Bei einer Grundschuld richtet sich der Gebührenwert nach ihrem Nennbetrag. Für eine vollstreckbare Buchgrundschuld über 130.000 Euro weist die Gebührentabelle des Gerichts- und Notarkostengesetzes eine einfache Gebühr von 327 Euro aus. Das Notariat berechnet für die Beurkundung in der Regel eine solche 1,0-Gebühr. Das Grundbuchamt erhebt für die Eintragung der Buchgrundschuld ebenfalls 327 Euro.
Damit ergeben sich zunächst 654 Euro für Beurkundung und Eintragung. Das entspricht rund 0,5 Prozent des Grundschuldbetrags. Auf die Notariatsgebühr fällt zusätzlich Umsatzsteuer an. Ohne weitere Auslagen steigt der Betrag so auf insgesamt 716,13 Euro beziehungsweise rund 0,55 Prozent.
Hinzu kommen Auslagen für Dokumente und Porto.
Übernimmt das Notariat weitere Aufgaben, können zusätzliche gesetzliche Gebühren entstehen. Ein fester Prozentsatz eignet sich daher nur als grobe Orientierung: Die Gebührentabelle steigt nicht proportional zum Grundschuldbetrag, und der tatsächliche Gesamtbetrag hängt vom jeweiligen Vorgang ab.