Weihnachtsgeld: sinnvoll anlegen und sparen

Wie setzen Sie den Bonus zum Jahresende am besten ein?

17. November 2015

Die Adventszeit ist für viele Arbeitnehmer auch die Weihnachtsgeldzeit. Da stellt sich die Frage: ausgeben oder sparen? Wer das Weihnachtsgeld nicht ausgeben möchte, kann es auch anlegen oder via Gehaltsumwandlung in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen.

Weihnachtsgeld als Altersvorsorge

Die Einzahlung des Weihnachtsgeldes in die Altersvorsorge ist einfach. Dabei gibt der Arbeitnehmer Teile seines Bruttogehalts als Beiträge zur sogenannten Betriebsrente ab. Der Arbeitgeber zahlt diese monatlich oder auch einmalig – im Falle des Weihnachtsgeldes – in eine betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitnehmer profitiert davon, dass auf den umgewandelten Betrag keine Steuern gezahlt werden müssen, solange die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung nicht überschritten wird. Diese liegt bei vier Prozent. Um diese günstige Regelung in Anspruch nehmen zu können, sollten Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitig ansprechen.

Anlagemöglichkeiten für das Weihnachtsgeld

Es gibt diverse Anlagemöglichkeiten für das Weihnachtsgeld. Welche am besten zu Ihnen passt, hängt in erster Linie von Ihren Wünschen und Zielen ab. Wenn Sie das Geld mittelfristig ausgeben wollen – zum Beispiel für ein Fahrzeug – ist das Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Vorteil dabei ist, dass Sie jederzeit auf Ihr Geld zugreifen können. Sollten Sie jedoch eine längerfristige Anlage planen, empfiehlt es sich, das Geld für die erste Investition in Aktien oder Fonds zu verwenden. So können Sie mit regelmäßigen Beträgen oder Sonderzahlungen kontinuierlich Geld sparen.

Weihnachtsgeld als sinnvolle Reserve

Das zusätzliche Geld vom Arbeitgeber kann auch erstmal auf dem Girokonto bleiben. Die Rücklage können Sie dann nutzen, um zum Jahresende oder Jahresanfang anfallende Versicherungsbeiträge zu bezahlen, wie zum Beispiel die Kfz-Versicherung oder die Mopedversicherung. Mit einem Plus auf dem Konto lassen sich auch viele andere Verbindlichkeiten leichter begleichen. Die jährliche Nebenkostenabrechnung erfordert in manchen Fällen Nachzahlungen, die durch das Weihnachtsgeld abgeglichen werden können.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Ihren Versicherer, einen Berater bei Ihrer Bank oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.

Lassen Sie sich bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort zu Sparmodellen beraten.

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