Die meisten Immobilienkäuferinnen und -käufer in Deutschland sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Für viele Menschen ist diese Lebensphase der ideale Zeitpunkt, um richtungsweisende Lebensentscheidungen zu treffen – sei es beruflich oder privat. Wenn der berufliche Weg absehbar ist und sich vielleicht auch die Frage nach der Familienplanung stellt, kann eine Immobilie der nächste Schritt sein. In diesem Alter fällt es leichter, sich für einen Lebensmittelpunkt zu entscheiden, was eine wichtige Voraussetzung für einen Hausbau oder -kauf ist. Vielleicht möchten Sie aber auch einfach nicht langfristig Miete zahlen und denken aus diesem Grund über Wohneigentum nach.
In dieser Lebensphase spricht auch die gestiegene Kaufkraft für eine Immobilienfinanzierung. Das Gehalt ist höher als beim Berufseinstieg und Sie hatten bereits Zeit, um ausreichend Eigenkapital anzusparen. Zudem bleibt rechnerisch noch viel Zeit für die Rückzahlung eines Kredits. Das macht eine Finanzierung mit geringen monatlichen Belastungen möglich. Wichtig ist, dass die Tilgungsraten zu Ihrem Einkommen passen. Denken Sie auch an eine langfristige Zinsbindung.
Gleichzeitig bringt die Zeit zwischen 30 und 40 viele weitere finanzielle Verpflichtungen mit sich. Besonders dann, wenn Sie bereits eine Familie gegründet haben, denn Kinder sind teuer. Die Anschaffung eines Autos oder die private Vorsorge für die Zeit nach dem Berufsleben sind weitere mögliche monatliche Kosten. Es ist daher wichtig, die eigene finanzielle Situation gründlich zu analysieren, um zu sehen, ob eine Immobilienfinanzierung realistisch ist.