Das Ziel einer energetischen Sanierung ist immer, den Energiebedarf eines Gebäudes zu senken. Das kann durch den Einbau von effizienterer Technik wie einer neuen Heizung geschehen oder durch Maßnahmen zur Senkung des Wärmeverlusts. Aus diesem Grund ist die Gebäudehülle, also das Dach und die Fassade, bei einer energetischen Sanierung besonders wichtig. Hier kann eine gute Dämmung dafür sorgen, dass im Winter die Wärme im Haus bleibt und sich die Räume im Sommer weniger aufheizen. Je weniger Wärme nach draußen dringt, desto weniger müssen Sie nachheizen. So sinkt der Energiebedarf des Hauses und damit sinken auch die Heizkosten.
Die erste Wärmeschutzverordnung Westdeutschlands wurde 1977 erlassen. In der DDR gab es Wärmeschutznormen ab den 80er-Jahren. Viele ältere Häuser haben daher keinen besonderen Wärmeschutz und teilweise auch keine Dämmung. Hier lohnt sich eine energetische Sanierung besonders, denn die Außenwände, das Dach, der Keller und die Fenster geben viel Wärme ab, was für einen hohen Energieverbrauch sorgt. Modernisierungsmaßnahmen bieten ein großes Einsparpotenzial.