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Kurz und kompakt

  • Festgeld bietet eine sichere Anlagemöglichkeit mit festem Zinssatz und klar definierter Laufzeit bei hoher Planungssicherheit.

  • Im Vergleich zum flexibleren Tagesgeld bietet Festgeld höhere Zinsen, jedoch keine Verfügbarkeit während der Laufzeit.

  • Sie wählen sowohl die Höhe des Anlagebetrages als auch die Laufzeit selbst.

Geldanlage mit fester Laufzeit ohne Zinsschwankungen

Festgeld

Legen Sie Ihr Vermögen für eine fest vereinbarte Laufzeit an. Den Anlagebetrag und die Dauer können Sie individuell bestimmen. Sicherheit steht bei dieser Geldanlage im Fokus, denn Zinsschwankungen sind ausgeschlossen.


Bank erfolgreich geändert

Geldanlage mit festen Zinsen

Viele Sparende möchten ihr Geld anlegen, ohne sich täglich mit schwankenden Kursen, Märkten oder irgendwelchen Risiken beschäftigen zu müssen. Die Anlage soll vor allem sicher sein. Idealerweise steht zudem bereits im Vorfeld fest, wann Ihnen das Ersparte wieder zur Verfügung steht und mit welchem Ertrag Sie rechnen dürfen. Genau diese Voraussetzungen erfüllen Anlageformen mit klaren Laufzeiten und planbaren Konditionen. Das klassische Festgeld ist ein Instrument, mit dem Sie diese Ziele in einem Produkt vereinen.

Das ist Festgeld

Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und festem Zinssatz. Sie legen einen bestimmten Betrag für einen vorher vereinbarten Zeitraum an. Während dieser Laufzeit greifen Sie nicht auf das Geld zu – Sie legen es verbindlich für den gesamten Zeitraum an. Dafür steht bereits zu Beginn fest, welchen Zins Sie für Ihre Anlage erhalten. Nach Ablauf der Laufzeit erhalten Sie den angelegten Betrag zusammen mit den Zinsen als Rendite zurück.

Für diese Ziele eignet sich Festgeld

Festgeld ist die passende Anlageform für den Teil Ihres Vermögens, den Sie erst in der Zukunft benötigen und bis dahin sicher und planbar anlegen möchten. Innerhalb einer Vermögensstruktur dient es als planbarer Baustein, während andere Anlageformen hingegen mehr Flexibilität oder höhere Renditechancen bieten. Mit Festgeld bauen Sie zum Beispiel für folgende Ziele Kapital auf.

  • Immobilienkauf: Festgeld hilft, Eigenkapital sicher anzulegen, bis Sie eine Immobilie kaufen.
  • Modernisierung: Wenn größere Ausgaben erst in einigen Monaten oder Jahren anstehen, lässt sich der Betrag bis dahin fest anlegen.
  • Rücklagen: Festgeld ist die passende Anlageform für Geld, das nicht jederzeit verfügbar sein muss und das Sie sicher – ohne Kapitalmarktrisiken – anlegen möchten.
  • Vermögensaufbau: Wer verschiedene Anlageformen kombiniert, nutzt Festgeld für den sicheren Teil des Vermögens.

Das ist Neugeld

Neugeld bezeichnet beim Festgeld Kapital, das neu zu einer Bank fließt. Dazu zählen zum Beispiel Beträge, die Sie vom Konto einer anderen Bank überweisen. Bereits vorhandenes Guthaben bei derselben Bank gilt dagegen meist nicht als Neugeld, auch wenn es vorher nicht in Festgeld angelegt war. Viele Banken knüpfen besondere Festgeldangebote an eine Neugeld-Voraussetzung, weil sie damit neues Anlagekapital gewinnen.

Gilt als NeugeldGilt nicht als Neugeld
Geld von einer anderen BankBereits vorhandenes Guthaben bei derselben Bank
Neu eingebrachte ErsparnisseUmbuchungen zwischen eigenen Konten innerhalb derselben Bank
Verkaufserlöse, die Sie neu anlegenBestehende Festgeldanlagen bei derselben Bank, die Sie wieder anlegen

So eröffnen Sie ein Festgeldkonto

  1. Angebot auswählen: Entscheiden Sie, welchen Betrag Sie anlegen möchten und welche Laufzeit zu Ihrem Ziel passt.
  2. Antrag stellen: Beantragen Sie das Festgeld online oder in einer Filiale Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.
  3. Identität bestätigen: Weisen Sie Ihre Identität nach, falls die Bank Sie noch nicht eindeutig legitimiert hat.
  4. Vertrag abschließen: Prüfen Sie die Konditionen und schließen Sie den Festgeldvertrag ab.
  5. Referenzkonto hinterlegen: Geben Sie das Konto an, über das Einzahlungen und spätere Auszahlungen laufen.
  6. Geld einzahlen: Überweisen Sie den Anlagebetrag innerhalb der vorgegebenen Frist auf das angegebene Konto. Viele Banken übernehmen diesen Schritt automatisch, wenn Sie ein Referenzkonto angeben.

Diese Rolle spielt das Referenzkonto

Das Referenzkonto ist das Konto, über das Sie Ihre Festgeldanlage abwickeln. Von dort zahlen Sie den Anlagebetrag ein oder die Bank bucht ihn vereinbarungsgemäß ab. Sobald Ihr Festgeld fällig wird, überweist die Bank das Geld in der Regel auf dieses Konto zurück, wenn Sie kein anderes Konto vereinbaren. Gleichzeitig schützt das Referenzkonto Ihre Anlage, weil Auszahlungen nur auf ein vorher festgelegtes Konto erfolgen.

So läuft die Anlage – vom Start bis zur Fälligkeit

Der Ablauf einer Festgeldanlage folgt einem klaren Schema. Von der Einzahlung bis zur Rückzahlung bleibt der vereinbarte Rahmen unverändert.

1. Einzahlung: Sie überweisen den gewünschten Anlagebetrag auf das Festgeldkonto.

2. Anlagebeginn: Sobald der Betrag eingegangen ist, startet die vereinbarte Laufzeit.

3. Laufzeit: Das Geld bleibt für den gewählten Zeitraum angelegt.

4. Zinsgutschrift: Die Bank schreibt die vereinbarten Zinsen entsprechend den Vertragsbedingungen gut.

5. Fälligkeit: Die Laufzeit endet zum vereinbarten Termin.

6. Auszahlung oder Wiederanlage: Nach der Fälligkeit entscheiden Sie, wie Sie den Betrag weiter nutzen möchten.

So hoch sind die Zinsen auf Festgeld

Die Höhe der Festgeldzinsen hängt von mehreren Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt das allgemeine Zinsniveau am Markt. Steigen die Leitzinsen, erhöhen viele Banken auch die Zinsen für Festgeld. Sinkt das Zinsniveau, fallen häufig auch die angebotenen Festgeldzinsen niedriger aus. Zusätzlich beeinflusst die gewählte Laufzeit die Verzinsung. Je nach Marktphase bieten Banken für längere Laufzeiten höhere oder niedrigere Zinsen als für kürzere Anlagen. Auch zwischen einzelnen Banken bestehen Unterschiede, da jedes Institut seine Konditionen selbst festlegt.

Entwicklung der Zinsen auf deutsche Spareinlagen bis Juni 2026

Die Auswirkungen unterschiedlicher Zinsen

Bereits kleine Unterschiede beim Zinssatz können den Zinsertrag spürbar verändern.

Beispiel: 10.000 Euro Anlagebetrag

ZinssatzLaufzeitEndbetrag*Zinsertrag
2 %

1 Jahr

10.200 €200 €

3 %

1 Jahr

10.300 €300 €
4 %

1 Jahr

10.400 €400 €
2 %5 Jahre11.041 €

1.041 €

3 %5 Jahre11.593 €1.593 €
4 %5 Jahre12.167 €

2.167 €

*Beispielhafte Berechnung mit jährlicher Wiederanlage der Zinsen.

Bereits ein Prozentpunkt Unterschied beim Zinssatz hat über mehrere Jahre einen spürbaren Einfluss auf die Rendite. 2 Prozent Zinsen lassen eine Anlagesumme von 10.000 Euro nach fünf Jahren auf rund 11.041 Euro wachsen. Derselbe Betrag wächst hingegen bei 4 Prozent auf rund 12.167 Euro an. Die Differenz entsteht nicht nur durch die höheren Zinsen selbst. Zusätzlich erwirtschaften bereits gutgeschriebene Zinsen in den Folgejahren weitere Erträge. Das bezeichnet man als Zinseszinseffekt.

Ende der Laufzeit

Mit der Fälligkeit endet die vereinbarte Laufzeit Ihrer Festgeldanlage. Anschließend steht der angelegte Betrag zusammen mit den gutgeschriebenen Zinsen wieder zur Verfügung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt entscheiden Sie, wie Sie das Geld künftig einsetzen möchten.

  • Auszahlung auf das Referenzkonto: Der Anlagebetrag und die Zinsen werden auf das hinterlegte Konto überwiesen.
  • Neues Festgeld: Sie legen das Geld erneut für eine feste Laufzeit an.
  • Andere Anlageform: Sie nutzen das Kapital zum Beispiel für Tagesgeld, Wertpapiere oder einen konkreten Verwendungszweck.

Welche Steuern auf Festgeld anfallen

Abgeltungssteuer

Die Zinsen aus einer Festgeldanlage gelten als Kapitalerträge. Auf diese Erträge zahlen Sie grundsätzlich Abgeltungssteuer. Zusätzlich können Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer anfallen. Die Bank führt die Steuer in der Regel direkt an das Finanzamt ab.

Sparerpauschbetrag

Für Kapitalerträge gilt ein jährlicher Sparerpauschbetrag. Bis zu dieser Grenze bleiben Zinserträge steuerfrei. Der Sparerpauschbetrag liegt aktuell bei 1.000 Euro, wenn Sie ledig sind. Sind Sie verheiratet, beträgt er 2.000 Euro für Sie als Paar. Erst wenn Ihre gesamten Kapitalerträge den Freibetrag überschreiten, fällt auf den darüberliegenden Betrag Abgeltungssteuer an.

Freistellungsauftrag

Mit einem Freistellungsauftrag können Sie den Sparerpauschbetrag bei Ihrer Bank berücksichtigen lassen. So behält die Bank innerhalb des verfügbaren Freibetrags keine Abgeltungssteuer ein. Das vereinfacht die steuerliche Behandlung Ihrer Kapitalerträge. Nutzen Sie Konten oder Geldanlagen bei mehreren Banken, erlaubt Ihnen der Gesetzgeber, den Sparerpauschbetrag auf verschiedene Freistellungsaufträge zu verteilen. Die Summe aller Freistellungsaufträge darf den gesetzlichen Freibetrag jedoch nicht überschreiten.

So sicher ist Festgeld

Für Guthaben auf Festgeldkonten gelten gesetzliche Sicherungsmechanismen, die Einlagen bis zu bestimmten Grenzen absichern. Zusätzlich unterliegen Banken einer laufenden Aufsicht und müssen umfangreiche regulatorische Vorgaben erfüllen.

SchutzmechanismusBedeutung
Gesetzliche EinlagensicherungSchutz von Einlagen bis 100.000 € je Kunde und Bank
Europäische Vorgaben

Einheitliche Mindeststandards für die Einlagensicherung innerhalb der Europäischen Union

BankaufsichtLaufende Kontrolle durch nationale und europäische Aufsichtsbehörden

Die gesetzliche Einlagensicherung greift für Guthaben auf Festgeldkonten ebenso wie für andere Bankeinlagen. So bleibt das angelegte Kapital bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze geschützt, auch wenn eine Bank in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.

Festgeld für konkreten Anlagezeitraum

Die passende Geldanlage hängt oft davon ab, wann Sie das Geld wieder benötigen. Wer bereits einen konkreten Zeitpunkt für eine größere Ausgabe kennt, stellt andere Anforderungen als jemand mit einem Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten. Festgeld kommt deshalb häufig dann zum Einsatz, wenn Verfügbarkeit und Anlageziel zeitlich klar planbar sind.

Festgeldtreppe für regelmäßiges Kapital

Bei einer Festgeldtreppe verteilen Sie Ihr Geld auf mehrere Laufzeiten. Ein Teil der Anlage wird zum Beispiel nach einem Jahr frei, ein weiterer nach zwei Jahren und der Rest nach drei Jahren. So steht regelmäßig Kapital zur Verfügung, ohne dass die gesamte Summe gleichzeitig fällig wird. Sie sichern sich trotzdem höhere Zinsen über längere Laufzeiten.

Festgeld oder Tagesgeld?

Im Gegensatz zum Festgeld verfügen Sie beim Tagesgeld frei und jederzeit über Ihr Geld. Ob Festgeld oder Tagesgeld besser zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt also vor allem davon ab, wann Sie das Geld benötigen. Festgeld eignet sich vor allem für planbare und längere Zeiträume. Mit Tagesgeld bleiben Sie flexibler.

MerkmalFestgeldTagesgeld
VerfügbarkeitWährend der Laufzeit fest angelegt und nicht verfügbarJederzeit verfügbar
ZinssatzFest vereinbartKann sich ändern
PlanungssicherheitHochHoch, aber mit Flexibilität bei Zinsen und Verfügbarkeit verbunden

Alternativen zum Festgeld

Nicht jede Geldanlage verfolgt dasselbe Ziel. Während einige Personen jederzeit auf ihr Erspartes zugreifen möchten, legen andere Wert auf feste Zinsen oder möchten ihr Vermögen langfristig aufbauen. Auch sind mit verschiedenen Teilen des Vermögens unterschiedliche Zielsetzungen denkbar. Deshalb lohnt es sich, vor der Entscheidung zu überlegen, wann Sie Ihr Geld voraussichtlich benötigen.

Bedenken Sie auch, welche Ertragschancen Sie erwarten und wie viel Wertschwankung Sie akzeptieren. Häufig bietet sich auch an, mehrere Anlageformen miteinander zu kombinieren. So erreichen Sie kurzfristige Liquidität mit gleichzeitigem Vermögensaufbau.

ZielMögliche LösungWarum sie passen kann
NotgroschenTagesgeldSie können jederzeit auf Ihr Geld zugreifen und kurzfristige Ausgaben abdecken.
Planbare RücklageFestgeldFeste Laufzeiten und garantierte Zinsen schaffen Planungssicherheit bis zum Laufzeitende.
Langfristiger VermögensaufbauWertpapiere wie Aktien oder ETFsLängere Anlagezeiträume eröffnen Renditechancen, erfordern aber die Bereitschaft, Wertschwankungen auszuhalten.
Mehrere Sparziele gleichzeitigKombination verschiedener AnlageformenSie verbinden Flexibilität für kurzfristige Ausgaben mit planbaren Erträgen und langfristigen Renditechancen.

Persönliche Beratung bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank

Wer Geld anlegt, muss häufig zwischen Verfügbarkeit, Renditechancen und Planungssicherheit abwägen. Was dabei wichtiger ist, unterscheidet sich von Person zu Person und oft auch von Sparziel zu Sparziel. Deshalb lohnt es sich, die eigenen Pläne regelmäßig zu überprüfen und die Geldanlage daran auszurichten. Ihre Volksbank Raiffeisenbank unterstützt Sie dabei, die verschiedenen Möglichkeiten einzuordnen.

FAQs zum Festgeld

Festgeld ist für eine feste Laufzeit angelegt. Während dieser Zeit verfügen Sie nicht flexibel über den angelegten Betrag. Die Laufzeit ist festgelegt. Eine vorzeitige Verfügung ist im Regelfall sogar ausgeschlossen oder teilweise nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Der Vertrag zum Festgeld regelt, unter welchen Umständen Sie auf Ihr Geld zugreifen können.

Nein, bei einem Festgeldkonto bleibt der Anlagebetrag während der gesamten Laufzeit unverändert. Zusätzliche Einzahlungen sind in der Regel nicht möglich. Wenn Sie weiteres Geld anlegen möchten, legen Sie Ihr Geld erneut separat an.

Die Höhe der Festgeldzinsen hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere das allgemeine Zinsniveau, die gewählte Laufzeit und die Konditionen der jeweiligen Bank. Deshalb unterscheiden sich die Angebote teilweise deutlich. Die aktuellen Zinssätze finden Sie in den jeweiligen Produktinformationen Ihrer Bank.

Wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, führt die Bank die Kirchensteuer in der Regel gemeinsam mit der Abgeltungssteuer und dem Solidaritätszuschlag automatisch an das Finanzamt ab. Das setzt voraus, dass die erforderlichen Informationen elektronisch vorliegen. Sie müssen die Kirchensteuer dann nicht gesondert erklären oder überweisen.

Der wichtigste Unterschied liegt darin, ob Sie flexibel über das Geld verfügen. Beim Festgeld legen Sie Ihr Geld für eine feste Laufzeit an und erhalten dafür einen fest vereinbarten Zinssatz. Tagesgeld bleibt dagegen jederzeit verfügbar. Der Zinssatz kann sich jedoch ändern. Festgeld eignet sich daher eher für planbare Anlagezeiträume, Tagesgeld für kurzfristige Rücklagen.

Als Neugeld bezeichnen Banken Kapital, das neu zu ihnen fließt. Dazu zählen zum Beispiel Überweisungen von einem Konto bei einer anderen Bank oder neu eingebrachte Ersparnisse. Bereits vorhandenes Guthaben bei derselben Bank gilt häufig nicht als Neugeld. Einige Sonderaktionen oder Aktionszinsen setzen voraus, dass die Anlage mit Neugeld erfolgt.

Ja, Zinserträge aus Festgeld gelten als Kapitalerträge und sind grundsätzlich steuerpflichtig. Auf sie fällt in der Regel Abgeltungssteuer an. Mit einem Freistellungsauftrag können Sie jedoch den gesetzlichen Sparerpauschbetrag nutzen. Innerhalb dieses Freibetrags bleiben Kapitalerträge steuerfrei. Der Sparerpauschbetrag liegt bei 1.000 Euro für Alleinstehende und 2.000 Euro für verheiratete Paare pro Jahr.

Wird Ihr Festgeld fällig, endet die vereinbarte Laufzeit Ihrer Anlage. Anschließend steht der angelegte Betrag zusammen mit den erwirtschafteten Zinsen wieder zur Verfügung. Sie können das Geld auszahlen lassen, erneut als Festgeld anlegen oder für andere Anlageziele verwenden. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt auch von den Vereinbarungen mit Ihrer Bank ab.

Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit zahlt die Bank den Anlagebetrag zusammen mit den angefallenen Zinsen aus. Die Bank überweist den Betrag auf das hinterlegte Referenzkonto, wenn Sie nichts anderes vereinbaren. Von dort verfügen Sie frei über das Geld. Manche Banken bieten zusätzlich an, das Geld automatisch wieder anzulegen. Das müssen Sie allerdings vereinbaren, wenn Sie den Festgeldvertrag abschließen.

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