Bevor Sie mit der eigentlichen Immobilienfinanzierung beginnen, verschaffen Sie sich zunächst einen guten Überblick über Ihre Finanzen. Indem Sie Ihr Einkommen, die Differenz zwischen Ihren Einnahmen und Ausgaben sowie Ihr Vermögen ermitteln, definieren Sie Ihren finanziellen Spielraum.
Haushaltsrechnung aufstellen
Zunächst sollten Sie eine sogenannte Haushaltsrechnung anfertigen. In dieser stellen Sie gegenüber, wie viel Geld Sie pro Monat verdienen und wie viel Sie ausgeben. Daraus ergibt sich, welchen Betrag Sie dauerhaft für die Finanzierung aufbringen können. Planen Sie konservativ und berücksichtigen Sie auch unregelmäßige oder seltener anfallende Kosten, zum Beispiel jährliche Versicherungsbeiträge. Nur so erhalten Sie ein vollständiges Bild.
Eigenkapital ermitteln
Das Eigenkapital bildet das Vermögen, das Sie selbst in die Finanzierung Ihrer Immobilie einbringen. Dazu zählen Sparguthaben, Wertpapiere oder bereits vorhandenes Vermögen. Auch Eigenleistungen, etwa handwerkliche Arbeiten, können Sie teilweise anrechnen. Je höher Ihr Eigenkapital ausfällt, desto bessere Konditionen erhalten Sie in der Regel für den Kredit.
Kaufnebenkosten berücksichtigen
Neben dem Kaufpreis fallen weitere Kosten an, die Sie im Idealfall aus eigenen Mitteln finanzieren sollten. Dazu gehören die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Insgesamt sollten Sie hierfür etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises einplanen. Berücksichtigen Sie diese Kosten nicht, erhöht sich Ihr Finanzierungsbedarf deutlich.