Informieren Sie sich frühzeitig über die besten Möglichkeiten, Geld zu wechseln, wenn Sie in ein Land reisen, in dem der Euro nicht die Landeswährung ist. Generell wird zwischen sogenannten „Weichwährungsländern“ und „Hartwährungsländern“ unterschieden.
Weichwährungen zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Wechselkurs stärker schwankt, und dass sie international nur begrenzt anerkannt und damit tauschbar sind. Beliebte Weichwährungs-Reiseländer sind zum Beispiel Ägypten, die Türkei oder Thailand. Hier ist es oft günstiger, direkt im Land Geld in die Landeswährung umzutauschen.
Hartwährungsländer verfügen im Gegensatz dazu über eine stabile Währung, die auf dem Devisenmarkt beliebt und in vielen Ländern akzeptiert ist. Neben dem Euro und dem amerikanischen Dollar gehören auch der kanadische Dollar, das britische Pfund und der Schweizer Franken zu den Hartwährungen. Hier ist der Wechselkurs oft günstiger, wenn Sie vor Ihrer Reise bei Ihrer Bank umtauschen.
Am einfachsten ist es, im Reiseland Bargeld am Automaten zu ziehen. Eine größere Abhebung ist in den meisten Fällen sinnvoller als mehrere kleinere, denn oft fallen am Automaten im Ausland Gebühren an. Wollen Sie Bargeld im Reiseland umtauschen, sollten Sie auf seriöse Wechselstuben achten. Denn wenn diese mit gebührenfreiem Wechsel werben, müssen Sie oft einen Mindestbetrag umtauschen.
Zudem ist es oft sinnvoll, in Weichwährungsländern etwas Bargeld in Form amerikanischer Dollars mitzuführen. Der Dollar ist international sehr beliebt und wird beispielsweise in Südostasien als Zahlungsmittel weitgehend akzeptiert. 1-Dollar-Noten eignen sich auch oft als Trinkgeld für Service-Kräfte.