Wer möglichst genau wissen will, was im Fonds steckt, greift oft zu einem physisch replizierenden ETF. Denn darin sind tatsächlich die Wertpapiere des Index enthalten. Außerdem tragen Sie hier kein zusätzliches Risiko, weil es im Gegensatz zu synthetisch replizierenden ETFs keine Tauschpartnerinnen und Tauschpartner gibt, die z. B. aufgrund von plötzlicher Zahlungsunfähigkeit ausfallen könnten.
Wenn Sie in einen besonders großen Index investieren wollen, bieten sich ETFs an, die auf Sampling basieren. Denn das ist häufig einfacher und günstiger als sämtliche Wertpapiere des Index zu kaufen. Die Wertentwicklung des ETF bleibt aber in der Regel trotzdem nah am Index.
Manche Märkte sind nur sehr schwer oder unter hohen Kosten zugänglich. Dann kommen synthetische ETFs infrage. Sie bilden den Index durch einen Swap nach und treffen ihn oft sehr genau. Allerdings tragen Sie dabei ein zusätzliches Risiko, weil Swap-Partnerinnen und -Partner ausfallen können, wenn sie zahlungsunfähig werden. Dann erfüllen sie den Vertrag nicht mehr.
Schauen Sie in die Produktunterlagen: Dort steht, wie der ETF den Index nachbildet und wie der ETF-Anbieter Risiken begrenzt.