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Frühstart-Rente aufstocken: Was zusätzliche Beiträge bringen

Kurz und kompakt

  • Die geplante Frühstart-Rente sieht zwölf Jahre lang monatlich zehn Euro vom Staat vor. Eltern dürfen diesen Start nach aktuellem Entwurf mit eigenen Beiträgen ergänzen.

  • Entscheidend sind nicht nur die Höhe der Sparrate und die Rendite, sondern vor allem die vielen Jahre, in denen das Geld angelegt bleibt.

  • Teilen Sie zusätzliches Geld nach dem Sparziel auf: Die Frühstart-Rente dient dem Ruhestand, ein separater Sparplan hält Kapital für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung früher verfügbar.

Frühe Vorsorge entlastet Ihr Kind später

Eltern sparen oft für Ziele wie den Führerschein, das Studium oder die erste Wohnung ihres Nachwuchses. Die Altersvorsorge ihres Kindes wirkt dagegen so weit entfernt, dass sie im Familienbudget kaum eine Rolle spielt. Wer bereits in der Kindheit einen ersten Betrag am Kapitalmarkt anlegt, verschafft dem Geld aber einen Vorteil, der sich später nur schwer einholen lässt: viele Jahrzehnte Zeit.

Die Frühstart-Rente: Früh einen finanziellen Vorteil aufbauen

Hier setzt die geplante Frühstart-Rente an. Nach dem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums soll der Staat für Kinder vom vollendeten sechsten Lebensjahr bis zur Volljährigkeit jeden Monat zehn Euro in einen Altersvorsorgedepot-Vertrag einzahlen. Über 12 Jahre kommen so bis zu 1.440 Euro zusammen, die anschließend bis zum Ruhestand investiert bleiben.

Der aktuelle Entwurf erlaubt es Eltern, diesen staatlichen Anfang mit eigenem Geld zu ergänzen. Als Elternteil eröffnen Sie zudem das Depot und führen es bis zur Volljährigkeit Ihres Kindes in Eigenregie. Dazu zählt auch, dass Sie die Anlageklasse für Ihr Kind auswählen. Der Staat fördert die Geldanlage mit 10 Euro pro Monat. Wichtig ist dabei der Blick auf das Familienbudget: Das Vermögen in der Frühstart-Rente dient dem späteren Ruhestand Ihres Kindes. Geld für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung sollte hingegen früher verfügbar sein.

Eigene Beiträge ergänzen den staatlichen Start

Die aktuellen Pläne der Bundesregierung sehen vor, dass Eltern und Großeltern zur Frühstart-Rente private Beiträge von bis zu 6.840 Euro pro Jahr zuzahlen können. Der Höchstbetrag ist aber keine Empfehlung für die Sparrate. Sie als Familie müssen kein eigenes Geld einzahlen, um die staatliche Förderung zu erhalten.

Noch ist das Gesetz nicht beschlossen. Änderungen bleiben bis zum finalen Gesetzentwurf möglich. Die folgenden Rechnungen bilden deshalb den veröffentlichten Stand des Referentenentwurfs ab. Sie zeigen, wie unterschiedlich staatliche und private Beiträge über einen langen Anlagezeitraum wirken.

Die staatliche Frühstart-Rente legt den Grundstein

Wenn Sie zur Frühstart-Rente nichts zuzahlen, fließen über 12 Jahre insgesamt 1.440 Euro vom Staat in das Depot. Wie viel daraus bis zum 67. Geburtstag entsteht, hängt von der Wertentwicklung nach Kosten ab.

Angenommene Rendite pro JahrStaatliche BeiträgeModellhafte ErträgeModellhafte Erträge
2 Prozent1.440 Eurorund 2.900 Eurorund 4.300 Euro
4 Prozent1.440 Eurorund 11.100 Eurorund 12.500 Euro
6 Prozent1.440 Eurorund 34.700 Eurorund 36.100 Euro

Für die Modellrechnung fließen die zehn Euro monatlich vom 6. bis zum 18. Geburtstag. Danach wird nichts mehr eingezahlt und das Kapital bleibt bis zum 67. Geburtstag investiert. Die angenommenen Renditen verstehen sich nach laufenden Kosten. Sie orientieren sich an beispielhaften 2 Prozent, die Sie aktuell auf Festgeld erhalten, an 4 Prozent für Mischfonds oder ca. 6 Prozent für Aktienfonds und ETFs. Bei Aktienfonds und ETFs gibt es keine garantierte Rendite. Historisch gesehen brachten viele Indizes je nach Zeitraum bis zu 8 und teilweise sogar 9 Prozent pro Jahr. Steuern in der späteren Auszahlungsphase und der Kaufkraftverlust durch Inflation sind nicht eingerechnet. Wichtig für Sie als Eltern: Sie wählen eine Anlageform für das Depot Ihres Kindes. Damit beeinflussen Sie die Rendite, die die Frühstart-Rente Ihres Kindes erwirtschaftet.

Die Spannweite zwischen den Beträgen zeigt: Die staatlichen Beiträge schaffen ein Startkapital, aber die Wertentwicklung prägt das spätere Vermögen. Eltern, die die kostenlose staatliche Förderung im Rahmen der Frühstart-Rente nutzen, sichern ihrem Kind daher einen guten finanziellen Grundstock. Wenn Sie diese Beträge mit eigenem Geld und höheren Renditen kombinieren, verschaffen Sie Ihrem Nachwuchs bis zum Ruhestand ein kleines Vermögen.

So verändern 10, 25, 50 oder 100 Euro den möglichen Endbetrag

Wie stark eigene Beiträge wirken, unterstreicht ein Vergleich unter denselben Annahmen. In den folgenden fünf Szenarien ergänzen die staatlichen Zahlungen vom 6. bis zum 18. Geburtstag um 10, 25, 50 oder 100 Euro. Anschließend bleibt das Geld ohne weitere Einzahlungen bis zum 67. Geburtstag mit vier Prozent Rendite pro Jahr angelegt.

Entwicklung der Frühstart-Rente im Vergleich bei unterschiedlich hohen Zuzahlungen über einen Zeitraum von 12 Jahren (Alter von 6 bis 18 Jahren) bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren.

Dieses Vermögen ergibt sich, wenn Sie entsprechend aufstocken

Jeder Euro, den Sie zusätzlich zur staatlichen Frühstart-Rente einzahlen, profitiert vom langen Anlagezeitraum. Deshalb wächst im Modell vor allem der Anteil der Erträge.

Monatlicher Eigenbeitrag der FamilieStaatliche BeiträgeEigene EinzahlungenModellhafte ErträgeMögliches Vermögen mit 67
0 Euro1.440 Euro0 Eurorund 11.100 Eurorund 12.500 Euro
10 Euro1.440 Euro1.440 Eurorund 22.200 Eurorund 25.100 Euro
25 Euro1.440 Euro3.600 Eurorund 38.900 Eurorund 43.900 Euro
50 Euro1.440 Euro7.200 Eurorund 66.600 Eurorund 75.300 Euro
100 Euro1.440 Euro14.400 Eurorund 122.200 Eurorund 138.000 Euro

Die Rendite verändert das Ergebnis

Eine Rendite von vier Prozent erzielen Sie oft, wenn Sie beispielsweise in Mischfonds investieren. Aktien und ETFs bewirken oft höhere Renditen und erreichen bis zu sechs Prozent pro Jahr oder mehr. Anhand des folgenden Überblicks sehen Sie, welchen Einfluss die Rendite hat, wenn Sie zusätzlich in die Frühstart-Rente einzahlen.

Monatlicher Eigenbeitrag2 Prozent Rendite4 Prozent Rendite6 Prozent Rendite
0 Eurorund 4.300 Eurorund 12.500 Eurorund 36.100 Euro
10 Eurorund 8.600 Eurorund 25.100 Eurorund 72.300 Euro
25 Eurorund 15.000 Eurorund 43.900 Eurorund 126.500 Euro
50 Eurorund 25.700 Eurorund 75.300 Eurorund 216.800 Euro
100 Eurorund 47.100 Eurorund 138.000 Eurorund 397.500 Euro

Die hohen Werte im Sechs-Prozent-Szenario entstehen nur, wenn das Kapital diese durchschnittliche Rendite über Jahrzehnte nach Kosten erreicht. Dazwischen liegen gute und schlechte Börsenjahre. Beeinflusst wird das Ergebnis auch davon, welche Anlagen Sie auswählen, welche laufenden Kosten das Depot verursacht und ob der Vertrag zwischenzeitlich gewechselt wird. Vergleichen Sie Angebote deshalb nicht allein nach einer Musterrechnung. Achten Sie auf die Kosten des Depots, das Risiko der Geldanlage und Ihre persönliche Risikoneigung.

Ein früher Start senkt die nötige Sparrate

Der lange Anlagezeitraum ist der besondere Vorteil der Frühstart-Rente. Das obige Zahlenbeispiel verdeutlicht das: Zahlt eine Familie vom 6. bis zum 18. Geburtstag monatlich 25 Euro zusätzlich ein und erzielt die Anlage im Durchschnitt vier Prozent Rendite, wächst allein dieser private Anteil bis zum 67. Lebensjahr modellhaft auf rund 31.400 Euro. Beginnt eine Person aber erst mit 25 Jahren und zahlt ebenfalls nur zwölf Jahre lang ein, benötigt sie für ein ähnliches Ergebnis etwa 53 Euro im Monat. Das entspricht mehr als dem Doppelten.

Früheres Sparen gleicht in diesem Beispiel also einen deutlich niedrigeren Sparbeitrag aus. Der Grund liegt im Zinseszinseffekt: Erträge bleiben angelegt und erwirtschaften in den folgenden Jahren selbst Erträge. Ein langer Zeitraum federt außerdem einzelne schwache Marktphasen eher ab. Gerade bei Anlagen wie Aktien und ETFs besteht aber immer das Risiko, dass Sie Ihr Geld oder einen Teil verlieren. Die Zeit ersetzt also keine passende Anlagestrategie.

Die passende Zuzahlung beginnt beim Familienbudget

Zusätzliches Geld bleibt in der Frühstart-Rente jahrzehntelang gebunden. Legen Sie die Sparrate daher nicht aus dem Bauch heraus fest. Ordnen Sie den Beitrag stattdessen in Ihre gesamte Finanzplanung ein, damit ein langfristig gutes Ziel kurzfristig keine Lücken in das Familienbudget reißt. Die folgende Reihenfolge zeigt, welche Punkte dabei nacheinander zählen:

  1. Finanzielle Reserve sichern: Halten Sie Geld für unerwartete Ausgaben kurzfristig verfügbar. Ein gebundener Altersvorsorgevertrag ersetzt keinen Notgroschen.
  2. Eigene Absicherung prüfen: Vernachlässigen Sie nicht Ihre Altersvorsorge, wichtige Versicherungen oder die Rückzahlung teurer Schulden.
  3. Dauerhaft tragbaren Betrag festlegen: 10 oder 25 Euro, die jeden Monat ins Depot fließen, bringen Ihren Vorsorgeplan zuverlässiger voran als eine ambitionierte Rate, die das Haushaltsbudget regelmäßig überfordert.
  4. Später neu entscheiden: Steigt Ihr Einkommen oder sinken andere Ausgaben, lässt sich der Eigenbeitrag nach den künftigen Vertragsregeln anpassen. Prüfen Sie die Sparrate auch nach einer Geburt, einem Umzug oder einer beruflichen Veränderung.
  5. Einmalzahlungen gesondert klären: Geldgeschenke von Großeltern eignen sich grundsätzlich als zusätzlicher Beitrag, sofern das endgültige Gesetz und der gewählte Vertrag solche Zahlungen in der gewünschten Form zulassen.

Altersvorsorge und Startkapital brauchen zwei getrennte Töpfe

Eltern sparen meist nicht nur für den Ruhestand ihres Kindes. Ausbildung, Studium, Führerschein, Auslandsjahr oder die erste Wohnung müssen viele Jahrzehnte früher finanziert werden. Angespartes Geld in der Frühstart-Rente passt zu diesen Zielen nicht, weil es grundsätzlich bis zur Auszahlung gebunden bleibt. Ein separates Kinder- oder Junior-Depot verfolgt dagegen gibt dem volljährigen Kind früheren Zugriff.

SparzielPassender TopfWorauf Sie achten sollten
Zusätzliche Altersvorsorge für das KindFrühstart-RenteSehr langer Anlagehorizont; Geld bleibt für den Ruhestand gebunden; staatliche Beiträge und private Zuzahlungen liegen in einem Vorsorgevertrag.
Kapital für Ausbildung, Führerschein oder erste WohnungSeparater Sparplan, Kinder- oder Junior-DepotGeld steht früher zur Verfügung; keine staatlichen zehn Euro aus der Frühstart-Rente; Wertschwankungen und Kosten hängen vom gewählten Produkt ab.

Sie müssen sich grundsätzlich nicht zwischen Frühstart-Rente und Junior-Depot entscheiden. Meist hilft eine Aufteilung. Legen Sie zuerst fest, wann Ihr Kind auf welches Geld zugreifen soll. Daraus ergibt sich, welcher Teil in die Altersvorsorge gehört und welcher Teil flexibel bleiben muss.

Vor der ersten Zuzahlung zählen Kosten, Risiko und Zweck

Eine ambitionierte, modellhafte Rechnung liefert Ihnen keine exakten Ergebnisse. Die Punkte, die Sie beeinflussen können, sind hingegen die Produktauswahl, was Ihr Altersvorsorge-Depot kostet. Überprüfen Sie außerdem, ob die gewählte oder favorisierte Assetklasse zu Ihrem Risikoprofil passt. Aktuell plant die Bundesregierung, dass für den vorgesehenen Standarddepot-Vertrag ein Effektivkostendeckel von einem Prozent gilt. Möglich sind aber auch Verträge mit Zusatzleistungen, die entsprechend mehr Geld kosten. Bedenken Sie dabei: Ein kostengünstiger Vertrag lässt über Jahrzehnte mehr vom Ertrag im Depot. Eine breite Streuung verteilt das Risiko auf viele Unternehmen und Märkte, schützt aber nicht vor zwischenzeitlichen Verlusten.

Im Alter von 18 Jahren übernimmt Ihr Kind den Vorsorgevertrag

Nach dem Referentenentwurf zahlt der Staat bis zur Volljährigkeit des Kindes in die Frühstart-Rente ein. Danach endet der Zuschuss. Das Kapital, das bis dahin aufgebaut wurde, bleibt im Altersvorsorgevertrag. Ihr Kind darf den Vertrag anschließend mit eigenen Beiträgen fortführen oder das Guthaben in einen anderen zertifizierten Altersvorsorgevertrag übertragen. Die Erträge bleiben bis zum Beginn der Auszahlungsphase steuerfrei.

Über das Geld frei verfügen darf Ihr Kind mit 18 Jahren nicht. Der Entwurf sieht eine Auszahlung grundsätzlich erst mit 65 Jahren vor. Damit unterscheidet sich die Frühstart-Rente deutlich von frei verfügbarem Kindervermögen. Besprechen Sie den Zweck am besten schon während der Jugend mit Ihrem Kind: Aus dem Depot wird kein Budget für den ersten eigenen Haushalt, sondern der erste Baustein einer jahrzehntelangen Altersvorsorge.

Mit einer passenden Sparrate wächst aus dem Start ein Plan

Die staatlichen zehn Euro eröffnen Familien eine neue Möglichkeit, früh für den Ruhestand ihres Kindes vorzusorgen. Der nächste sinnvolle Schritt besteht nicht darin, den höchstmöglichen Betrag einzuzahlen. Ordnen Sie zuerst Ihre Rücklagen, die eigene Vorsorge und die früheren Ziele Ihres Kindes. Danach überlegen Sie sich, wie Sie Ihrem Kind vielleicht noch etwas Gutes tun und den Vertrag aufstocken.

Ihre Volksbank Raiffeisenbank hilft Ihnen dabei, langfristige Altersvorsorge und flexibles Sparen für Ihr Kind voneinander abzugrenzen, passende Anlagewege zu vergleichen und die gewählte Sparrate in Ihre Finanzplanung einzuordnen. So entsteht durch gemeinsame und ganzheitliche Planung aus einem staatlichen Startkapital ein Vorsorgeplan, den Ihr Kind später selbst weiterführt.

FAQs zur Frühstart-Rente und eigenen Beiträgen

Ja, der Referentenentwurf sieht vor, dass Sie zusätzlich zu den staatlichen zehn Euro privat in die Frühstart-Rente einzahlen können. Das Gesetz ist allerdings noch nicht beschlossen. Prüfen Sie nach dem Inkrafttreten, welche Zahlungswege und Mindestbeträge der konkrete Vertrag vorsieht.

Nach dem aktuellen Entwurf liegt die Obergrenze für private Beiträge bei 6.840 Euro pro Jahr. Dieser Betrag beschreibt den gesetzlichen Höchstrahmen – er ist keine empfohlene Sparrate. Wählen Sie einen Betrag, der dauerhaft zu Ihrem Haushaltsbudget und zum Sparziel passt.

Das Bundesfinanzministerium nennt Großeltern ausdrücklich als mögliche Einzahlende. Wie sie das Geld praktisch einzahlen und ob der Anbieter Einmalzahlungen annimmt, regeln später das endgültige Gesetz und der jeweilige Vertrag. Klären Sie den Ablauf deshalb, bevor die Großeltern in die Frühstart-Rente einzahlen.

Eigene Beiträge vergrößern den Betrag, der über Jahrzehnte investiert bleibt. Eine Zuzahlung kann also sinnvoll sein, wenn die Altersvorsorge das Sparziel ist und Ihr Budget genügend Spielraum lässt. Vorrang haben aber eine finanzielle Reserve und die Absicherung der Eltern. Auch Geld für Ziele, die Ihr Kind früher erreichen soll, sollten Sie priorisieren.

Bei zwölf Jahren staatlicher Einzahlung fließen insgesamt 1.440 Euro in den Vertrag. Daraus entstehen in den Modellrechnungen bis 67 rund 4.300 Euro bei zwei Prozent, rund 12.500 Euro bei vier Prozent oder rund 36.100 Euro bei sechs Prozent durchschnittlicher Rendite. Die Werte sind keine Prognose und berücksichtigen weder Kosten noch spätere Steuern oder Inflation.

Die privaten Beiträge bleiben zusammen mit den staatlichen Zahlungen und den Erträgen im Altersvorsorgevertrag. Ihr Kind führt den Vertrag ab 18 mit eigenen Beiträgen fort. Alternativ überträgt Ihr Kind das Guthaben nach den geplanten Regeln in einen anderen zertifizierten Altersvorsorgevertrag. Eine freie Auszahlung zum 18. Geburtstag ist nicht vorgesehen.

Das hängt vom Sparziel ab. Die Erträge der Frühstart-Rente bleiben bis zum Ruhestand gebunden. Ein Junior-Depot eignet sich eher für Kapital, das Ihr Kind bereits für Ausbildung, Studium oder die erste Wohnung einsetzen soll. Viele Familien teilen ihre Sparrate auf beide Ziele auf.

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