Setzen Sie die Höhe der Versicherungssumme nicht zu niedrig an. Denn die Höhe der Versicherungssumme, die im Schadensfall ausgezahlt wird, ist der wichtigste Faktor beim Versicherungsabschluss. Überlegen Sie genau, wofür die Summe ausreichen muss. Wenn im Falle einer Invalidität der Lebensunterhalt anderweitig gesichert ist, zum Beispiel durch eine Rente oder andere finanzielle Rücklagen, kann die Versicherungssumme so angesetzt werden, dass der Betrag ausreicht, um sich auf die neue Lebenssituation einzustellen. Das Geld kann zum Beispiel eingesetzt werden, um die Wohnung barrierefrei umzubauen. Gibt es allerdings keine anderen Einnahmen, muss die ausgezahlte Leistung länger reichen, weshalb eine höhere Versicherungssumme nötig ist.
Wählen Sie nur die Zusatzleistungen, die Sie auch brauchen: Überlegen Sie, welche Zusatzleistungen für Ihre Lebenssituation sinnvoll sind. Wenn Sie weder wandern noch Skifahren, benötigen Sie wahrscheinlich keinen Tarif, der Rettungs- und Bergungskosten abdeckt. Für Familien kann die Todesfallleistung eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie schützt Hinterbliebene im Falle eines Unfalltodes und sichert sie so finanziell ab.
Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen gründlich: Gibt es Ausschlussklauseln zum Beispiel für den Fall, dass Sie vor dem Unfall Alkohol getrunken haben? Greift die Progression in jedem Leistungsfall oder erst ab einem bestimmten Invaliditätsgrad? Bietet die Versicherung weltweiten Schutz oder ist sie nur für bestimmte Länder gültig? Lesen Sie den Vertrag vor der Unterschrift aufmerksam. So werden Sie im Schadensfall nicht von unbekannten Klauseln überrascht.