihnen, die Modernisierung Ihrer Immobilie zu finanzieren und so ihren Wert zu erhalten oder zu steigern. Darüber hinaus sparen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer durch einen Umbau Energie und damit Geld. Wie Sie Ihre Modernisierungsmaßnahmen finanzieren können und welche Förderprogramme es gibt, erfahren Sie hier.

Erklärvideo mit Beratung hinsichtlich Einsparpotenziale und Möglichkeiten einer Energieoptimierung
Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (Stand: Oktober 2015)

Höherer Wohnkomfort dank Modernisierung

Frischer Wind in alten Räumen: Renovierungen oder Sanierungen – also Schönheitsreparaturen oder die Beseitigung von Mängeln wie Schimmel – steigern den Wert einer Immobilie. Das gilt auch für Modernisierungsmaßnahmen wie Wärmedämmungen, die Isolierung von Fenstern oder den Einbau einer neuen Heizungsanlage. Gleichzeitig senken Sie dadurch Ihre Energiekosten und sparen so Geld. Da sich die Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, sollten Sie beim Umbau auch an später denken und für Barrierefreiheit sorgen.

Vielfältige Modernisierungsansätze

Wenn es um Modernisierungsmaßnahmen von Immobilien geht, gibt es viele verschiedene Ansatzpunkte. Viele Teile eines Hauses haben ein „Verfallsdatum“, also eine begrenzte Lebensdauer. Allerdings lassen sich in den meisten Fällen keine pauschalen Aussagen treffen. Ob das Dach erneuert werden muss oder nicht, hängt nicht nur von dessen Alter ab. Auch das verwendete Material und die Ausrichtung der Dachflächen zur Wetterseite spielen eine wichtige Rolle. Andere Gebäudeteile altern schneller durch die Intensität ihres Gebrauchs oder durch den Stand der dort eingesetzten Technik.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die gängigsten Modernisierungsmaßnahmen und die empfohlenen zeitlichen Abstände.

Dach: Die Bedachung Ihres Hauses ist Wind und Wetter besonders ausgesetzt. Es ist wichtig, das Dach regelmäßig auf undichte Stellen oder lose Dachziegel zu überprüfen. Denken Sie dabei auch an die Dachrinnen. Eine Dachsanierung ist spätestens nach 50 bis 60 Jahren notwendig. Die Kosten hängen stark von der Art des Daches ab.

Fenster: Der Einbau neuer Fenster wirkt sich schnell positiv auf Ihre Energiebilanz aus, denn im Vergleich zu älteren, einfach verglasten Fenstern können sie bis zu 10 Prozent mehr Raumwärme halten. Haben Sie bereits moderne Kunststofffenster eingebaut, müssen Sie damit rechnen, dass Sie sie nach ca. 40 Jahren erneuern müssen.

Fassade: Genau wie Dach und Fenster ist auch die Fassade dem Wetter ausgesetzt. Zudem fehlt gerade bei älteren Häusern oft eine ausreichende Wärmedämmung. Hier können Sie ebenfalls Energie sparen. Nach 20 Jahren sollten Sie prüfen, ob eine Sanierung der Fassade nötig ist.

Elektroleitungen: Auch bei Elektroleitungen geht man von einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren aus. Eine singuläre Modernisierung lohnt sich hier häufig nicht. Stehen jedoch generell umfangreichere Erneuerungsarbeiten an, kann es sich lohnen, die Leitungen in dem Zuge auch zu erneuern.

Bad- und Sanitäranlagen: Eine Badmodernisierung wird nicht nach einer bestimmten Zeit nötig. Es kann aber viele gute Gründe dafür geben, das Bad zu erneuern, beispielsweise ein altersgerechter Umbau von Dusche und Badewanne. Auch hier gibt es Möglichkeiten, mit neuen Anlagen Energie zu sparen.

Modernisierung von Heizungsanlagen

Besonders die Sanierung von Heizungsanlagen steht weiterhin im Fokus. Alte Heizungen können die Kosten hochtreiben, wenn sie nicht mehr ihre gewohnte Leistung bringen, der Verbrauch aber unverändert hoch bleibt. Unabhängig von gesetzlichen Vorgaben lohnt es sich deshalb wirtschaftlich häufig, die Heizungsanlage prüfen und optimieren zu lassen oder durch ein effizienteres Heizsystem zu ersetzen.

Das im Juli 2026 von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) räumt Eigentümerinnen und Eigentümern grundsätzlich mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Heiztechnik ein. Die vorherige gesetzliche Vorgabe, neue Heizungen grundsätzlich mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Gleiches gilt für die altersabhängige Betriebsbeschränkung für bestimmte Heizkessel. Damit besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht mehr, einen Heizkessel allein wegen seines Alters auszutauschen. Ein Kessel, der älter als 30 Jahre ist, muss dann nicht automatisch ersetzt werden. Entscheidend bleiben vielmehr sein technischer Zustand, seine Effizienz und die langfristigen Betriebskosten.

Auch Gas- und Ölheizungen dürfen grundsätzlich weiterhin eingebaut und betrieben werden. Für die eingesetzten Brennstoffe gelten jedoch schrittweise strengere Anforderungen. Vorgesehen ist, den Anteil klimafreundlicher oder biogener Brennstoffe nach und nach zu erhöhen. Nach derzeitiger Gesetzeslage beginnen diese Vorgaben im Jahr 2029. Damit verändert sich nicht zwingend die Heiztechnik selbst, wohl aber die Zusammensetzung der verwendeten Energieträger. Eigentümerinnen und Eigentümer sollten deshalb neben den Anschaffungskosten auch die künftige Verfügbarkeit und Preisentwicklung der Brennstoffe im Blick behalten. Langfristig verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Wärmeversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu gestalten.

Ist Ihre Heizungsanlage zwischen 15 und 20 Jahren alt, sollten Sie über Modernisierungsmaßnahmen nachdenken. Der beste Zeitpunkt für eine Heizungsmodernisierung ist der Sommer. Denn in dieser Jahreszeit benötigen Sie Heizenergie nur für die Warmwasserbereitung und nicht für das Erwärmen Ihrer Räume. Außerdem kann eine Modernisierung Ihrer Heizung aufgrund unerwarteter Probleme wie Lieferschwierigkeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. Deshalb ist eine Heizungsmodernisierung in den warmen Monaten ratsam.

Investitionskostenzuschüsse für den Heizungstausch - Stand Juli 2026

Seit dem 21. Juli 2026 gelten angepasste Förderbedingungen. Dabei wurde vor allem der Einkommensbonus neu gestaffelt:

  • 40 Prozent bei einem maßgeblichen Haushaltseinkommen von weniger als 30.000 Euro,
  • 30 Prozent bei einem Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 Euro,
  • 10 Prozent bei einem Haushaltseinkommen von bis zu 50.000 Euro.

Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, reduziert sich das für den Einkommensbonus maßgebliche Haushaltseinkommen rechnerisch einmalig um 10.000 Euro.

Außerdem sinkt die Obergrenze der förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit zunächst von 30.000 Euro auf 28.000 Euro. Anschließend soll sie halbjährlich um jeweils weitere 750 Euro sinken. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird über einen längeren Zeitraum verteilt und schrittweise reduziert. Entscheidend sind stets die Förderbedingungen der KfW, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gelten.

Welches KfW-Förderprodukt für den Antrag maßgeblich ist, richtet sich nach der Antragstellergruppe und der Gebäudeart. Private Eigentümerinnen und Eigentümer bestehender Wohngebäude nutzen grundsätzlich das Förderprodukt „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude“, Zuschuss Nr. 458.

Die Förderung hängt von den verfügbaren Haushaltsmitteln ab. Ein rechtlicher Anspruch auf einen Zuschuss besteht grundsätzlich nicht. Vor der Antragstellung sollten Sie besonders die Anforderungen an die Bestätigung zum Antrag sowie an den Lieferungs- oder Leistungsvertrag beachten.

Sparprodukt mit staatlicher Förderung

Zinszahlungsdarlehen

Mit dem Zinszahlungsdarlehen erfüllen Sie sich Ihre Wohnwünsche sofort und bleiben finanziell flexibel. Während der Laufzeit zahlen Sie nur die Sollzinsen zurück, die Kreditsumme erst zum Schluss.


Bank erfolgreich geändert

Kosten und Einsparungen im Überblick

SanierungsmaßnahmeÜbliche KostenEnergieeinsparung
Neue Fenster15.000 – 25.000 €5 bis 10 %
Neue Heizung20.000 – 50.000 €bis zu 30 %
Solarthermie-Anlage5.000 €7 %
Fassadendämmung50.000 €24 %
Dachdämmung40.000 €30 %

Die angegebenen Kosten und Energieeinsparungspotenziale beziehen sich auf ein Einfamilienhaus. Sie hängen grundsätzlich von Ihren individuellen Gegebenheiten ab, Abweichungen sind möglich. Detaillierte Informationen erhalten Sie beim örtlichen Handwerk. Die Sparpotenziale sind pro Jahr angegeben und basieren auf den Durchschnittswerten einer vierköpfigen Familie mit 131 m² Wohnfläche. (Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall – Stand: April 2023)

Was ist ein Modernisierungskredit?

Mithilfe eines Modernisierungskredits können Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzer ihre Modernisierungsmaßnahmen finanzieren. Ein zweckgebundener Ratenkredit beispielsweise ist allerdings nur für den Umbau oder die Modernisierung einer Immobilie das Richtige. Je nach Höhe des Kredits müssen Sie eine Grundschuld ins Grundbuch eintragen lassen. Das dient der Bank als Sicherheit für das Darlehen. Wenn Sie umfangreiche Umbaumaßnahmen wie einen Anbau planen, kommt auch eine klassische Baufinanzierung in Frage. Welche Art der Finanzierung für welche Maßnahmen sinnvoll ist, erfahren Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter berät Sie gerne über die verschiedenen Modernisierungsdarlehen und Konditionen.

Kosten rechtzeitig vor Umbaubeginn kalkulieren

Endlich ein neues Bad oder ein eigener Wintergarten – verwirklichen Sie Ihre Wünsche und kalkulieren Sie Ihre Modernisierungskosten mit kühlem Kopf. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen lohnt es sich, Umbauvorhaben in Angriff zu nehmen. Erstellen Sie zunächst einen detaillierten Finanzierungsplan, um alle anfallenden Kosten vor Beginn der Bauarbeiten zu berücksichtigen. Neben der Auflistung der Modernisierungskosten sollten Sie auch prüfen, wie viel Eigenkapital Sie in die Finanzierung einbringen können. Je höher das Eigenkapital, desto niedriger fällt die benötigte Kreditsumme aus und desto weniger Zinsen müssen Sie in der Regel zahlen. Erst nach dieser Kalkulation ist es sinnvoll, einen Zeitplan für Ihr Vorhaben aufzustellen und sich mit Handwerkerinnen und Handwerkern abzustimmen.

Nutzen Sie die Expertise von Handwerkerinnen und Handwerkern sowie Energieberaterinnen und Energieberatern und erstellen Sie gemeinsam einen realistischen Modernisierungsplan. Eine so entstandene detaillierte Auflistung der geplanten Maßnahmen und ihrer Kosten ist von Vorteil, wenn Sie mit Ihrer Bankberaterin oder Ihrem Bankberater über eine mögliche Finanzierung sprechen. Anhand des Modernisierungsplans ist es möglich, genau die Lösung zu finden, die optimal zu Ihrem Vorhaben passt.

Modernisierungskredit berechnen

Lassen Sie sich umfassend beraten

Die möglichen Modernisierungsmaßnahmen, mit denen Sie Ihr Eigentum aufwerten und fit für die Zukunft machen können, sind vielfältig. Ob ein energetischer oder ein altersgerechter Umbau – jede Maßnahme verdient eine Finanzierung, die genau auf Ihre Bedürfnisse ausgelegt ist. Ihre Beraterin oder Ihr Berater bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank hilft Ihnen, genau die richtige Kombination aus Modernisierungsdarlehen und staatlichen Fördermaßnahmen zu finden und schafft so mit Ihnen gemeinsam eine sichere Grundlage für Ihr Vorhaben. Sie oder er informiert Sie über alles Wichtige rund um Kreditsummen, Zinsen, Laufzeit und Sondertilgungen. Rechnen Sie mit uns, damit Ihr Vorhaben auf einer soliden Finanzierung basiert.

FAQs zur Finanzierung einer Modernisierung

Da es sich bei Modernisierungen oft um größere Investitionen handelt, ist es meistens unumgänglich, einen Kredit aufzunehmen. Prüfen Sie vor Beginn der Umbauarbeiten, welche Modernisierungsmaßnahmen finanziell möglich sind, ohne dass die monatlichen Raten Ihr Haushaltsbudget zu sehr belasten.

Bringen Sie folgende Unterlagen mit, wenn Sie einen Modernisierungskredit beantragen wollen: ein gültiges Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis), Ihren Modernisierungsplan, Einkommensnachweise und Unterlagen über die betreffende Immobilie.

Unter Modernisierungsmaßnahmen fallen alle Arbeiten, die zur Erhöhung des Wohnkomforts, zur Verbesserung des energetischen Zustandes und zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen. Lassen Sie sich in Ihrer Volksbank Raiffeisenbank von einer Beraterin oder einem Berater genau beraten, um zu erfahren, welche Finanzierung zu Ihrem Vorhaben am besten passt.

Wir beraten Sie gern

Sie haben Fragen rund um das Thema Baufinanzierung? Mit unserer Online-Terminvereinbarung buchen Sie schnell und einfach Ihren Beratungstermin bei uns.


Bank erfolgreich geändert