Kurz und kompakt

  • Eine fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert Rentenversicherung mit Fondsanlagen und bietet Renditechancen für die Altersvorsorge.

  • Die Rentenzahlung ist lebenslang gesichert, jedoch ohne garantierten Mindestbetrag, da die Höhe von der Fondsentwicklung abhängt.

  • Steuervorteile bestehen in der Ansparphase, während in der Auszahlungsphase nur ein geringer Ertragsanteil versteuert wird.

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Fondsgebundene Rentenversicherung

Profitieren Sie von den Chancen der Kapitalmärkte und nutzen Sie gleichzeitig die Vorteile einer Rentenversicherung.


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Warum Fonds für die Altersvorsorge sinnvoll sind

Die gesetzliche Rente deckt heute häufig nur noch einen Teil des bisherigen Einkommens ab. So entsteht eine Rentenlücke, die Sie durch private Vorsorge schließen müssen, wenn Sie Ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten möchten. Gleichzeitig können sich Ihre persönlichen Lebenshaltungskosten im Alter erhöhen, zum Beispiel wenn Sie mehr für Gesundheit oder Pflege ausgeben müssen. Unabhängig davon sorgt die Inflation dafür, dass Geld mit der Zeit an Kaufkraft verliert. Das bedeutet: Für denselben Betrag können Sie sich in Zukunft weniger leisten als heute.

Für Ihre Altersvorsorge bedeuten diese beiden Entwicklungen, dass Sie nicht nur Vermögen aufbauen, sondern dieses auch real erhalten müssen. Fonds bieten Ihnen die Möglichkeit, langfristig höhere Renditen zu erzielen, die Inflation auszugleichen und auch die Rentenlücke zu schließen. So gestalten Sie Ihre Altersvorsorge aktiv und langfristig stabil.

So funktioniert das Sparen mit Fonds für die Rente

Beim Fondssparen investieren Sie einmalig oder regelmäßig in Investmentfonds. Diese bündeln das Kapital vieler Anlegerinnen und Anleger und legen es breit gestreut am Kapitalmarkt an. So beteiligen Sie sich gleichzeitig an verschiedenen Unternehmen, Branchen und Anlageklassen. Grundsätzlich wählen Sie zwischen einem freien Fondssparplan und einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Ein Fondssparplan ist sehr flexibel, da Sie Beiträge anpassen oder das angesparte Kapital bei Bedarf entnehmen können. Eine fondsgebundene Rentenversicherung verbindet das Fondssparen mit einer lebenslangen Rentenzahlung. Die spätere Auszahlung hängt von der Wertentwicklung der Fonds ab und ist in der Regel nicht garantiert. Dafür profitieren Sie von steuerlichen Vorteilen in der Ansparphase und von einer planbaren Auszahlungsstruktur im Ruhestand.

Welche Fondsarten sich für die Altersvorsorge eignen

Für den langfristigen Vermögensaufbau stehen Ihnen verschiedene Fondsarten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich vor allem im Verhältnis von Risiko und Rendite. Grundsätzlich gilt: Höhere Renditechancen bedeuten einen größeren Aktienanteil und gehen meist mit stärkeren Kursschwankungen einher. Ein weiterer Unterschied liegt in der Art der Verwaltung. Passive Fonds wie ETFs bilden einen Index nach und sind in der Regel kostengünstig. Aktiv gemanagte Fonds werden von Fondsmanagerinnen oder Fondsmanagern gesteuert und verursachen höhere Gebühren. Auch die Zusammensetzung der Fonds variiert. Je nach Strategie investieren sie in Aktien, Anleihen oder eine Mischung aus mehreren Anlageklassen. Diese Unterschiede bestimmen, welche Rolle ein Fonds in Ihrer Altersvorsorge übernimmt.

FondsartRolle in der AltersvorsorgeTypische MerkmaleRisiko/Rendite
Aktienfonds / ETFsWachstumstreiberInvestieren überwiegend in Aktien verschiedener Unternehmen und Regionen

Höheres Kursschwankungsrisiko, langfristig meist höchste Renditechancen

Mischfonds

Stabilisierung

Kombinieren Aktien, Anleihen und andere Anlageklassen

Mittleres Risiko, Ziel: Balance zwischen Wachstum und Sicherheit

Rentenfonds

Sicherheitsbaustein

Investieren überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere

Geringes Risiko, stabile, aber niedrigere Rendite, Schutz vor Kapitalverlust

Risiko und Rendite richtig einordnen

Wenn Sie mit Fonds für die Altersvorsorge sparen, müssen Sie mit Kursschwankungen rechnen. Die Preise an den Kapitalmärkten bewegen sich regelmäßig nach oben und unten. Für Ihre Planung ist entscheidend, wie viel Zeit Ihnen bis zum Rentenbeginn bleibt. Über lange Zeiträume gleichen sich viele Schwankungen aus, da sich die Märkte historisch insgesamt positiv entwickeln. Je früher Sie investieren, desto besser nutzen Sie diese langfristige Entwicklung. Ein langer Anlagehorizont hilft Ihnen, zwischenzeitliche Rückgänge auszusitzen und an Erholungsphasen teilzunehmen. Kurz vor dem Ruhestand steigt hingegen das Risiko, dass Sie Verluste in Ihrem Portfolio nicht mehr aufholen. In dieser Phase sollten Sie Ihr Portfolio schrittweise stabilisieren. Verluste entstehen vor allem dann, wenn Sie in schwachen Marktphasen verkaufen. Solche Entscheidungen führen dazu, dass sich zwischenzeitliche Rückgänge dauerhaft in Ihrem Vermögen niederschlagen. Eine klare Strategie und konsequentes Durchhalten helfen Ihnen, dieses Risiko zu vermeiden.

Warum Streuung entscheidend ist

Wenn Sie Ihr Fondsinvestment breit streuen, reduzieren Sie das Risiko einzelner Verluste deutlich. Statt nur in wenige Unternehmen zu investieren, verteilen Sie Ihr Geld über verschiedene Regionen, Branchen und Anlageklassen. So vermeiden Sie, dass sich einzelne negative Entwicklungen stark auf Ihr gesamtes Vermögen auswirken. Verluste in einem Bereich gleichen sich häufig durch positive Entwicklungen in anderen Bereichen aus. Wenn Sie beispielsweise weltweit investieren, gleichen stärkere Märkte schwächere Regionen aus. Auch wenn Sie Aktien und Anleihen kombinieren, stabilisieren Sie Ihr Portfolio, da sich beide Anlageklassen oft unterschiedlich entwickeln. Je breiter Sie Ihr Kapital anlegen, desto robuster reagiert Ihre Altersvorsorge auf Marktschwankungen. Gleichzeitig behalten Sie die Chance auf langfristige Erträge. Auf diese Weise schaffen Sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite in Ihrem Fonds.

So planen Sie Ihre Altersvorsorge mit Fonds

Ihren Anlagehorizont festlegen

Zu Beginn legen Sie fest, wie viel Zeit Ihnen bis zum Rentenbeginn bleibt. Je länger Ihr Anlagehorizont ist, desto stärker setzen Sie auf wachstumsorientierte Anlagen wie Aktienfonds. In frühen Jahren vertragen Sie in der Regel höhere Schwankungen, da Ihrem Fondsdepot genügend Zeit bleibt, Rückgänge auszugleichen. Mit zunehmendem Alter sollten Sie Ihr Portfolio schrittweise stabilisieren. Das erreichen Sie, indem Sie den Anteil sicherheitsorientierter Anlagen erhöhen. So reduzieren Sie das Risiko größerer Verluste kurz vor dem Ruhestand. Entscheidend ist, dass Ihre Strategie zu Ihrer Lebensphase passt und sich im Zeitverlauf anpasst.

Ihren Bedarf im Ruhestand ermitteln

Im nächsten Schritt prüfen Sie, wie viel Geld Sie im Ruhestand benötigen. Dabei bauen Sie auf der bereits ermittelten Rentenlücke auf und konkretisieren Ihren finanziellen Bedarf. Berücksichtigen Sie laufende Kosten, mit welchen Kosten Sie im Alter noch rechnen und wie sich Ihre Einkommens- und Vermögenssituation in der Rente verändert. Auf dieser Basis legen Sie fest, welche zusätzlichen Einnahmen Sie aus Ihrer privaten Vorsorge erzielen möchten. Je genauer Sie Ihren Bedarf kennen, desto gezielter legen Sie Ihre Sparrate fest.

Berechnen Sie selbst, wie hoch Ihre Rentenlücke ausfallen kann

Strategie und Fonds auswählen

Anschließend wählen Sie eine Anlagestrategie, die zu Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft passt. Wichtig ist, dass Sie eine klare Gewichtung verschiedener Fonds festlegen und diese konsequent umsetzen. Ihre Auswahl sollte sich an Ihrem Anlagehorizont und Ihrem finanziellen Bedarf orientieren. Vermeiden Sie häufige Änderungen, die allein auf kurzfristigen Marktentwicklungen basieren. Stattdessen verfolgen Sie eine langfristige Strategie, die Sie regelmäßig überprüfen und bei Bedarf anpassen.

Steuerliche Aspekte bei Fonds in der Altersvorsorge

Wer mit Fonds für die Rente spart, profitiert von unterschiedlichen steuerlichen Regelungen. Bei klassischen Fondssparplänen fällt die Abgeltungsteuer auf Kursgewinne, Zinsen und Dividenden an. Der Sparerpauschbetrag erlaubt es Ihnen, einen Teil dieser Erträge steuerfrei zu behalten. Bei der privaten fondsgebundenen Rentenversicherung gilt ein anderes Prinzip: Während der Ansparphase besteuert der Gesetzgeber die Erträge nicht direkt. Erst in der Auszahlungsphase versteuern Sie den sogenannten Ertragsanteil. Das macht den Unterschied zum freien Depot aus. Dort müssen Sie Kursgewinne laufend versteuern. Je nach Fondsvolumen und individueller Steuerlast bedeutet das einen erheblichen Vorteil. Die Wahl zwischen freiem Fondssparplan und Versicherung hängt daher auch von Ihrer steuerlichen Situation und Ihrem Anlagehorizont ab.

Nutzen Sie den Sparerpauschbetrag

Alleinstehenden Anlegenden stehen pro Jahr 1.000 Euro als steuerfreier Sparerpauschbetrag zur Verfügung. Verheiratete oder verpartnerte Personen erhalten jeweils 1.000 Euro, also insgesamt 2.000 Euro pro Steuerjahr. Tipp: Auch Ihrem Nachwuchs steht jedes Jahr der Pauschbetrag zur Verfügung.

AnlageformBesteuerung während AnsparphaseBesteuerung bei Auszahlung

Besonderheit

Freier Fondssparplan

laufend auf Erträge

keine zusätzlichen SteuernAbgeltungsteuer sofort fällig

Fondsgebundene Rentenversicherung

Erträge steuerfrei

nur Ertragsanteil versteuertSteuerstundung bis zur Rente

Die Auszahlungsphase: So nutzen Sie Ihr Vermögen im Ruhestand

Sobald Sie in den Ruhestand gehen, ist es wichtig, dass Ihr Fondsvermögen möglichst lange ausreicht. Dafür nutzen Sie einen sogenannten Auszahlungsplan. Sinnvoll ist hierbei ein sogenannter Entnahmeplan, bei dem Sie monatlich oder quartalsweise Gelder entnehmen. Parallel schichten Sie dann kleinere Teile des Portfolios in sicherere Anlagen um, um Marktrisiken zu reduzieren. In der Praxis haben sich Modelle wie die 4-Prozent-Regel etabliert. Diese besagt, dass Sie mit einer anfänglichen Entnahme von ca. 4 Prozent zu Beginn in der Regel nicht zu viel entnehmen und Ihr Depot die Entnahme durch die Rendite wieder ausgleichen kann. Wer zusätzlich eine fondsgebundene Rentenversicherung nutzt, erhält eine lebenslange Rente, die sich einfacher planen lässt.

Für wen sich Fonds zur Altersvorsorge besonders eignen

Fonds sind flexibel und passen zu unterschiedlichen Lebenssituationen. Einsteigerinnen und Einsteiger profitieren von niedrigen Einstiegshürden, wie Sparraten ab 25 Euro, und von langfristigen Renditechancen. Familien legen über Fonds regelmäßig für die Zukunft der Kinder an und stocken gleichzeitig die eigene Altersvorsorge auf. Selbstständige nutzen Fonds, um unabhängig von gesetzlichen Rentenansprüchen Vermögen aufzubauen und ihre Altersabsicherung selbst zu steuern. Fonds eignen sich daher für die meisten Anlegenden, die mindestens fünf Jahre bis zum Renteneintritt haben. Viel wichtiger ist die Auswahl des richtigen Fondsprodukts, das Ihren Zielen bei der Rentenplanung dient.

Beratung und individuelle Planung

Sie können Ihre gesetzliche Rente auf unterschiedliche Weise mit Fonds ergänzen. Entscheidend ist, dass Ihre Strategie zu Ihren Zielen und Ihrer Lebenssituation passt. Wenn Sie Unterstützung brauchen, beraten wir Sie gern. Die Beraterinnen und Berater Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort helfen Ihnen dabei, Ihren Bedarf zu ermitteln und eine passende Anlagestrategie umzusetzen. So richten Sie Ihre Altersvorsorge gezielt an Ihrem Risikoprofil und Ihren langfristigen Zielen aus.

FAQs zur Rente mit Fonds

Ein ETF ist ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. Er bildet einen bestimmten Index wie den DAX oder den MSCI World ab und investiert automatisch in alle enthaltenen Werte. ETFs ermöglichen kostengünstige, breit gestreute Anlagen und eignen sich besonders für langfristigen Vermögensaufbau. Sie bieten Anlegerinnen und Anlegern die Chance auf eine marktähnliche Rendite, bergen aber auch das volle Kursrisiko der enthaltenen Werte.

Die Kosten variieren je nach Anbieter und gewähltem Tarif. Typische Posten sind Verwaltungsgebühren, Fondskosten und Versicherungsbeiträge. Einige Versicherungen berechnen Abschlusskosten, andere arbeiten mit laufenden Verwaltungskosten. Schon kleine Beiträge, ab etwa 25 Euro im Monat, ermöglichen den Einstieg. Wichtig ist, die Kosten im Verhältnis zu den erwarteten Erträgen zu prüfen, um die langfristige Rentenhöhe nicht unnötig zu schmälern.

Anlage und Risikoprofil sollten sich an Lebensphase und Zielen orientieren. Früh im Berufsleben kann ein höherer Aktienanteil sinnvoll sein, um Renditechancen zu nutzen. Je näher der Rentenbeginn rückt, desto mehr Gewicht sollten sichere Fonds oder Rentenfonds bekommen. Regelmäßige Überprüfungen stellen sicher, dass die Strategie zu Ihren Zielen, Ihrem Risikoprofil und aktuellen Marktbedingungen passt.

Fonds unterliegen Marktschwankungen, Kursverluste sind möglich. Langfristig gleichen sich Schwankungen oft aus, insbesondere bei breit gestreuten Aktienfonds oder ETFs. Eine frühzeitige Anlage und Diversifikation über Regionen, Branchen und Anlageklassen verringern Risiken. Garantien bieten nur wenige fondsgebundene Rentenversicherungen. Die meisten Fonds setzen auf Renditechancen anstatt auf feste Sicherheiten.

Freie Fonds oder ETFs sind grundsätzlich jederzeit veräußerbar. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist der Verkauf meist an Vertragsbedingungen gebunden und kann Kosten oder steuerliche Konsequenzen mit sich bringen. Ein Verkauf sollte daher gut geplant und auf Ihre Altersvorsorgeziele abgestimmt sein.

ETFs eignen sich wegen niedriger Kosten, breiter Streuung und einfacher Handelbarkeit besonders für langfristiges Sparen. Ob sie besser sind, hängt von Ihren Zielen, Ihrer Risikoneigung und der geplanten Laufzeit ab. Mischfonds oder Rentenfonds können ergänzend sinnvoll sein, um Sicherheit zu erhöhen oder Schwankungen abzufedern.

Für die langfristige Altersvorsorge eignen sich vor allem Aktienfonds und ETFs als Wachstumstreiber, Mischfonds zur Stabilisierung und Rentenfonds als Sicherheitsbaustein. Die richtige Kombination hängt von Anlagehorizont, Risikoprofil und den persönlichen Zielen ab. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung helfen, die Strategie langfristig auf Kurs zu halten.

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