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So hilft ein Wohnkredit bei der Modernisierung

Kurz und kompakt

  • Ein Wohnkredit hilft dabei, Modernisierungen wie neue Heizungen, Fenster oder Badezimmer umzusetzen. So verteilen Eigentümerinnen und Eigentümer größere Investitionen auf mehrere Jahre.

  • Energetische Modernisierungen senken häufig dauerhaft die Energiekosten. Sie verbessern den Wohnkomfort und erhöhen den Wert der Immobilie.

  • Welche Finanzierung zu Ihrem Vorhaben passt, hängt vor allem von Modernisierungsumfang, Einkommen und gewünschter Laufzeit ab. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Kosten realistisch planen und eine passende Monatsrate wählen.

Haus modernisieren? Wir helfen bei der passenden Finanzierung

Modernisierung finanzieren

Eine Modernisierung steigert den Wert Ihrer Immobilie. Wir unterstützen Sie dabei, die passende Finanzierung für Ihr Modernisierungsvorhaben zu finden.

Modernisierungen mit einem Wohnkredit finanzieren

Die allermeisten Immobilien benötigen nach einigen Jahren oder Jahrzehnten Modernisierungen. Denn sie sollen komfortabel, energieeffizient und für Bewohnende langfristig nutzbar bleiben. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer finanzieren solche Maßnahmen deshalb über einen Wohnkredit. Wenn Sie clever finanzieren, einen Wohnkredit mit Förderungen verbinden und die passende Laufzeit wählen, lassen sich mehrere Ziele miteinander kombinieren.

Wohnkredit: Immobilien modernisieren, renovieren oder sanieren

Ein Wohnkredit finanziert Maßnahmen rund um die eigene Immobilie. Dazu zählt es, wenn Sie Ihre Immobilie modernisieren, renovieren, sanieren, energetisch verbessern oder altersgerecht umbauen. Der Wohnkredit unterscheidet sich von einem klassischen Konsumkredit, da ein Konsumkredit nicht zweckgebunden ist. Das Geld aus einem Wohnkredit verwenden Sie gezielt für Vorhaben rund um Ihre Immobilie. Häufig finanzieren Eigentümerinnen und Eigentümer damit beispielsweise neue Heizungen, moderne Badezimmer oder energetische Maßnahmen am Gebäude. So unterstützt ein Wohnkredit Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, ihre Immobilie Schritt für Schritt an neue Anforderungen anzupassen.

Unterschied zwischen Renovierung, Modernisierung und Sanierung

 ZielTypische Maßnahmen
Renovierungoptische Verbesserung der Wohnräumestreichen, tapezieren, neue Bodenbeläge verlegen
ModernisierungWohnwert oder Energieeffizienz verbessernneue Fenster, moderne Heizung, Smart-Home-Technik
SanierungSchäden oder Mängel beseitigenSchimmel entfernen, Dach reparieren, Leitungen erneuern

Diese Modernisierungsmaßnahmen lassen sich mit einem Wohnkredit finanzieren

Einen Wohnkredit können Sie für verschiedene Maßnahmen rund um die eigene Immobilie einsetzen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Badmodernisierung: Neue Badezimmer verbessern den Komfort, reduzieren Barrieren und verbessern den Zustand der Immobilie. Eine moderne Ausstattung im Bad senkt zusätzlich den Wasserverbrauch.
  • Neue Heizungsanlage: Moderne Heizsysteme arbeiten oft deutlich effizienter als ältere Anlagen. Dadurch sinken Energieverbrauch und laufende Heizkosten.
  • Fenster und Dämmung: Gut gedämmte Gebäude verlieren weniger Wärme. Neue Fenster und Dämmmaßnahmen verbessern die Energieeffizienz einer Immobilie oft spürbar.
  • Dachmodernisierung: Ein modernes Dach schützt die Immobilie langfristig vor Schäden und verbessert die Wärmedämmung.
  • Smart-Home-Technik: Digitale Steuerungen für Licht, Heizung oder Sicherheit erhöhen den Komfort und steigern den Wert der Immobilie. Mit Smart-Home-Technik steuern Sie beispielsweise Ihre Heizung von unterwegs. Das spart Heizkosten.
  • Altersgerechter Umbau: Barrierearme Zugänge, breitere Türen oder bodengleiche Duschen erleichtern das Wohnen im Alter. Das macht die Immobilie langfristig besser nutzbar.

Für wen sich ein Wohnkredit besonders eignen kann

ZielgruppeTypische SituationHäufige Vorhaben
Eigentümerinnen und Eigentümer älterer HäuserTechnische Anlagen oder Gebäudeteile entsprechen häufig nicht mehr aktuellen Standards.Heizung, Fenster und Dach modernisieren
FamilienWohnbedürfnisse verändern sich mit zunehmendem Platzbedarf oder steigenden Energiekosten.Badmodernisierung, energetische Maßnahmen
Seniorinnen und SeniorenKomfort und Bewegungsfreiheit innerhalb der Immobilie gewinnen an Bedeutung.Umbauten ohne Stufen, barrierearme Badezimmer
Vermieterinnen und VermieterModerne Immobilien bleiben für Mietende häufig attraktiver und lassen sich besser und zu höheren Mietzinsen vermieten.Energetische Modernisierung, technische Erneuerungen

Unterschiedliche Finanzierungsarten für Ihr Vorhaben

Wohnkredit

Ein Wohnkredit eignet sich vor allem für kleinere bis mittlere Modernisierungen. Banken vergeben ihn häufig ohne Grundbucheintrag. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer nutzen den Wohnkredit beispielsweise für neue Fenster, moderne Badezimmer oder kleinere energetische Maßnahmen.

Modernisierungskredit

Modernisierungskredite richten sich gezielt an Eigentümerinnen und Eigentümer, die planen, ihre Immobilie technisch oder energetisch zu verbessern. Die Finanzierung ist meist zweckgebunden. Sie bietet häufig günstigere Konditionen als klassische Ratenkredite. Besonders bei energetischen Maßnahmen kombinieren Kreditnehmende Modernisierungskredite oft mit staatlichen Förderungen.

Klassische Baufinanzierung

Für umfangreiche Umbauten oder größere Sanierungen nutzen viele Eigentümerinnen und Eigentümer eine klassische Baufinanzierung. Diese Finanzierungen laufen in der Regel deutlich länger. Die Bank sichert sich im Gegenzug für den höheren Kredit durch eine Grundschuld ab. Die klassische Baufinanzierung eignet sich daher besonders für hohe Finanzierungssummen und größere Bauvorhaben.

Voraussetzungen für einen Wohnkredit

Banken prüfen vor der Kreditvergabe vor allem, ob die Finanzierung langfristig zu Ihrem Einkommen und zu Ihrem Vorhaben passt. Dabei sind besonders wichtig:

  • Ausreichendes Einkommen: Die monatliche Kreditrate muss dauerhaft bezahlbar bleiben.
  • Positive Bonität: Hatten Sie früher Zahlungsausfälle oder haben Sie hohe bestehende Schulden, verschlechtern sich Ihre Chancen auf eine Finanzierung.
  • Eigentumsnachweis: Banken verlangen einen Nachweis, dass die Antragstellenden Eigentümerinnen oder Eigentümer der Immobilie sind. Das weisen Sie per aktuellem Grundbucheintrag nach.
  • Regelmäßige Einnahmen: Wenn Sie planbare Einkünfte erhalten, stuft die Bank einen Ausfall geringer ein. Hierzu zählen zum Beispiel Einkommen aus Erwerbstätigkeit, einer Rente oder der Vermietung von Immobilien.
  • Eigenkapital oder Rücklagen: Eigene finanzielle Mittel verbessern die Konditionen. Sie schaffen zusätzlich Spielraum bei unerwarteten Kosten.

Diese Rolle spielt Eigenkapital bei der Finanzierung

Eigenkapital reduziert die benötigte Kreditsumme. Das verbessert wiederum die Konditionen, zu denen Sie finanzieren. Viele Banken vergeben Kredite günstiger, wenn Kreditnehmende einen Teil der Modernisierungskosten selbst tragen. Gleichzeitig sinkt dadurch Ihre monatliche Belastung durch die Kreditrate. Bei kleineren Wohnkrediten setzen Banken oft nicht zwingend Eigenkapital voraus. Dennoch schaffen eigene Rücklagen zusätzlichen finanziellen Spielraum, falls Modernisierungskosten höher ausfallen als geplant.

Passende Fördermittel zum Wohnkredit

Viele Modernisierungen lassen sich durch staatliche Förderungen oder Zuschüsse finanziell unterstützen. Besonders Maßnahmen rund um Energieeffizienz, Heiztechnik oder Barrierefreiheit stehen dabei im Fokus.

  • KfW-Förderungen: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt vor allem energetische Sanierungen und altersgerechte Umbauten. Je nach Programm erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse für bestimmte Modernisierungsmaßnahmen.
  • BAFA-Zuschüsse: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert insbesondere einzelne energetische Maßnahmen wie Wärmepumpen, moderne Heiztechnik oder energetische Verbesserungen am Gebäude. Die Förderung erfolgt häufig direkt über Zuschüsse.
  • Regionale Förderprogramme: Viele Bundesländer, Städte oder Kommunen unterstützen zusätzliche Modernisierungsmaßnahmen mit eigenen Zuschüssen oder vergünstigten Darlehen. Die Bedingungen unterscheiden sich regional teilweise deutlich.
  • Förderungen für energieeffiziente Modernisierungen: Für Dämmungen, neue Fenster oder energieeffiziente Gebäudetechnik stehen häufig zusätzliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Neben KfW- oder BAFA-Programmen profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer unter bestimmten Voraussetzungen auch von steuerlichen Förderungen nach § 35c EStG. Wer beispielsweise die Gebäudehülle dämmt oder alte Fenster austauscht, kann einen Teil der Kosten über mehrere Jahre steuerlich geltend machen.

Kredithöhe und Laufzeit beeinflussen die Finanzierung

Wie hoch Ihr Kredit ausfällt und wie lange Sie ihn zurückzahlen, beeinflusst direkt die monatliche Rate. Wenn Sie die Laufzeit verlängern, sinkt zwar die monatliche Belastung. Gleichzeitig zahlen Sie über die gesamte Laufzeit jedoch mehr Zinsen. Deshalb sollten Sie die Finanzierung so planen, dass die Rate dauerhaft gut zu Ihrem Budget passt.

Rechenbeispiel zur Laufzeit und der Höhe:

Für eine Modernisierung über 30.000 Euro zahlen Kreditnehmende bei 10 Jahren Laufzeit und 4 Prozent Zinsen rund 304 Euro pro Monat. Die gesamten Zinskosten liegen dabei bei ungefähr 6.500 Euro. Verlängert sich die Laufzeit auf 15 Jahre, sinkt die Rate auf etwa 222 Euro monatlich. Gleichzeitig steigen die gesamten Zinskosten jedoch von rund 6.500 Euro auf etwa 10.000 Euro. Wenn Sie mehr und schneller tilgen, bleibt der Kredit für Sie günstiger.

Diese Kosten entstehen bei Modernisierungen

MaßnahmeTypische Kosten
Badmodernisierungca. 10.000 bis 30.000 Euro
Neue Fenster

ca. 500 bis 1.500 Euro pro Fenster

Dachsanierungca. 15.000 bis 50.000 Euro
Wärmedämmungca. 8.000 bis 30.000 Euro
Neue Heizungca. 10.000 bis 35.000 Euro

Die tatsächlichen Kosten hängen stark davon ab, in welchem Zustand sich Ihre Immobilie befindet, welches Material Sie auswählen und wie umfangreich die Arbeiten sind. Besonders bei älteren Gebäuden entstehen während der Modernisierung häufig zusätzliche Arbeiten. Deshalb sollten Sie als Eigentümerin und Eigentümer immer eine finanzielle Reserve einplanen.

Modernisierungsmaßnahmen kombinieren

Viele Modernisierungen greifen technisch ineinander. Wer beispielsweise Fenster austauscht, verbessert häufig gleichzeitig die Wirkung einer neuen Dämmung oder Heizungsanlage. Dadurch sinken Energieverluste oft stärker als bei einzelnen Maßnahmen. Zusätzlich bündeln Sie Gerüst-, Planungs- und Handwerkskosten, wenn mehrere Arbeiten gleichzeitig stattfinden. Auch Förderprogramme fallen teilweise attraktiver aus, wenn Sie mehrere Maßnahmen kombinieren. Denn so können Sie mehr Fördermittel erhalten.

Welche Risiken Sie bei der Finanzierung beachten sollten

Eine Modernisierung verbessert viele Immobilien langfristig. Trotzdem sollten Sie die Finanzierung realistisch planen, damit Sie sich die monatliche Belastung dauerhaft leisten können. Diese Fehler sollten Sie dabei vermeiden:

  • Kosten zu niedrig kalkulieren: Zusätzliche Arbeiten oder steigende Materialpreise erhöhen Modernisierungskosten häufig unerwartet.
  • Monatsrate zu hoch ansetzen: Wer die laufende Belastung zu knapp kalkuliert, gerät bei steigenden Ausgaben schneller unter finanziellen Druck.
  • Förderbedingungen falsch einschätzen: Manche Förderprogramme gelten nur unter bestimmten technischen oder zeitlichen Voraussetzungen.
  • Keine Reserve einplanen: Rücklagen schaffen Spielraum, wenn während der Arbeiten zusätzliche Kosten entstehen.
  • Sanierungsumfang unterschätzen: Besonders ältere Immobilien benötigen häufig mehr Arbeiten als zunächst sichtbar ist.

Schritt für Schritt: So beantragen Sie einen Wohnkredit

  1. Modernisierungsbedarf ermitteln: Prüfen Sie, welche Maßnahmen technisch sinnvoll und langfristig notwendig sind.
  2. Kosten kalkulieren: Holen Sie Angebote ein und planen Sie zusätzliche Reserven für unerwartete Ausgaben ein.
  3. Finanzierungsrahmen festlegen: Stimmen Sie Kredithöhe und Monatsrate auf Ihr Einkommen und Ihr Budget ab.
  4. Angebote prüfen: Vergleichen Sie Zinssätze, Laufzeiten und mögliche Förderungen verschiedener Anbieter.
  5. Kredit beantragen: Stellen Sie den Antrag passend zum geplanten Modernisierungsvorhaben.
  6. Unterlagen einreichen: Banken verlangen häufig Einkommensnachweise, Informationen zur Immobilie und Kostenvoranschläge.
  7. Prüfung und Zusage abwarten: Die Bank bewertet Bonität, Finanzierung und Vorhaben. Stimmen Ihre Konditionen, bewilligt die Bank Ihren Wohnkredit.
  8. Auszahlung und Umsetzung der Maßnahmen: Nach der Zusage beginnt die Finanzierung der geplanten Modernisierung – Sie starten mit Ihrem Vorhaben.

Kreditrechner: Monatsrate einfach berechnen

Fazit: Wann ein Wohnkredit sinnvoll sein kann

Ein Wohnkredit hilft Eigentümerinnen und Eigentümern dabei, notwendige Modernisierungen umzusetzen und die Kosten über mehrere Jahre zu verteilen. Welche Finanzierung am besten passt, hängt von Ihren Vorhaben und Ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Volksbanken Raiffeisenbanken helfen Ihnen dabei, die geeignete Finanzierung für Ihre Immobilienprojekte zu finden. Vereinbaren Sie gerne einen Termin und sprechen Sie uns an.

FAQs zum Wohnkredit für Modernisierungen

Ein Wohnkredit für Modernisierung finanziert Maßnahmen, die eine bestehende Immobilie verbessern und aufwerten. Eigentümerinnen und Eigentümer nutzen ihn häufig für neue Heizungen, moderne Badezimmer oder energetische Modernisierungen. Im Unterschied zu klassischen Konsumkrediten dient der Kredit gezielt Vorhaben rund um das Wohnen. Viele Banken vergeben kleinere Wohnkredite zudem ohne Grundbucheintrag.

Mit einem Wohnkredit finanzieren Sie unterschiedliche Modernisierungsmaßnahmen rund um Ihre Immobilie. Dazu zählen beispielsweise neue Fenster, Dacharbeiten, moderne Heizungen oder Badmodernisierungen. Auch Smart-Home-Technik oder altersgerechte Umbauten lassen sich häufig über solche Kredite bezahlen. Entscheidend ist meist, dass die Maßnahmen den Wohnwert oder den Zustand der Immobilie verbessern.

Ja, viele Wohnkredite eignen sich auch für energetische Modernisierungen. Eigentümerinnen und Eigentümer finanzieren damit beispielsweise Wärmedämmungen, neue Heizungsanlagen oder energieeffiziente Fenster. Gerade energetische Maßnahmen profitieren häufig zusätzlich von staatlichen Förderungen. So reduzieren sich die tatsächlichen Finanzierungskosten oft spürbar.

Banken prüfen vor allem Einkommen, Bonität und die finanzielle Gesamtsituation, bevor sie einen Kredit vergeben. Zusätzlich verlangen viele Institute Informationen zur Immobilie und zu den geplanten Maßnahmen. Wenn Sie ein regelmäßiges Einkommen erzielen, verbessern Sie die Chancen auf gute Finanzierungskonditionen. Je nach Kredithöhe berücksichtigen Banken außerdem Sicherheiten oder Eigenkapital.

Die mögliche Kredithöhe hängt vom Einkommen, von der Bonität und vom Umfang der Modernisierung ab. Kleinere Wohnkredite bewegen sich häufig im Bereich einiger tausend Euro, größere Finanzierungen erreichen deutlich höhere Summen. Banken prüfen dabei, ob Sie sich die monatliche Belastung langfristig tragbar leisten können. Für große Vorhaben eignet sich hingegen eher eine klassische Baufinanzierung, für die die Bank eine Grundschuld verlangt.

Eigenkapital ist bei kleineren Wohnkrediten häufig keine zwingende Voraussetzung. Trotzdem verbessern eigene Rücklagen oft die Finanzierungskonditionen und reduzieren die benötigte Kreditsumme. Gleichzeitig sinkt dadurch meist die monatliche Belastung. Besonders bei größeren Modernisierungen schafft Eigenkapital zusätzlichen finanziellen Spielraum.

Für Modernisierungen stehen verschiedene staatliche Förderungen und Zuschüsse zur Verfügung. Besonders energetische Maßnahmen unterstützt der Staat häufig über Programme der KfW oder des BAFA. Zusätzlich bieten manche Bundesländer oder Kommunen eigene Förderprogramme an. Viele Förderungen lassen sich mit Wohnkrediten kombinieren.

Die Auszahlung erfolgt bei kleineren Wohnkrediten häufig vergleichsweise schnell. Sobald die Bank Bonität, Unterlagen und Vorhaben geprüft hat, zahlt sie den Kredit oft innerhalb weniger Tage oder Wochen aus. Umfangreichere Finanzierungen benötigen dagegen meist mehr Zeit. Indem Sie Ihre Unterlagen vollständig einreichen, beschleunigen Sie die Bearbeitung häufig deutlich.

Ja, viele Eigentümerinnen und Eigentümer bündeln mehrere Modernisierungen innerhalb einer Finanzierung. Dadurch lassen sich Handwerks-, Planungs- oder Gerüstkosten oft besser kombinieren. Zusätzlich greifen energetische Maßnahmen technisch häufig sinnvoll ineinander. Manche Förderprogramme unterstützen kombinierte Modernisierungen sogar besonders stark.

Ein Wohnkredit eignet sich meist für kleinere bis mittlere Modernisierungen und kommt häufig ohne Grundschuld aus. Die Laufzeiten fallen oft kürzer aus und die Beantragung verläuft einfacher. Eine klassische Baufinanzierung finanziert dagegen meist größere Summen über längere Zeiträume. Dafür sichern Banken solche Finanzierungen häufig über das Grundbuch ab.

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