Wie lange dauert eine Überweisung?

Kurz und kompakt

  • Eine Online-Überweisung innerhalb des SEPA-Raums muss die Bank spätestens am nächsten Werktag nach Auftragseingang ausführen.

  • Überweisungen auf Papier dauern bis zu zwei Werktage und können sich bei Abgabe nach Annahmeschluss sowie vor oder nach Feiertagen verzögern.

  • Echtzeit-Überweisungen ermöglichen sekundenschnelle Transaktionen rund um die Uhr.

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Gesetzliche Regelungen für Online-, Papier- und Echtzeit-Überweisungen

Für Überweisungen gelten europaweit bestimmte Fristen, die Ihnen als Bankkundin oder Bankkunde zugutekommen. Denn diese verpflichten Banken zu einem schnellen Geldtransfer. Je nach Überweisungsart fällt die Dauer unterschiedlich aus. Während Banken „Standard“-Überweisungen innerhalb bestimmter Fristen ausführen müssen, bieten Echtzeit-Überweisungen eine schnellere Alternative.

Gesetzliche Fristen für Überweisungen

Überweisungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) dauern einen Werktag ab Eingang des Auftrags bei der Bank. Diese Frist gilt für klassische SEPA-Überweisungen.

Überweisungen in Papierform benötigen in der Regel zwei Tage. Gemäß der neuen EU-Verordnung führt die Bank jedoch auch diese Überweisungen – wenn beauftragt – nach Eingang und Verarbeitung in Echtzeit aus.

Echtzeit-Überweisungen (Instant Payments) können Sie nur online durchführen. Das überwiesene Geld ist in wenigen Sekunden auf dem Konto der Empfängerin oder des Empfängers.

Auslandsüberweisungen (EU-Ausland) wie Lastschriften oder Kartenzahlungen dauern in der Regel bis zu einem Bankarbeitstag.

Auslandsüberweisungen (Nicht-EU-Ausland) haben keine gesetzlich festgelegten Fristen.

Überweisungen innerhalb des EWR (in einer Fremdwährung) dauern bis zu vier Geschäftstage.

Überweisungen außerhalb des EWR (in einer Fremdwährung) unterliegen keiner gesetzlich festgelegten Frist und können zehn bis vierzehn Tage dauern.

Überweisungen an Wochenenden und Feiertagen

Überweisungen in Papierform bearbeiten Banken nur an den Bankarbeitstagen bzw. -Geschäftstagen von Montag bis Freitag. An bundesweit gültigen Feiertagen finden keine Standard-Überweisungen statt. Regionale Feiertage spielen dabei keine Rolle: Zwar bleiben dann die Filialen geschlossen, der Zahlungsverkehr läuft jedoch weiter. 

Cut-off-Zeitpunkt

Kommt eine „Standard“-Überweisung nicht wie erwartet am folgenden Bankarbeitstag auf dem Empfängerkonto an, liegt das häufig daran, dass die Überweisung nach Annahmeschluss der Bank, dem sogenannten Cut-off-Zeitpunkt, eingegangen ist. Nach dieser festgelegten Uhrzeit verarbeiten Banken Zahlungsaufträge nicht mehr am selben Tag, sondern erst am nächsten Bankarbeitstag.

FAQs zum Thema „Wie lange dauert eine Überweisung?“

Eine Überweisung von Bank zu Bank dauert in der Regel einen Bankarbeitstag. Diese Frist ist gesetzlich geregelt und ergibt sich aus § 675 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Voraussetzung ist, dass Sie den Auftrag rechtzeitig innerhalb der Annahmefrist der Bank erteilen.

    Überweisungen per Online-Banking bearbeitet die Bank meist genauso schnell wie Überweisungen auf Papier. Erfolgt der Auftrag an einem Bankarbeitstag vor dem Annahmeschluss, ist das Geld in der Regel am nächsten Bankarbeitstag bei der Empfängerin oder beim Empfänger. Online-Banking beschleunigt vor allem die Auftragserteilung, nicht die Buchung.

      Eine Echtzeit-Überweisung ist innerhalb weniger Sekunden ausgeführt – unabhängig von Uhrzeit, Wochenenden oder Feiertagen. Der Betrag steht der Empfängerin oder dem Empfänger dann sofort zur Verfügung.

      Für SEPA-Überweisungen in Euro innerhalb des EWR gilt laut BGB eine Frist von einem Werktag. Überweisungen auf Papier dürfen bis zu zwei Bankarbeitstage dauern, wenn Sie keine Echtzeit-Überweisung gewählt haben. Überweisungen ins EU-Ausland dauern in der Regel einen Bankarbeitstag, während für Überweisungen ins Nicht-EU-Ausland keine gesetzlich festgelegten Fristen gelten. Fremdwährungsüberweisungen innerhalb des EWR können bis zu vier Geschäftstage dauern, außerhalb des EWR sind es hingegen zehn bis vierzehn Tagen.

      Zum SEPA-Raum (Single Euro Payments Area) gehören 27 EU-Staaten, die drei EWR-Länder (Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie Andorra, Monaco, San Marino, Schweiz, Vatikanstadt, Albanien, Großbritannien, Moldawien, Montenegro und Nordmazedonien.

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