Junior-Depot: Clever sparen mit Fonds für Kinder

Kurz und kompakt

  • Ein Junior-Depot ist ein Wertpapierkonto, das Eltern oder gesetzlich Vertretende im Namen eines Kindes eröffnen. Sie verwalten es treuhänderisch bis zu dessen Volljährigkeit. 

  • Es eignet sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau, beispielsweise um Geld für die Ausbildung oder den Führerschein anzusparen.

  • Das Junior-Depot bietet Ihrem Kind den frühen Einstieg in die Geldanlage. Dabei profitiert Ihr Nachwuchs vom Sparer-Pauschbetrag und langfristig vom Zinseszinseffekt.

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Das finanzielle Fundament für den Nachwuchs

Wenn Sie für Ihre Kinder sparen, geben Sie Ihnen ein großes Geschenk mit auf den Weg. Es warten der Führerschein, ein Studium oder auch größere Anschaffungen, wenn der Nachwuchs das Elternhaus verlässt. Daher lohnt es sich, vorzusorgen. Ein Junior-Depot, auch Kinder-Depot genannt, bietet viele Vorteile. Profitieren Sie insbesondere frühzeitig von renditestarken Anlagemöglichkeiten und lassen Sie den Zinseszinseffekt für Ihren Nachwuchs arbeiten. Die finanziellen Wünsche werden schließlich nicht kleiner.

Das macht ein Junior-Depot aus

Ein Junior-Depot ist ein Wertpapierdepot, das Sie speziell für Minderjährige eröffnen. Es läuft auf den Namen des Kindes und ist rechtlich sein Eigentum. Eltern oder gesetzlich Vertretende übernehmen die Verwaltung bis zur Volljährigkeit des Kindes. In diesem Depot lassen sich Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder ETFs (börsengehandelte Indexfonds) kaufen und verkaufen. Ziel ist ein langfristiger Vermögensaufbau, bei dem das Geld über viele Jahre wachsen kann. Sie legen das Geld im Namen des Kindes an. So nutzen Sie steuerliche Vorteile wie den Sparer-Pauschbetrag, der Ihrem Kind zusteht.

Wofür braucht man ein Junior-Depot?

Ein Junior-Depot eignet sich, um finanzielle Ziele des Kindes frühzeitig abzusichern und den Nachwuchs an das Thema Geld heranzuführen. Sie können damit die spätere Ausbildung finanzieren oder für ein Studium sparen. Auch der Führerschein oder die erste eigene Wohnung sind interessante Sparziele. Wer früh investiert, profitiert von einem langen Anlagehorizont. Dazu kommt der Zinseszinseffekt, bei dem Sie die Gewinne automatisch wieder anlegen und so zusätzlich Erträge erzielen. Eltern schaffen schon mit kleinen regelmäßigen Beträgen eine solide Grundlage, die dem Kind später einen finanziellen Startvorteil bietet. Dabei bleibt das Geld zweckgebunden und ist nicht für andere Ausgaben nutzbar.

Diese Personen dürfen das Depot eröffnen

Ein Junior-Depot darf durch die gesetzliche Vertretung des Kindes eröffnet werden. In den meisten Fällen sind das die Eltern, bei alleiniger Sorge auch nur ein Elternteil. Liegt die gesetzliche Vertretung bei anderen Personen, etwa im Rahmen einer Vormundschaft, dürfen auch diese Personen das Depot beantragen. Die Bank prüft vor der Eröffnung die entsprechenden Nachweise. Dazu zählen zum Beispiel die Geburtsurkunde des Kindes und der Ausweis der vertretenden Person. Zusätzlich ist es eventuell nötig, dass beide Sorgeberechtigten den Antrag unterschreiben.

So verfügen Sie über das Junior-Depot

Bis zur Volljährigkeit verwaltet die gesetzliche Vertretung das Junior-Depot treuhänderisch für das Kind. Sie trifft alle Anlageentscheidungen. Alle Entscheidungen müssen jedoch im Interesse des Kindes als begünstigte Person sein. Sie darf das Depot nicht für eigene Zwecke nutzen oder das Kapital entnehmen. Selbst dringende Anschaffungen für das Kind dürfen nicht aus dem Depot finanziert werden. Mit dem 18. Geburtstag verfügt das Kind dann allein über das Junior-Depot und entscheidet selbst über alle Anlagen und mögliche Auszahlungen.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
Steuerfreibeträge des Kindes nutzbar – Kapitalerträge wie Zinsen oder Dividenden bleiben bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei. Zusätzlich kann der Grundfreibetrag des Kindes genutzt werden, um eine Steuerlast zu vermeiden.Keine flexible Verfügbarkeit für Eltern und Kinder – Das Guthaben gehört rechtlich dem Kind, auch die Eltern dürfen es nicht für Ausgaben verwenden. Sie können daher auch für Ihr Kind nicht flexibel über das Geld verfügen, bis der Nachwuchs volljährig ist.
Früher Einstieg ins Investieren – Das Kind profitiert bis zum 18. Geburtstag von einem langen Anlagehorizont. Dieser lange Zeitraum gleicht Schwankungen am Markt in der Regel aus. So haben Sie die Chance, eine solide Rendite zu erzielen und ein großes Vermögen aufzubauenEingeschränkte Produktauswahl bei manchen Banken – Einige Institute bieten im Junior-Depot nur eine begrenzte Auswahl an Fonds oder ETFs an. Das schränkt die Anlagestrategie ein.
Langfristiger Zinseszinseffekt – Die betreuende Bank Ihres Junior-Depots reinvestiert erhaltene Gewinne und Erträge oft automatisch. So entwickelt sich das eingesetzte Kapital über viele Jahre hinweg exponentiell. Selbst kleine monatliche Beträge ergeben bis zur Volljährigkeit oft eine stattliche Summe. 

Diese Anlageformen bieten sich an

Ein Junior-Depot eignet sich besonders für Anlageformen, die langfristig wachsen und möglichst geringe Kosten verursachen. ETFs bilden einen ganzen Markt oder Index nach – so können Sie breit gestreut investieren. Auch aktiv gemanagte Fonds sind ggf. sinnvoll, wenn sie eine gute Wertentwicklung und faire Gebühren bieten. Einzelaktien kommen vor allem infrage, wenn Eltern gezielt auf stabile Unternehmen mit solider Dividendenhistorie setzen. Sparpläne helfen dabei, regelmäßig und automatisch kleine Beträge zu investieren. Das gleicht Marktschwankungen aus und führt dazu, dass Sie den sogenannten Durchschnittseffekt für das Vermögen Ihres Kindes nutzen.

So kann sich ein ETF-Sparplan für ein Kind entwickeln

Angenommen, Sie sparen für Ihr Kind 18 Jahre lang regelmäßig 50 Euro pro Monat in einen breit gestreuten ETF. Bei einer unterstellten durchschnittlichen Rendite von 7 Prozent pro Jahr lohnt sich das. Insgesamt zahlen Sie 10.800 Euro ein. Durch den langen Anlagehorizont und den Zinseszinseffekt kann daraus ein Vermögen von rund 21.000 Euro werden. Berechnen Sie mit unserem Sparplanrechner, wie sich Ihr Vermögensaufbau für den Nachwuchs entwickelt.

Welche Risiken gibt es bei einem Junior-Depot?

Mit einem Junior-Depot erhalten Sie und Ihr Nachwuchs keinen risikofreien Sparvertrag.  Ein wesentliches Risiko besteht im jeweiligen Anlageprodukt. Fonds und ETF unterliegen Marktschwankungen, sodass der Wert des Depots zeitweise sinken kann. Auch Ihre persönliche Auswahl beeinflusst den Anlageerfolg. Wenn Sie beispielsweise spekulative oder unprofitable Einzelaktien auswählen, ist ein Totalverlust möglich. Ähnliches gilt für andere hochspekulative Vermögenswerte wie unbekannte Kryptowährungen. Achten Sie daher unbedingt auf eine gute Auswahl. Denn das Kinderdepot selbst stellt lediglich den rechtlichen Rahmen dar und ist kein Anlageprodukt. Es sagt nichts über die Sicherheit Ihrer Investitionen aus.

Steuerliche Aspekte

Kapitalerträge im Junior-Depot unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer. Allerdings können Sie sowohl den jährlichen Sparer-Pauschbetrag als auch den Grundfreibetrag Ihres Kindes nutzen, um Erträge steuerfrei zu halten. Dafür müssen Eltern eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen und bei der Bank hinterlegen. Überschreiten Sie die Freibeträge, führt die Bank die Abgeltungsteuer automatisch ab. Auch die Schenkungssteuer ist relevant, wenn Eltern oder Großeltern hohe Beträge einzahlen, die über den Freibeträgen für Schenkungen liegen.

Übergang in die Volljährigkeit

Sobald das Kind volljährig ist, verfügt es automatisch allein über das Junior-Depot. Die Bank wandelt das Depot in ein reguläres Wertpapierdepot auf den Namen des volljährigen Kindes um. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet es eigenständig, ob es Aktien kaufen oder verkaufen möchte, oder den Grundstock weitere Rendite generieren lässt. Eltern haben dann keinen Einfluss mehr auf das Depot. 

Schritt-für-Schritt: So eröffnen Sie ein Junior-Depot

  1. Beratungstermin vereinbaren: Sie oder andere gesetzlich Vertretende nehmen Kontakt zur örtlichen Volksbank Raiffeisenbank auf und vereinbaren einen Termin zur Depoteröffnung. Im Termin klären Sie direkt, welche Anlageformen infrage kommen und welche Konditionen gelten.
  2. Unterlagen vorbereiten: Sie müssen die Geburtsurkunde des Kindes oder einen amtlichen Nachweis der gesetzlichen Vertretung mitbringen. Außerdem benötigen Sie gültige Ausweise oder Reisepässe aller Erziehungsberechtigten sowie die Steuer-Identifikationsnummer des Kindes.
  3. Antragsformulare ausfüllen: Im Beratungsgespräch füllen Sie gemeinsam mit der Bank die Anträge für das Junior-Depot und das zugehörige Verrechnungskonto aus. Dabei legen Sie auch fest, ob sie einen Sparplan einrichten möchten und welche Wertpapiere handelbar sein sollen.
  4. Legitimieren: Die Bank prüft die Identität aller Beteiligten vor Ort. Wenn ein Elternteil nicht anwesend ist, erfolgt die Legitimierung zu einem späteren Zeitpunkt – oft über eine Filiale oder per Postident-Verfahren.
  5. Depot eröffnen und Geld einzahlen: Nachdem die Bank Ihre Unterlagen geprüft hat, eröffnet sie das Junior-Depot. Sie können nun den Startbetrag einzahlen oder regelmäßige Sparraten einrichten.
  6. Anlageplan umsetzen: Gemeinsam mit der Bank oder eigenständig wählen Sie die gewünschten ETFs, Fonds oder Aktien aus. Viele Volksbanken Raiffeisenbanken bieten Musterportfolios für Kinderdepots an, die sich an langfristigen Zielen orientieren.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

FAQs zum Junior-Depot

Ein Junior-Depot ist ein Wertpapierdepot, das Sie im Namen Ihres Kindes führen. Es ermöglicht, Geld langfristig in Aktien, Fonds oder ETFs anzulegen. Ziel ist meist, ein Vermögen für spätere Ausgaben wie Ausbildung oder erste Wohnung aufzubauen.

Ein Kind kann ein Junior-Depot besitzen, sobald es geboren ist. Die Eröffnung übernehmen die Eltern oder gesetzlich Vertretenden, die das Depot auch bis zur Volljährigkeit treuhänderisch verwalten.

Bis zum 18. Geburtstag verwalten in der Regel die Eltern das Depot. Sie entscheiden, welche Wertpapiere gekauft oder verkauft werden, müssen aber im Interesse des Kindes handeln.

Für einen langen Anlagehorizont eignen sich breit gestreute ETFs, Fonds und solide Aktien. Mit Sparplänen investieren Sie regelmäßig kleine Beträge und profitieren vom Zinseszinseffekt.

Erträge aus dem Depot werden dem Kind zugerechnet. Kinder haben Anspruch auf denselben Sparer-Pauschbetrag wie Erwachsene. Eltern können mit einem Freistellungsauftrag dafür sorgen, dass Zinsen und Dividenden bis zu diesem Betrag steuerfrei bleiben.

Mit dem 18. Geburtstag erhält das Kind die alleinige Verfügung über das Depot. Es entscheidet ab diesem Zeitpunkt selbst, ob es Aktien, ETFs oder Fonds verkaufen oder kaufen möchte.

Direkt eröffnen dürfen nur Eltern oder gesetzlich Vertretende das Depot. Verwandte können aber Geld auf das bestehende Depot einzahlen oder gezielt Wertpapiere schenken.

Ja. Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen, die zu Verlusten führen können. Je nach Anlagestrategie kann das Risiko hoch oder gering ausfallen. Ein langer Anlagezeitraum mildert kurzfristige Schwankungen oft ab.

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