Was ändert sich 2016?

Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel

28. Dezember 2015

Das Kindergeld wird weiter angehoben, die Angabe der Steuer-ID wird Pflicht, Privatpersonen müssen nun auch die IBAN angeben, Rentner bekommen mehr Geld und im neuen Jahr hat jeder Anspruch auf ein Bankkonto. Zum Jahreswechsel treten viele gesetzliche Änderungen in Kraft. Wir haben für Sie einige zusammengetragen.

Änderungen rund ums Konto und den Zahlungsverkehr

Die EU-Zahlungskontenrichtlinie gibt vor, dass jede Person das Recht auf ein Basiskonto hat. Sie ermöglicht Asylsuchenden, Personen ohne Aufenthaltsstatus, die sich legal in einem EU-Land aufhalten, und Obdachlosen die Eröffnung eines Bankkontos. In Deutschland wird diese Richtlinie bis spätestens September 2016 in Kraft treten. Ab Februar entfällt EU-weit die Angabe des BIC. Dafür wird die Angabe der IBAN bei Bankgeschäften nun auch für Verbraucher Pflicht. Ab Januar 2016 verlieren alle Freistellungsaufträge ohne eine Steuer-Identifikationsnummer ihre Gültigkeit. Bis zum Jahresende haben Sie noch Zeit, Ihrem Kreditinstitut Ihre Steuer-ID mitzuteilen.

Kindergeld und Freibetrag steigen

Mit dem Familienleistungspaket steigen das Kindergeld und auch der Kinderfreibetrag ab Januar 2016. Das Kindergeld erhöht sich um zwei Euro und liegt somit für das erste und zweite Kind bei 190 Euro pro Monat. Für das dritte Kind gibt es ab Januar 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 221 Euro. Ab dem neuen Jahr ändert sich auch der Kindergeldantrag: Für Neuanträge ist die Angabe der Steueridentifikationsnummer des Kindes Pflicht. Bei bereits bestehenden Bescheiden müssen Sie der Familienkasse die Steuer-ID Ihres Kindes mitteilen.

Neues Jahr bringt Rentenerhöhung

Im neuen Jahr können sich viele Rentner freuen. Zum Juli 2016 wird die gesetzliche Rente deutlich erhöht und zwar um rund fünf Prozent. Wie viel Prozent die Erhöhung genau ausmachen wird, wird erst im Frühjahr 2016 feststehen. Auch der Grenzwert für die Pflicht zur Steuererklärung wird angehoben: Der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer liegt ab 2016 bei 8.652 Euro. Nichtarbeitnehmer wie zum Beispiel Rentner müssen somit erst ab Einkünften von 8.652 Euro im Jahr eine Steuererklärung abgeben. Für Arbeitnehmer heißt das: Ledige zahlen erst ab Einkünften von 8.652 Euro und Ehepaare ab 17.304 Euro im Jahr Steuern.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Rechtsanwalt (insbesondere Fachanwalt für Steuerrecht), Lohnsteuer-Hilfeverein, einen Berater bei Ihrer Bank oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.

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