Unfallversicherung abschließen: Starker Schutz für Alltag, Familie und Freizeit

Kurz und kompakt

  • Gesetzlicher Unfallschutz gilt nur bei Arbeitsunfällen und auf Arbeitswegen und bietet oft keinen ausreichenden Schutz.

  • Eine private Unfallversicherung schützt vor finanziellen Folgen bei Unfällen im Haushalt oder in der Freizeit.

  • Leistungen lassen sich individuell gestalten und passgenau auf die persönliche Lebenssituation abstimmen.

Gut geschützt im Alltag

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  • R+V Versicherung

Unfallversicherung

Passiert ein Unfall beim Sport, zu Hause oder im Urlaub, schützt die private Unfallversicherung der R+V Sie und Ihre Lieben vor finanziellen Belastungen.


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Ihre Vorteile mit einer Unfallversicherung

  • Weltweiter Rund-um-die-Uhr-Schutz

    Umfassender Versicherungsschutz jederzeit – unterwegs und zuhause.

  • Maßgeschneiderte Absicherung

    Individuelle Lösungen, abgestimmt auf Ihre persönliche Lebenssituation.

  • Schutz für alle Generationen

    Inklusive Versicherungsmöglichkeiten für Neugeborene und junge Familienmitglieder.

  • Verlässliche Beratung

    Ehrliche, verständliche und genossenschaftlich geprägte Betreuung auf Augenhöhe.

Finanziell abgesichert bei Haushalts- und Freizeitunfällen

Ein Fahrradunfall auf dem Weg zur Bäckerei oder ein Sturz auf der täglichen Joggingrunde: Fast zwei Drittel aller Unfälle passieren außerhalb der Arbeitszeit. Eine Unfallversicherung sichert Sie finanziell ab – auch dann, wenn der gesetzliche Schutz nicht greift.

Ergänzung zum gesetzlichen Unfallschutz

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Versicherungsschutz bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie bei Berufskrankheiten. Zu den versicherten Personengruppen zählen:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
  • Auszubildende,
  • Studierende,
  • Schülerinnen und Schüler,
  • Kinder in Betreuung, zum Beispiel im Kindergarten oder bei Tagesmüttern und -vätern,
  • Personen im Ehrenamt oder unentgeltlichen Zivilschutz (zum Beispiel Freiwillige Feuerwehr).

Eine private Unfallversicherung ergänzt die gesetzliche Absicherung und bietet Versicherungsschutz auch in der Freizeit oder auf Reisen. Selbst bei Unfällen, die von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt sind und zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz passieren, ist die private Unfallversicherung eine sinnvolle Ergänzung. Denn der gesetzliche Schutz ist nicht immer ausreichend. Bei schweren Unfällen können große finanzielle Belastungen auf Sie zukommen. Mit einer privaten Unfallversicherung sind Sie für den Ernstfall gewappnet.

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Zielgruppen

Wenn Sie nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind, ist eine private Unfallversicherung ein wichtiger Baustein für einen umfassenden Versicherungsschutz. Zu den Personengruppen, die keinen gesetzlichen Schutz haben, zählen:

  • Selbstständige und freiberuflich Tätige,
  • Rentnerinnen und Rentner sowie
  • Hausfrauen und Hausmänner.

Auch für Versicherte in der gesetzlichen Unfallversicherung kann eine zusätzliche private Versicherung sinnvoll sein. Das gilt vor allem für Personen, die

  • in körperlich beanspruchenden und risikoreichen Berufen arbeiten,
  • arbeiten, aber aus gesundheitlichen Gründen keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können,
  • sportlich sehr aktiv sind oder
  • risikoreiche Hobbys haben – zum Beispiel Klettern, Skifahren oder Reiten.

Wann greift der Versicherungsschutz – und wann nicht?

Eine Verletzung bei der morgendlichen Joggingrunde oder ein Fahrradunfall auf dem Weg zum Wochenmarkt – Unfälle sind schnell passiert. Aber nicht jeder Unfall ist ein Versicherungsfall. Die Bedingung für Leistungen einer privaten Unfallversicherung ist, dass Ihrem Körper durch ein von außen wirkendes Ereignis ein gesundheitlicher Schaden entsteht und der Unfall die Ursache für bleibende gesundheitliche Schäden ist. 

Grundsätzlich sind durch den Versicherungsschutz gedeckt:

  • Unfälle durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung
  • durch Unfälle verursachte dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen

Folgende Fälle sind bei den meisten Unfallversicherungen mitversichert oder über Zusatzbausteine gedeckt:

  • gesundheitliche Folgeschäden durch Zeckenbisse (in modernen Tarifen häufig enthalten, bei älteren Versicherungen noch nicht Standard)
  • Schäden durch unfallbedingte Infektionen oder Lebensmittelvergiftungen
  • Such-, Bergungs-, Rettungs- und Transportkosten nach einem Unfall
  • kosmetische Operationen zur Korrektur von Unfallfolgen
  • Reha-Maßnahmen
  • Hinterbliebenenschutz bei Tod als Unfallfolge

Es gibt Umstände, die eine Schadensübernahme nach einem Unfall mindern oder sogar ganz ausschließen können. Zu diesen zählen:

  • vorsätzlich herbeigeführte Schäden
  • Unfälle, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss passieren
  • Unfälle, die beim Begehen oder Versuch einer vorsätzlichen Straftat geschehen
  • Verschleißschäden durch Dauerbelastung (z. B. durch regelmäßigen Sport)
  • Invalidität durch Krankheit
  • Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg oder Krankheit

Progression und Gliedertaxe beachten

Bei der privaten Unfallversicherung sind die Progression und Gliedertaxe wichtige Faktoren, die die Höhe der gezahlten Leistung im Versicherungsfall festlegen. Informieren Sie sich deshalb vor Versicherungsabschluss darüber, welche Einstufungen in den verschiedenen Tarifen gelten.

Gliedertaxe

Die Gliedertaxe ist ein Einstufungsmodell, mit dem private Unfallversicherungen den Invaliditätsgrad bei bleibenden gesundheitlichen Schäden festlegen – und damit die Höhe der gezahlten Versicherungsleistung. Jede Versicherung entscheidet individuell, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder völliger Funktionsbeeinträchtigung bestimmter Körperteile oder Sinnesorgane gilt. Teilverluste oder -beeinträchtigungen werden anteilig anerkannt. Verliert ein Arm zum Beispiel vollständig seine Funktion, entspricht das einem Invaliditätsgrad von 70 Prozent. Ist die Funktion nur zu 50 Prozent eingeschränkt, liegt der Invaliditätsgrad bei 35 Prozent.

Progression

Beim Abschluss einer Unfallversicherung vereinbaren Sie die Invaliditäts- oder Versicherungssumme. Das ist die Grundsumme, die Ihnen im Versicherungsfall bei einer Invalidität von 100 Prozent ausgezahlt wird. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine Progression zu vereinbaren. Diese bestimmt, um welchen Faktor sich die gezahlte Leistung im Versicherungsfall erhöht. Sie wird auch als „ansteigende Leistungskurve“ bezeichnet und berücksichtigt, dass mit steigendem Invaliditätsgrad auch der finanzielle Bedarf überproportional wächst. In den meisten Fällen sind Progressionen von 225 Prozent bis 1000 Prozent wählbar. Bei einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent würde eine Progression von 500 Prozent bedeuten, dass Sie das Fünffache dessen erhalten, was Sie bei einem Tarif ohne Progression erhalten würden. Beachten Sie dabei, dass es Tarife gibt, bei denen die Progression erst ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent greift.

So viel kostet eine Unfallversicherung

Wie teuer eine private Unfallversicherung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So zahlen Menschen, die in einem risikoreicheren Beruf arbeiten – zum Beispiel Handwerkerinnen und Handwerker – mehr als Büroangestellte. Ein höheres Alter, eine hohe sportliche Aktivität oder Hobbys mit höherem Unfallrisiko, etwa Skifahren, Klettern oder Reiten, führen ebenfalls zu einem höheren Beitrag. Auch das gewünschte Leistungspaket wirkt sich auf die Kosten aus. Zusätzliche Versicherungspakete und eine hohe Versicherungssumme im Leistungsfall sind teurer als ein Basistarif.

Unfallversicherung abschließen: Schritt für Schritt erklärt

  1. Versicherungsbedarf definieren: Prüfen Sie zunächst Ihren Versicherungsbedarf. Welche Risiken sind bereits durch bestehende Versicherungen abgedeckt? Besteht eine gesetzliche Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Informieren Sie sich, wo bereits ein Versicherungsschutz besteht, und welche Lücken Sie mit einer privaten Unfallversicherung gezielt schließen möchten.
  2. Risikofaktoren identifizieren: Sind Sie im Beruf oder in der Freizeit einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt, zum Beispiel durch körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten oder risikoreiche Sportarten? Halten Sie sich oft im Ausland auf und benötigen auch dort einen umfassenden Versicherungsschutz? Wäre eine anteilige oder vollständige Invalidität ein großes finanzielles Risiko für Sie und Ihre Familie? Definieren Sie Ihre persönlichen Risikofaktoren. So sehen Sie auf einen Blick, welche Punkte für Sie bei der Wahl der passenden Versicherung besonders wichtig sind.
  3. Wichtige Leistungen festlegen und passende Versicherung finden: Legen Sie fest, welche Leistungen Sie wünschen. Wie hoch soll die Invaliditätssumme sein? Möchten Sie einen Tarif mit Progression – und wenn ja, in welcher Höhe? Sollen weitere Familienmitglieder wie Ehepartner oder Kinder mitversichert werden? Entscheiden Sie sich für einen Tarif, der Ihren Anforderungen gerecht wird.
  4. Versicherungsantrag einreichen: Wenn Sie sich für eine Versicherung und einen Tarif entschieden haben, müssen Sie den Antrag ausfüllen und einreichen. Beantworten Sie dabei alle Fragen zu Beruf und Hobbys ehrlich. Falschangaben können dazu führen, dass Leistungen im Schadensfall nicht bewilligt werden. Darüber hinaus benötigt die Versicherung persönliche Angaben wie Geburtsdatum, Adresse und Kontaktdaten sowie eine Bankverbindung für den monatlichen Beitrag. 
  5. Vertrag vor Abschluss gründlich prüfen: Prüfen Sie den Vertrag vor der Unterschrift in Ruhe. Sind alle vereinbarten Leistungen aufgeführt und korrekt? Sind alle Regelungen zu Meldefristen und -pflichten verständlich? Wenn Sie noch Fragen zum Versicherungsumfang oder zur Leistungsprüfung im Schadensfall haben, ist es wichtig, diese vor dem Versicherungsabschluss zu klären. Eine Beraterin oder ein Berater der Volksbanken Raiffeisenbanken unterstützt Sie gerne mit kompetenter Beratung.

Häufige Fehler vermeiden

Setzen Sie die Höhe der Versicherungssumme nicht zu niedrig an. Denn die Höhe der Versicherungssumme, die im Schadensfall ausgezahlt wird, ist der wichtigste Faktor beim Versicherungsabschluss. Überlegen Sie genau, wofür die Summe ausreichen muss. Wenn im Falle einer Invalidität der Lebensunterhalt anderweitig gesichert ist, zum Beispiel durch eine Rente oder andere finanzielle Rücklagen, kann die Versicherungssumme so angesetzt werden, dass der Betrag ausreicht, um sich auf die neue Lebenssituation einzustellen. Das Geld kann zum Beispiel eingesetzt werden, um die Wohnung barrierefrei umzubauen. Gibt es allerdings keine anderen Einnahmen, muss die ausgezahlte Leistung länger reichen, weshalb eine höhere Versicherungssumme nötig ist.

Wählen Sie nur die Zusatzleistungen, die Sie auch brauchen: Überlegen Sie, welche Zusatzleistungen für Ihre Lebenssituation sinnvoll sind. Wenn Sie weder wandern noch Skifahren, benötigen Sie wahrscheinlich keinen Tarif, der Rettungs- und Bergungskosten abdeckt. Für Familien kann die Todesfallleistung eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie schützt Hinterbliebene im Falle eines Unfalltodes und sichert sie so finanziell ab.

Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen gründlich: Gibt es Ausschlussklauseln zum Beispiel für den Fall, dass Sie vor dem Unfall Alkohol getrunken haben? Greift die Progression in jedem Leistungsfall oder erst ab einem bestimmten Invaliditätsgrad? Bietet die Versicherung weltweiten Schutz oder ist sie nur für bestimmte Länder gültig? Lesen Sie den Vertrag vor der Unterschrift aufmerksam. So werden Sie im Schadensfall nicht von unbekannten Klauseln überrascht.

FAQs zur Unfallversicherung

Nein, der Versicherungsschutz der Unfallversicherung greift im Ausland ebenso wie im Inland.

Ja, neben unterschiedlichen Tarifangeboten können Sie auch eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr abschließen. Dabei erhalten Sie zusätzlich zu einer umfassenden Absicherung auch Beitragsrückzahlungen und bauen so Kapital auf. Informieren Sie sich bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

Ja, eine private Unfallversicherung zahlt auch bei einem Arbeitsunfall. Selbst wenn eine gesetzliche Unfallversicherung besteht, ist ein berufsbedingter Unfall ein Leistungsfall für die private Versicherung. Versicherungsnehmende profitieren in diesem Fall von einem doppelten Schutz. 

Es gibt verschiedene Faktoren, die die Höhe der Beiträge beeinflussen. Neben dem gewünschten Leistungsumfang im Versicherungsfall sind das Alter bei Vertragsbeginn und der ausgeübte Beruf entscheidend. Risikoreiche Hobbys können den Beitrag erhöhen, während Selbstbeteiligungen und längere Wartezeiten im Versicherungsfall den Beitrag senken.

Bei privaten Unfallversicherungen können Sie zwischen Tarifen mit und ohne Progression wählen. Mit einer Progression erhöhen sich die im Versicherungsfall gezahlten Leistungen um den gewählten Faktor. Meistens werden Progressionen zwischen 225 und 1000 Prozent angeboten. 

Eine private Unfallversicherung kann eine sinnvolle Ergänzung sein, auch wenn bereits eine gesetzliche Unfallversicherung oder andere Versicherungen bestehen. Wenn Sie beispielsweise risikoreiche Hobbys wie Skifahren, Reiten oder Tauchen ausüben, ist eine Unfallversicherung sinnvoll, die auch in der Freizeit und auf Reisen Schutz bietet.

Bei vielen privaten Unfallversicherungen gibt es eine Meldefrist von 48 Stunden, nachdem der Unfall passiert ist. Eine schnelle Meldung sorgt dafür, dass Sie die Versicherungsleistungen zeitnah und in vollem Umfang in Anspruch nehmen können. 

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