Haben wir Sie der richtigen Bank zugeordnet?


Wir benutzen Ihre IP-Adresse für eine grobe geografische Einschätzung und ordnen Sie einem passenden Bankinstitut in Ihrer Region zu.

Finanzierung und Förderung Ihrer Wärmepumpe

Kurz und kompakt

  • Seit dem 21. Juli 2026 beträgt die Grundförderung für förderfähige Wärmeerzeuger 30 Prozent. Insgesamt sind Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten möglich.

  • Alternativ lassen sich über drei Jahre 20 Prozent der Investitionskosten steuerlich absetzen, wenn Sie keine anderen Fördermittel für dieselbe Maßnahme beanspruchen.

  • Die Kosten einer Wärmepumpe hängen vom System, vom Gebäude und von den nötigen Arbeiten ab. Neben dem Gerät zählen auch Planung, Einbau und mögliche Zusatzarbeiten.

Haus modernisieren? Wir helfen bei der passenden Finanzierung

Modernisierung finanzieren

Eine Modernisierung steigert den Wert Ihrer Immobilie. Wir unterstützen Sie dabei, die passende Finanzierung für Ihr Modernisierungsvorhaben zu finden.

Wärmepumpe finanzieren und vorausschauend modernisieren

Eine Modernisierung kann den Wert Ihrer Immobilie steigern. Wir unterstützen Sie dabei, die passende Finanzierung für Ihr Modernisierungsvorhaben zu finden. Mit einer Wärmepumpe nutzen Sie Energie aus der Umgebung. Dabei erzeugt sie aus einer Kilowattstunde Strom je nach Anlage und Gebäude mehrere Kilowattstunden Wärme. Wie effizient die Wärmepumpe arbeitet, hängt vor allem von der Auslegung der Anlage, der benötigten Vorlauftemperatur und dem eingesetzten Strom ab.

Zwar sind die Anschaffungskosten recht hoch, aber langfristig rechnet sich die Investition in der Regel. Staatliche Fördermaßnahmen entlasten Sie bei der Finanzierung Ihrer Wärmepumpe.

Drei Arten von Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe transportiert Wärme von außen ins Innere des Hauses. Zur Wärmeerzeugung dienen dabei Quellen wie Luft, Wasser und Erdwärme.

  • Wärmepumpen mit Luft gewinnen selbst im Winter Energie für den Heizbetrieb aus der Umgebungsluft.
  • Bei Wasserwärmepumpen stammt die Energie aus dem Grundwasser, das ganzjährig eine konstante, nutzbare Temperatur hat.
  • Das Erdreich ist schon in einer Tiefe von ein bis zwei Metern ständig warm genug, um mithilfe einer Erdwärmepumpe Heizenergie zu gewinnen.

Für den Betrieb einer Wärmepumpe ist eine gute Wärmedämmung nützlich. Deshalb kommen Wärmepumpen bevorzugt in energetisch modernisierten Häusern oder neuen Niedrigenergiegebäuden zum Einsatz.

Kosten einer Wärmepumpe

Die Gesamtkosten variieren je nach Art und Leistung der Wärmepumpe, für die Sie sich entscheiden. Sie setzen sich unter anderem zusammen aus den Kosten für die

  • Anschaffung,
  • Installation,
  • notwendigen Zusatzgeräte,
  • Entfernung des alten Heizsystems,
  • Handwerkerinnen und Handwerker,
  • eventuell anfallenden Erdarbeiten sowie
  • Inbetriebnahme mit hydraulischem Abgleich.

Bei Luft-Luft- und Luft-Wasser-Wärmepumpen fallen meist keine Bohrungen oder Arbeiten im Bereich des Grundwassers an. Erd- und Grundwasserwärmepumpen erfordern dagegen zusätzliche Erschließungsarbeiten. Häufig brauchen Sie dafür Genehmigungen.

Deswegen lassen sich die Preise schwer einschätzen. Die folgende Tabelle zeigt nur ungefähre, unverbindliche Annäherungswerte:

Typ von WärmepumpeGesamtkosten
Luft-Luft-Wärmepumpe
ab ca. 12.000 €
Luft-Wasser-Wärmepumpe

ab ca. 20.000 €

Grundwasser-Wärmepumpe
ca. 27.000 bis 50.000 €
Erdwärmepumpeca. 30.000 bis 50.000 €

Bundesförderung für Wärmepumpen seit Juli 2026

Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) federn die recht hohen Anschaffungskosten für Wärmepumpen ab. Für Anträge seit dem 21. Juli 2026 gelten folgende Bestandteile:

  • Die Grundförderung beträgt 30 Prozent der Kosten. Die staatliche Förderbank KfW berücksichtigt dabei bis zu 28.000 Euro der Kosten, aber nur für die erste Wohneinheit. Bei weiteren Wohneinheiten sinkt die Förderung.
  • Es gibt einen Klimageschwindigkeitsbonus von zunächst 16 Prozent für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, wenn sie bestimmte funktionsfähige Heizungen austauschen. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus halbjährlich um 4 Prozentpunkte. Zum 1. August 2028 läuft der Bonus aus.
  • Dazu kommt ggf. ein Einkommensbonus von 10, 30 oder 40 Prozent für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer.
  • Die Förderung ist insgesamt auf 80 Prozent begrenzt. Bei maximal 28.000 Euro förderfähigen Kosten wäre das ein Zuschuss von 22.400 Euro.

Der Einkommensbonus im Einzelnen

Die Höhe des Einkommensbonus richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen. Lebt mindestens ein minderjähriges, kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt, erhöht sich die maßgebliche Einkommensgrenze einmalig um 10.000 Euro. Die Regelung gilt unabhängig von der Zahl der Kinder nur einmal.

zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen

Einkommensbonus ohne anrechenbares Kind

Einkommensbonus mit mindestens einem anrechenbaren Kind
bis 30.000 €

40 %

40 %
30.001 bis 40.000 €

30 %

40 %

40.001 bis 50.000 €10 %30 %
50.001 bis 60.000 €kein Bonus10 %
ab 60.001 €kein Bonuskein Bonus

Weitere staatliche Förderungen

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude unterscheidet zwischen dem Austausch der Heizung, anderen einzelnen Sanierungsmaßnahmen und einer vollständigen Sanierung zum Effizienzhaus. Den Zuschuss für eine neue Wärmepumpe in einem bestehenden Wohngebäude beantragen private Eigentümerinnen und Eigentümer bei der KfW. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist unter anderem für einzelne Maßnahmen an der Gebäudehülle und weitere Effizienzmaßnahmen zuständig.

 

Gebäude

Vorhaben

Art der Förderung

Höhe der Förderung

BAFA-Förderung

bestehendes Gebäude, Gebäudehülle,

Anlagentechnik außer Heizung

Zuschuss zu förderfähigen Installations- und Kaufkosten

15 % plus ggf. 5 % Bonus

KfW-Förderung

bestehendes Wohngebäude von Privatpersonen

Heizungstausch

Zuschuss

30 % bis höchstens 80 % der förderfähigen Kosten

KfW-Förderung

Effizienzhaus

komplette Sanierung

Kredit

max. 120.000 € Kredit

Durch einen Steuerbonus die Wärmepumpe mitfinanzieren

Sie erhalten einen Steuerbonus für Ihre Wärmepumpe, wenn der Einbau Teil einer energetischen Sanierung ist. Den zu sanierenden Wohnraum müssen Sie selbst nutzen und er muss älter als zehn Jahre sein. Maximal können Sie 20 Prozent Ihrer förderfähigen Kosten steuerlich geltend machen. Die Obergrenze liegt bei 40.000 Euro. Dafür wären begünstigte Aufwendungen von 200.000 Euro erforderlich. Den Bonus erhalten Sie innerhalb einer Zeitspanne von drei Jahren. Im ersten und zweiten Jahr dürfen Sie je sieben Prozent, im dritten sechs Prozent beim Finanzamt absetzen. Sie können die Steuererleichterung nicht mit anderen Fördermöglichkeiten kombinieren.

Kredite und Darlehen

Zusätzlich zum Zuschuss können Sie einen KfW-Ergänzungskredit nutzen. Voraussetzung ist, dass Sie von der KfW oder vom BAFA bereits eine Förderzusage erteilt bekommen. Der Kredit finanziert bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit und umfasst nur Kosten, die auch in der Förderzusage stehen. Den Antrag stellen Sie über Ihre Hausbank.

Überblick über mögliche Finanzierungen

Förderkredit der KfW

Ergänzender Förderkredit zur Finanzierung der Kosten, die nach Abzug staatlicher Zuschüsse verbleiben. Voraussetzung ist in der Regel eine bereits erteilte Förderzusage.

Kredit Ihrer Bank

Mit einem Modernisierungs- oder Ratenkredit finanzieren Sie den Einbau einer Wärmepumpe. Ihre Volksbank Raiffeisenbank vor Ort berät Sie zu einer passenden Finanzierung.

Baufinanzierung

Wird die Wärmepumpe im Zuge eines Neubaus, Hauskaufs oder einer umfassenden Sanierung eingebaut, lassen sich die Kosten gegebenenfalls in die Baufinanzierung einbeziehen.

Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag dient zur Finanzierung energetischer Modernisierungen. Ist der Vertrag bereits zuteilungsreif, steht das vereinbarte Bauspardarlehen für den Einbau der Wärmepumpe zur Verfügung.

In vier Schritten zum Kredit

  1. Finanzierungsbedarf ermitteln
    Berechnen Sie Ihre Kreditlücke.
  2. Passende Finanzierung wählen
    Prüfen Sie, ob ein KfW-Ergänzungskredit, ein Modernisierungskredit, eine Baufinanzierung oder ein Bauspardarlehen zu Ihrem Vorhaben passt.
  3. Förderung beantragen
    Vor dem Förderantrag benötigen Sie eine Bestätigung, die ein Fachunternehmen oder eine zugelassene Energieeffizienz-Expertin beziehungsweise ein zugelassener Energieeffizienz-Experte erstellt. Stellen Sie dann den erforderlichen Förderantrag.
  4. Kredit beantragen
    Beantragen Sie die Finanzierung bei Ihrer Bank. Sobald die erforderlichen Förder- und Finanzierungszusagen vorliegen, können Sie mit dem Einbau Ihrer Wärmepumpe beginnen.

Mit unserem Kreditrechner berechnen Sie schnell Ihre mögliche Kredithöhe.

Wärmepumpe – Sofortkauf oder Finanzierung

Ob Sie eine Wärmepumpe aus eigenen Mitteln kaufen oder mit Krediten finanzieren möchten, hängt von Ihrem Budget ab. Die hohen Kosten für Kauf und Einbau einer Wärmepumpe machen passende Kredite für viele Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer attraktiv. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:

Die staatliche Zuschussförderung hängt nicht davon ab, ob Sie die verbleibenden Kosten aus eigenen Mitteln oder über einen Kredit bezahlen. Darlehenszinsen, Betriebs- und Wartungskosten zählen nicht zu den förderfähigen Kosten.

Informationen über Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Vorhaben gibt Ihnen gern das Team Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

Wärmepumpe aus eigenen Mitteln bezahlen

Wärmepumpe finanzieren
+ keine langfristigen finanziellen Verpflichtungen
+ günstigere Gesamtkosten
+ keine Zinskosten
- hohe Investitionssumme
- starke Kapitalbindung

+ Anschaffungskosten nicht vollständig aus Eigenmitteln
+ langfristig planbare Bezahlung
+ vorhandenes Kapital bleibt evtl. ungebunden
- lange finanzielle Gebundenheit
- höhere Gesamtkosten

Die staatliche Zuschussförderung hängt nicht davon ab, ob Sie die verbleibenden Kosten aus eigenen Mitteln oder über einen Kredit bezahlen. Darlehenszinsen, Betriebs- und Wartungskosten zählen nicht zu den förderfähigen Kosten.

Informationen über Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Vorhaben gibt Ihnen gern das Team Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

FAQs zur Finanzierung einer Wärmepumpe

Ja, eine Kombination kommt infrage, wenn die Förderprogramme unterschiedliche Maßnahmen oder klar voneinander abgegrenzte Kosten betreffen. Für dieselben Kosten dürfen Sie keine doppelte Förderung erhalten.

Ja, Fördermittel können Sie auch dann beantragen, wenn die Finanzierung schon vorhanden ist. Es ist jedoch entscheidend, dass Sie den Förderantrag vor Baubeginn einreichen.

Ja, wenn Ihr Bausparvertrag schon zuteilungsreif ist, können Sie ihn für beliebige bauwirtschaftliche Zwecke nutzen. Das gilt auch für den Einbau einer Wärmepumpe. Fragen Sie eine Beraterin oder einen Berater bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort danach.

Ja, eine Photovoltaikanlage liefert die elektrische Energie, um die vorhandene Umweltwärme auf eine höhere Temperatur zu bringen. Durch die Nutzung des selbstproduzierten Solarstroms senken Sie die Betriebskosten Ihrer Heizungsanlage in der Regel.

Mit der passenden Finanzierung ins neue Zuhause

Baufinanzierung

Ob Erstfinanzierung, Anschlussfinanzierung oder Modernisierung: Mit einer individuellen Baufinanzierung können Sie Ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.