Immobilien als Renditeobjekt kaufen

Kurz und kompakt

  • Mit Renditeimmobilien können Sie regelmäßige Mieteinnahmen erzielen und langfristig Vermögen aufbauen – etwa, indem Sie Objekte wie Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser vermieten.

  • Entscheidende Faktoren für den Erfolg einer Kapitalanlage in Immobilien sind die Lage, der bauliche Zustand und die Marktgängigkeit des Objekts. Diese Aspekte beeinflussen die Mietrendite und potenzielle Wertsteigerungen maßgeblich.

  • Neben den Vorteilen wie regelmäßigen Einnahmen und Vermögensaufbau sollten Sie auch potenzielle Risiken wie Mietausfälle, Instandhaltungskosten und Wertminderungen des Objekts berücksichtigen.

Wohnung oder Haus als Kapitalanlage nutzen

Viele Anlegende setzen auf Immobilien, um langfristig Vermögen aufzubauen. Vermietete Wohnungen oder Häuser bringen regelmäßig Mieteinnahmen. Außerdem bieten sie zusätzlich die Chance auf eine Wertsteigerung. Gerade bei einem langen Anlagehorizont kann eine Immobilie Ihre Altersvorsorge stabil ergänzen. Voraussetzung ist jedoch, dass Lage, Finanzierung und Nachfrage stimmen.

Was sind Renditeimmobilien?

Renditeimmobilien sind Immobilien, die Sie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten. Als Eigentümerin oder Eigentümer nehmen Sie monatlich Miete ein. Gleichzeitig besteht die Chance, dass der Wert der Immobilie über die Jahre steigt. Anlegende profitieren also oft doppelt: Sie erzielen regelmäßige Erträge und können die Immobilie mit Gewinn verkaufen. Je nach Lebenssituation haben Sie später mehrere Optionen: Sie können die Immobilie weiterhin vermieten, selbst einziehen oder das Objekt verkaufen. Den Erlös können Sie dann für andere Ziele nutzen.

Welche Immobilie eignet sich als Renditeobjekt?

Nicht jede Immobilie passt gleich gut zu einer Kapitalanlage. Je nach Objektart profitieren Sie von verschiedenen Chancen, tragen aber auch unterschiedliche Risiken. Entscheidend ist, dass Nachfrage, Mietpotenzial und Kaufpreis zusammenpassen. Diese Immobilienarten kommen für viele Kapitalanlegende infrage.

Eigentumswohnungen

Eigentumswohnungen eignen sich besonders, um in Immobilien als Kapitalanlage einzusteigen. Der Kaufpreis ist in der Regel geringer als bei größeren Objekten. Zudem können Sie einzelne, gut geschnittene Wohnungen in vielen Städten einfacher vermieten als auf dem Land. Gleichzeitig teilen Sie sich die Instandhaltungskosten mit der Eigentümergemeinschaft.

Mehrfamilienhäuser

Mehrfamilienhäuser bieten mehrere vermietbare Einheiten in einem Gebäude. Dadurch nehmen Sie aus verschiedenen Mietverhältnissen Miete ein. Fällt eine Wohnung vorübergehend aus, fließen weiterhin Einnahmen aus den anderen Einheiten. Allerdings sind Kaufpreis, Finanzierung und Verwaltungsaufwand meist deutlich höher.

Mikroapartments

Mikroapartments sind kleine, kompakte Wohnungen mit wenigen Quadratmetern. Sie richten sich häufig an Studierende, Berufspendlerinnen und Berufspendler oder Personen mit einem kurzen Aufenthalt in einer Stadt. In Städten mit hoher Nachfrage nach kleinen Wohnungen sind oft hohe Mieten pro Quadratmeter möglich. In der Regel sind die Mietverhältnisse aber kurzfristig angelegt und Ihre Mieterinnen und Mieter wechseln häufiger. Das erhöht den Verwaltungsaufwand.

Ferienimmobilien

Ferienwohnungen oder Ferienhäuser liegen meist in touristisch attraktiven Regionen. Sie nehmen Geld ein, indem Sie Ihre Ferienimmobilie an Urlauberinnen und Urlauber vermieten. Mit Ferienimmobilien erzielen Sie grundsätzlich höhere Mieterlöse, als wenn Sie eine Immobilie klassisch vermieten. Dafür schwanken die Mieteinnahmen je nach Saison, Wetter und Nachfrage. In Ferienimmobilien müssen Sie außerdem viel Zeit investieren, um die wechselnden Mietverhältnisse zu verwalten.

Pflegeimmobilien

Pflegeimmobilien sind Wohnungen oder Zimmer in Pflegeeinrichtungen. Die Betreiber der Einrichtungen übernehmen in der Regel die Vermietung und Verwaltung an die Bewohnerinnen und Bewohner. Als Eigentümerin oder Eigentümer erhalten Sie eine feste Miete vom Betreiber. Üblicherweise setzen Sie einen langfristigen Vertrag von 20 oder 25 Jahren auf. So erhalten Sie planbare Mieterlöse. Geht der Betreiber jedoch insolvent, tragen Sie ein hohes Verlustrisiko. Denn dann fallen Ihre Mieteinnahmen aus.

Gewerbeimmobilien

Gewerbeimmobilien umfassen beispielsweise Büroflächen, Einzelhandelsflächen oder Logistikimmobilien. Die Mietverträge sind häufig langfristig angelegt und die Renditen können attraktiv sein. Gleichzeitig werden Gewerbeimmobilien stärker von wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst. So drohen beispielsweise Einbußen, wenn ein gewerblicher Mieter zahlungsunfähig wird oder Ihre Immobilie leer steht. Gewerbeimmobilien eignen sich deshalb eher für erfahrene Anlegerinnen und Anleger.

Standort und Marktanalyse: Die Lage ist entscheidend

Die Lage entscheidet maßgeblich darüber, ob sich eine Immobilie gut vermieten lässt, wie sich die Mieten entwickeln und wie stabil der Immobilienwert bleibt. Eine gute Lage erhöht in der Regel die Nachfrage. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko, dass Ihre Immobilie leer steht. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb eine gründliche Marktanalyse. Prüfen Sie zum Beispiel die regionalen Mietpreise und die Leerstandsquote. Berücksichtigen Sie auch, wie sich die Region wirtschaftlich entwickelt. Auch Infrastruktur, Arbeitsplätze und Verkehrsanbindung prägen maßgeblich, wie attraktiv ein Standort ist. Studien zum deutschen Immobilienmarkt zeigen immer wieder, wie stark regionale Unterschiede sein können. Die Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zu Immobilienpreisen in Deutschland im Jahr 2025 zeigt: Preise und Nachfrage entwickeln sich je nach Region sehr unterschiedlich.

Finanzierung einer Renditeimmobilie

Die meisten Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger finanzieren eine Renditeimmobilie mit einer Kombination aus Eigenkapital und einem Bankdarlehen. Das bedeutet: Käuferinnen und Käufer bringen einen Teil des Kaufpreises selbst ein. Den größeren Anteil finanzieren die meisten Anlegenden jedoch über einen Immobilienkredit. So finanzieren sie größere Investitionen, ohne den gesamten Kaufpreis aus eigenen Mitteln bezahlen zu müssen. Wenn Sie mehr Eigenkapital einbringen, senken Sie das Risiko für die Bank und verbessern in der Regel die Konditionen des Kredits.

Daneben spielt bei Immobilien der sogenannte Hebeleffekt eine wichtige Rolle. Da Sie Fremdkapital einsetzen, steigern Sie Ihre Eigenkapitalrendite. Der Hebeleffekt wirkt, wenn Mieteinnahmen und Wertentwicklung der Immobilie höher ausfallen als die Finanzierungskosten. Die Rendite, die Sie als Anlegerin oder Anleger dann erhalten, fällt aufgrund des geringeren Kapitaleinsatzes höher aus. Der Hebel wirkt allerdings in beide Richtungen. Steigen Zinsen oder bleiben Mieteinnahmen aus, so erhöht sich auch das Risiko für Sie. Denn dann bezahlen Sie die Zins- und Tilgungszahlungen von Ihrem Einkommen bzw. Vermögen.

Steuerliche Aspekte bei Renditeimmobilien

Auch steuerliche Aspekte spielen eine wichtige Rolle. Sie beeinflussen, wie Vermieterinnen und Vermieter ihre Rendite berechnen. Bestimmte Kosten dürfen Sie steuerlich geltend machen. Dadurch reduzieren Sie die steuerliche Belastung der Mieteinnahmen. Vermietete Gebäude können Sie durch die sogenannte Absetzung für Abnutzung (AfA) über viele Jahre und Jahrzehnte abschreiben. Durch diesen bilanziellen Effekt reduziert sich der Gewinn, den Sie versteuern. Auch Zinsen für Immobilienkredite gelten unter Umständen als Werbungskosten. Daher können Sie sie gegebenenfalls zusätzlich absetzen. Auch die Kosten, die entstehen, weil Sie die Immobilie bewirtschaften, zählen grundsätzlich zu den absetzbaren Kosten. Dazu gehören zum Beispiel Ausgaben für Instandhaltung, Verwaltung oder bestimmte Nebenkosten.

Verwaltung der Immobilie

Eigentümerinnen und Eigentümer von Renditeimmobilien müssen sich entscheiden, wie sie die laufende Verwaltung organisieren. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können die Immobilie selbst verwalten oder eine Hausverwaltung beauftragen. Beide Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, insbesondere beim Zeitaufwand, bei den Kosten und beim organisatorischen Aufwand.

 

Selbstverwaltung

Hausverwaltung
Aufwand

Eigentümerinnen und Eigentümer vermieten selbst und kommunizieren direkt mit den Mieterinnen und Mietern. Sie organisieren Reparaturen ebenfalls selbst.

Die Hausverwaltung übernimmt viele der Aufgaben in Absprache mit Ihnen. Das umfasst insbesondere die Abrechnungen, Instandhaltung und die Kommunikation.

Kosten

Geringere laufende Kosten, da keine Verwaltungsgebühren anfallen

Monatliche Verwaltungsgebühren reduzieren die Nettorendite
KontrolleSie entscheiden selbst, welche Mieterinnen und Mieter Sie auswählen und welche Kosten Sie direkt übernehmen.Entscheidungen laufen häufig über die Verwaltung. Sie steuern weniger und erhalten lediglich die Abrechnung.
ZeitbedarfDeutlich höherer Zeitaufwand, wenn Sie selbst vermieten, die Abrechnung übernehmen und mit Ihren Mietern kommunizieren.

Deutlich geringerer Zeitaufwand für Eigentümerinnen und Eigentümer

FachwissenKenntnisse im Mietrecht, bei Nebenkostenabrechnungen und Organisation von Handwerksleistungen hilfreichVerwaltung bringt Erfahrung mit rechtlichen und organisatorischen Themen ein

Mietrendite berechnen: So beurteilen Sie die Wirtschaftlichkeit

Die Mietrendite zeigt, wie hoch die jährlichen Mieteinnahmen im Verhältnis zum eingesetzten Kapital sind. In der Praxis unterscheiden Anlegende zwischen der Bruttomietrendite und der Nettomietrendite. Die Bruttorendite bietet eine schnelle erste Einschätzung Ihrer Mieteinnahmen.  Im Gegensatz dazu berücksichtigt die Nettorendite zusätzlich wichtige Kosten. Sie zeigt realistischer, was von den Mieteinnahmen nach Kosten übrig bleibt.

Bruttomietrendite

Die Bruttomietrendite setzt die jährlichen Kaltmieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie. Sie eignet sich besonders, um verschiedene Immobilienangebote schnell miteinander zu vergleichen.

Nettomietrendite

Die Nettomietrendite geht einen Schritt weiter. Sie berücksichtigt zusätzliche Kosten, die entstehen, wenn Sie die Immobilie kaufen und vermieten. Dazu zählen unter anderem Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Gebühren für Notarin oder Notar. Aber auch laufende Verwaltungskosten, Rücklagen für Instandhaltung und möglicher Leerstand fließen hier ein.

Beispiel zur Berechnung der Bruttomietrendite

Formel: (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100

Kostet eine Wohnung 300.000 Euro und wird für 1.200 Euro monatlich kalt vermietet, ergibt sich eine Jahreskaltmiete von 14.400 Euro. Die Rechnung lautet:

(14.400 / 300.000) × 100 = 4,8

Die Bruttomietrendite beträgt in diesem Beispiel also 4,8 Prozent. Für eine erste Bewertung ist diese Kennzahl hilfreich, sie berücksichtigt allerdings noch keine weiteren Kosten.

Ein Beispiel für den Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite:

Beim Kaufpreis von 300.000 Euro fallen zusätzlich 30.000 Euro Kaufnebenkosten an. Sie setzen damit insgesamt 330.000 Euro Kapital ein. Die jährliche Kaltmiete liegt bei 14.400 Euro. Werden davon beispielsweise 2.400 Euro für Verwaltung und Instandhaltung abgezogen, verbleiben jährliche Einnahmen von 12.000 Euro. Die Rechnung lautet:

(12.000 / 330.000) × 100 = 3,6

Die Nettomietrendite beträgt in diesem Beispiel also 3,6 Prozent. Sie zeigt realistischer, welche Rendite nach Kosten tatsächlich erzielt wird.

5 Tipps zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Die Gesamtrendite Ihrer Immobilie hängt auch davon ab, ob der Immobilienwert steigt. Mit verschiedenen Maßnahmen beeinflussen Sie den Marktwert eines Objekts.

  • Energetische Sanierungen durchführen: Maßnahmen wie neue Fenster, eine bessere Dämmung oder eine moderne Heizungsanlage verbessern die Energieeffizienz. Das senkt die Nebenkosten und macht Ihre Immobilie für Mietende deutlich attraktiver.
  • Wohnung oder Haus modernisieren: Neue Bäder, eine moderne Küche oder hochwertige Bodenbeläge sorgen häufig dafür, dass eine Immobilie sich besser vermieten lässt. Außerdem steigern Modernisierungen den Marktwert einer Immobilie.
  • Grundriss und Wohnqualität verbessern: Durch geschickte Umbauten, etwa offene Wohnbereiche oder zusätzliche Arbeitszimmer, steigt die Wohnqualität und damit auch die Nachfrage.
  • Lagefaktoren im Blick behalten: Verbesserungen bei Infrastruktur, Nahverkehr, Schulen oder Einkaufsmöglichkeiten erhöhen die Attraktivität der Lage. Das wirkt sich positiv auf die Immobilienpreise aus. Achten Sie deshalb auch auf eine Lage, bei der Verbesserungen der Infrastruktur geplant sind.
  • Immobilie langfristig instand halten: Regelmäßige Wartung und kleinere Modernisierungen verhindern größere Schäden. So bleibt der Wert der Immobilie stabil.

Vorteile und Risiken von Renditeimmobilien

VorteileRisiken
Regelmäßige MieteinnahmenMietausfälle können die geplante Rendite deutlich reduzieren

Schutz Ihres Vermögens durch den Wert der Immobilie

Mietausfälle können die geplante Rendite deutlich reduzieren
Potenzielle Wertsteigerung

Leerstand führt zu fehlenden Einnahmen bei weiterhin laufenden Kosten

Finanzierung über Fremdkapital und dadurch Renditehebel möglichEin großer Teil des Kapitals ist langfristig in der Immobilie gebunden

Exit-Strategien für Immobilieninvestitionen

Der Verkauf der eigenen Immobilie kann sinnvoll sein, wenn sich persönliche Ziele ändern oder die Immobilie eine attraktive Wertsteigerung erzielt hat. Bei Mehrfamilienhäusern bietet sich die Aufteilung in Eigentumswohnungen an, um den Gesamterlös zu erhöhen. Alternativ können Sie Ihre Immobilien im Rahmen der Vermögensplanung weitergeben, zum Beispiel an Ihre Kinder oder an Enkelinnen und Enkel. Auch durch eine Erbschaft können Sie Vermögen innerhalb der Familie übertragen. Die Wahl der Exit-Strategie hängt von der finanziellen Situation, den Lebenszielen und der aktuellen Marktlage ab. Wer früh plant, kann sowohl steuerliche Vorteile nutzen als auch das Renditepotenzial seiner Immobilie langfristig sichern.

Alternativ: In Immobilienfonds investieren

Mit Immobilienfonds haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, Anteile an Immobilien zu erwerben. Die Vermietung und Verwaltung bleibt dabei in professionellen Händen.  Wie viel Sie investieren bzw. wie viele Anteile Sie kaufen, bleibt Ihnen überlassen. Ob für Ihre Anlagepläne Immobilienfonds geeignet sind und welcher Fonds für Sie in Frage käme, erfahren Sie bei den Expertinnen und Experten der Volksbank Raiffeisenbank in Ihrer Nähe.

FAQs zur Immobilie als Renditeobjekt

Als Renditeobjekte eignen sich Wohnungen, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Mikroapartments, Ferien- oder Pflegeimmobilien. Auch Gewerbeimmobilien kommen infrage, sind aber risikoreicher. Wichtig ist, dass die Immobilie vermietet wird und Einnahmen generiert. Zustand, Grundriss und Nachfrage am Standort bestimmen die Attraktivität.

Die Rendite hängt von Immobilientyp, Standort und Finanzierung ab. Die Bruttomietrendite zeigt, wie viel Prozent des Kaufpreises durch Mieteinnahmen abgedeckt wird. Bei der Nettomietrendite rechnen Sie darüber hinaus Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und mögliche Leerstände ein. Typische Wohnimmobilienrenditen liegen meist zwischen drei und fünf Prozent. Gewerbeimmobilien bieten tendenziell höhere, aber schwankungsanfälligere Renditen.

Lage, Nachfrage und Objektzustand sind entscheidend. Auch, ob Sie die Immobilie renovieren und modernisieren, wirkt sich auf Mieteinnahmen und Wertsteigerung aus. Eigenkapital und Fremdfinanzierung verändern die Rendite über den Hebeleffekt. Wenn Sie mehr Fremdkapital aufnehmen und Ihre Immobilie mit geringem Eigenkapital finanzieren, erhöht sich die Rendite auf Ihr eingesetztes Kapital. Verwaltungskosten, mögliche Leerstände und steuerliche Aspekte beeinflussen Ihre Rendite ebenfalls.

Die Lage bestimmt, welche Mietpreise realistisch sind, wie groß die Nachfrage ist und wie sich der Wert des Objekts entwickelt. Infrastruktur, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung beeinflussen, wie attraktiv Ihre Immobilie für Mieterinnen und Mieter ist. Auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region wirkt sich langfristig auf den Wert aus.

Bei einem Immobilieninvestment riskieren Sie unter Umständen, dass Mieten ausfallen, Immobilien leer stehen oder beschädigt werden. Außerdem können unerwartete Instandhaltungskosten entstehen. Marktschwankungen oder negative Entwicklungen in der Region können den Wert Ihrer Immobilie mindern. Ein großer Anteil des Vermögens in einem Objekt erhöht Ihr finanzielles Risiko, wenn beispielsweise eine Mietpartei ausfällt oder die Immobilie beschädigt wird (Klumpenrisiko).

Finanzieren Sie Ihre Immobilieninvestition über Fremdkapital, kann die Rendite über den Hebeleffekt steigen. Hierbei steigt aber auch das Risiko. Indem Sie mehr Eigenkapital einsetzen, stabilisieren Sie Ihre Anlage. Die potenzielle Rendite sinkt dabei aber. Stimmen Sie Mieteinnahmen, Zinsen und laufende Kosten möglichst aufeinander ab. So verbessern Sie die Effizienz Ihrer Geldanlage.

Bei vermieteten Immobilien profitieren Sie von der sogenannten Absetzung für Abnutzung (AfA). Dadurch schreiben Sie Ihr Objekt über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg ab und senken Ihre Steuerlast. Zinsen für Kredite und laufende Bewirtschaftungskosten lassen sich ebenfalls steuerlich absetzen. Auch Sonderabschreibungen oder Förderungen für energetische Modernisierungsmaßnahmen wirken steuermindernd.

Wählen Sie einen vorteilhaften Standort für Ihre Immobilie aus. Prüfen Sie außerdem potenzielle Mieterinnen und Mieter sorgfältig, um Leerständen vorzubeugen. Durch eine gut durchdachte Ausstattung und regelmäßige Instandhaltung machen Sie Ihre Immobilie attraktiver. Hausverwaltungen organisieren Mietprozesse effizient und pflegen den Kontakt zu Mieterinnen und Mietern. Durch flexible Mietangebote und realistische Mieten halten Sie Ihre Immobilien dauerhaft vermietet.

Haus modernisieren? Wir helfen Ihnen bei der passenden Finanzierung

Modernisierung finanzieren

Eine Modernisierung steigert den Wert Ihrer Immobilie. Wir unterstützen Sie dabei, die passende Finanzierung für Ihr Modernisierungsvorhaben zu finden.