Bei Proof of Stake validieren Blockchains Transaktionen und erzeugen neue Blöcke. Die Teilnehmenden im Netzwerk setzen dabei einen Teil ihrer Coins als Sicherheit ein. Je mehr Coins jemand hält und einsetzt, desto höher ist in der Regel die Wahrscheinlichkeit, für die Validierung ausgewählt zu werden und einen neuen Block bestätigen zu dürfen. Ausgewählte werden zu Validatorinnen bzw. Validatoren. Sobald neue Transaktionen vorliegen, sammelt das System sie und weist sie den Validierenden zu. Diese erstellen anschließend einen Hash und fügen den bestätigten Block zur Blockchain hinzu. Damit ist der Block dauerhaft gesichert und die enthaltenen Transaktionen gelten als offiziell anerkannt. Das Proof-of-Stake-Verfahren basiert auf einem automatisierten Auswahlverfahren, das Fairness und Sicherheit gewährleistet. Wer korrekt arbeitet, erhält eine Belohnung. Wer versucht, falsche Transaktionen zu bestätigen, riskiert den Verlust seiner eingesetzten Coins. Zu den bekanntesten Blockchains mit Proof of Stake zählen Ethereum (seit 2022), Cardano, Solana und Polkadot.