Existenzgründung

Die Existenzgründung ist ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Freiheit. Ihre Volksbanken Raiffeisenbanken helfen Ihnen dabei, den Kurs von Anfang an auf Erfolg zu halten.

Wie finanziere ich meine Existenzgründung?

Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder sich selbstständig machen, kommen viele Fragen auf. Eine der wichtigsten ist dabei die der Finanzierung. Woher nehme ich das Geld, um den Einstieg in die Unabhängigkeit zu schaffen?

Das Startkapital nicht unterschätzen

Ihre Geschäftsidee steht und hat alle Tests bestanden. Nun kommt der nächste Schritt: die Finanzierung Ihrer Existenzgründung. Hier geht es selten ohne fremde Hilfe. Doch bevor Sie entscheiden, wo Sie das Geld hernehmen, sollten Sie errechnen, wie viel sie überhaupt benötigen.  Für den Start brauchen Sie nicht nur die Mittel für Investitionen, Gründungskosten oder Rohstoffe. Auch Ihren Lebensunterhalt müssen Sie bedenken. Denn in den ersten Monaten wird Ihr Geschäft wahrscheinlich nicht genug Gewinn erwirtschaften, um davon leben zu können.

Ihr Kapital und Ihr Bedarf

Rücklagen, Kredite & Förderungen

Schauen Sie nun, wie viel Eigenkapital vorhanden ist. Rechnen Sie aber nicht jeden Cent mit ein. Für den Notfall sollten Sie immer einen "Notgroschen" zurückhalten. Wie finanzieren Sie nun den Rest Ihres Investitionsbedarfs? Sie können zum Beispiel Partner und damit mehr Kapital ins Boot holen. Auch der Staat bietet verschiedene Förderungen an. Oder Sie lassen Sich von Ihrer Bank bei der Existenzgründung helfen.


Das Know-how für Ihre Gründung

Lassen Sie sich in Ihrer Volksbank Raiffeisenbank von erfahrenen Beratern unterstützen. Diese sind in der Region verwurzelt und Experten für Finanzfragen bei der Unternehmensgründung. Der Bankberater weiß, welches Darlehen für Ihr Unternehmen das richtige ist und wie Sie von der Förderung des Staates profitieren können.

Im Gespräch: Volksbanken Raiffeisenbanken und ihre Firmenkunden

Im Gespräch: Michael Feicht, Free-Linked

Muss ich als Gründer alles selbst können? Die Zukunft steckt voller Fragen. Als Gründer oder allgemein als Unternehmer kann man nicht alles wissen. Michael Feicht hat bei finanziellen und versicherungstechnischen Fragen auf das Know-how seiner Volksbank Raiffeisenbank zurückgegriffen, um seine Idee zu verwirklichen.

Die beliebtesten Arten der Finanzierung

Zahlungsverkehr und Liquidität

Ihr Unternehmen soll von Anfang an erfolgreich sein und wachsen. Dafür ist es wichtig, dass der Zahlungsverkehr reibungslos funktioniert. Ihre Volksbank Raiffeisenbank hat die passenden Produkte und berät Sie partnerschaftlich.

Liquidität - verständlich erklärt von den Volksbanken Raiffeisenbanken

Flüssig bleiben

Aufträge akquirieren, Kosten niedrig halten und hochwertige Dienstleistungen anbieten: All diese Punkte sind wichtig für Ihr junges Unternehmen. Doch funktioniert der Zahlungsverkehr nicht reibungslos, können schnell Probleme entstehen. Dann kommen Sie sogar bei vollen Auftragsbüchern schnell in Liquiditätsengpässe.

Unterstützung für reibungslosen Zahlungsverkehr

Liquidität nach Plan

Immer über den Zahlungsverkehr auf dem Laufenden zu sein, ist essentiell. Doch noch wichtiger ist, dass Sie Ihre Ausgaben und Einnahmen vorausplanen können. So sind Sie auf Engpässe vorbereitet oder können Investitionen bei Überschüssen kalkulieren. Erstellen Sie also regelmäßig einen Liquiditätsplan, um sich auf alle Eventualitäten einstellen zu können.


Überblick mit einem Klick

Auf Ihrem Firmenkonto werden bald viele Zahlungsströme zusammenfließen. Da verliert man leicht die Übersicht. Mit unserer Software haben Sie den gesamten Cashflow immer im Blick, können überfällige Rechnungen vermeiden und gewinnen wertvolle Daten, um Ihren Zahlungsverkehr weiter zu optimieren.

Wie Unternehmen ihren Liquiditätsbedarf decken

Den Notfall regeln

Als Selbstständiger müssen Sie sich und Ihr Unternehmen absichern. Vom Moment der Existenzgründung an sollten Sie auf jede Eventualität vorbereitet sein.

Absicherung - verständlich erklärt von den Volksbanken Raiffeisenbanken

Risiken kalkulieren

Für den Notfall gerüstet zu sein heißt nicht, jedes Risiko zu vermeiden, sondern sich auf Schadensereignisse vorzubereiten. So halten Sie die negativen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen so gering wie möglich. In Ihrem Unternehmen steckt viel Energie und Herzblut, es sollte nicht durch eine kleine Unachtsamkeit oder unglückliche Begebenheit gefährdet werden. Regeln Sie den Notfall daher frühzeitig mit den passenden Versicherungen.

Bevor der Ernstfall eintritt

Viele Versicherungen für viele Gefahrenquellen

Momentan gibt es über 300 Versicherungsarten für den privaten Bereich und die Absicherung in Unternehmen – Tendenz steigend. Die Gefahrenquellen werden immer vielfältiger. Für einen Überblick, auf welche Risiken Sie sich vorbereiten können, ist fachkundige Hilfe ratsam. Ihr Berater der Volksbank Raiffeisenbank steht Ihnen bei der Auswahl der für Sie passenden Produkte zur Seite.


Wo kann es gefährlich werden?

Schon bevor Sie sich mit dem Experten beraten, können Sie eine erste Einschätzung vornehmen:

  • Können materielle Schäden – wie zum Beispiel durch Feuer, Einbruch oder Sturm – Ihre Existenz gefährden?
  • Sind Sie in der Lage, laufende Kosten wie Löhne oder Kredittilgungen auch nach Schäden oder bei einer Betriebsunterbrechung zu tragen?
  • Haben Sie sich über die gesetzliche Haftung informiert, die bei Schäden an Dritten durch Sie oder Ihre Mitarbeiter greift?
  • Sind Forderungsausfälle oder Veruntreuung eine Gefahr?
  • Kennen Sie die Kosten im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung?

Häufige Schadensfälle in Unternehmen

Die richtige Rechtsform finden

Ein angehender Existenzgründer muss entscheiden, welche Rechtsform für ihn infrage kommt. Jede hat Vor- und Nachteile, aber auch unterschiedliche Voraussetzungen.

Arten der Rechtsformen

  Gründer 
Haftung   
Mindestkapital
Einzelunternehmer
einzeln
Privatvermögen
nein
Personengesellschaften mehrere
Privatvermögen
nein
Kapitalgesellschaften
einzeln oder mehrere
Firmenvermögen
Ja
Genossenschaften mindestens 3 Genossenschaftsvermögen nein

Ihre wichtigste Entscheidung

Die wichtigste Entscheidung für einen angehenden Unternehmer ist gleichzeitig auch seine schwierigste. Denn wenn es um die beste Rechtsform für Ihr Unternehmen geht, gibt es keine ideale Lösung – trotz vieler Alternativen. Mit der Wahl der Rechtsform gehen nämlich rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche Konsequenzen einher. Daher sollten Sie sich unbedingt mit einem Steuerberater und einem Rechtsanwalt beraten.

Hilfe bei der Entscheidung

Eine Frage der Haftung

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Formen des Einzelunternehmens, der Personengesellschaft und der Kapitalgesellschaft. Einzelunternehmer haften mit ihrem Privatvermögen. Personengesellschaften bestehen aus mindestens zwei Personen, die ebenso mit ihrem Privatvermögen haften. Eine Kapitalgesellschaft können Sie alleine oder mit mehreren gründen. Die Haftung ist dabei auf das in die Firma eingebrachte Kapital beschränkt.


So fällt die Wahl leichter

Bevor Sie sich für eine Rechtsform entscheiden, sollten Sie einige Fragen für sich beantworten können:

  • Wollen Sie gemeinsam mit anderen gründen und sollen diese ebenfalls als Unternehmer tätig werden?
  • Vertrauen Sie Ihren Partnern darin, dass sie sich langfristig engagieren?
  • Möchten Sie Ihre Familie beteiligen?
  • Soll der Beitrag der Partner wesentlich aus einer Kapitaleinlage bestehen?
  • Können Sie selbst Startkapital aufbringen?
  • Ist das Unternehmen risikoreich und wollen Sie die uneingeschränkte Haftung tragen?
Unternehmen in Deutschland nach Ihrer Rechtsform

Checkliste: Ihr Businessplan

Der Businessplan ist gleichzeitig Pflicht und Kür für Existenzgründer. Er ist wichtig für Ihre potentiellen Geldgeber und für Sie selbst. Denn so sehen Sie, ob Ihre Idee tragfähig ist.

Checkliste

  • Welche fachlichen und kaufmännischen Qualifikationen weisen Sie auf?
  • Wie lautet Ihre Geschäftsidee und welche Ziele verfolgen Sie damit?
  • Müssen Sie Patente und Schutzrechte beachten bzw. beantragen?
  • Wo planen Sie Ihren Standort und wo bieten Sie Ihre Waren/Dienstleistungen an?
  • Wie planen Sie Ihren Vertrieb, das Marketing und die Preisgestaltung?
  • Welchen Nutzen hat Ihr Produkt für den Kunden und was macht es besser als das der Konkurrenz?
  • Wie sieht die Struktur Ihres Unternehmens aus und wann ist die Einstellung von Mitarbeitern geplant?
  • Für welche Rechtsform haben Sie sich entschieden und aus welchen Gründen?
  • Legen Sie einen Finanzplan vor, der Eigen- und Fremdkapital sowie Investitionsbedarf aufzeigt.
  • Erstellen Sie einen Liquiditätsplan, der die laufenden Kosten und Einnahmen berücksichtigt.

Wo stehen Sie?

Der Businessplan ist Ihr Werkzeug bei der Existenzgründung. Er zeigt Ihnen, woran Sie denken müssen, was Sie bereits erzielt haben und welche Aspekte Sie bisher vielleicht übersehen haben. Er dient außerdem als Fortschrittsanzeige. Wenn Sie alle Fragen, die der Businessplan aufwirft, beantworten können, sind Sie bereit.

Sie und Ihre Hausbank

Ein verlässlicher Partner

Ein detailliert geschriebener Businessplan ist außerdem unerlässlich für das Gespräch mit Ihrer Hausbank. Er zeigt Ihrem Berater nicht nur, ob Ihr geplantes Unternehmen erfolgversprechend genug ist, um es zu finanzieren. Ihr Berater kann Ihnen abseits von Krediten und Förderungen so auch die beste Unterstützung anbieten – seien es Versicherungen, Anlagen oder Ratschläge zum Zahlungsverkehr.


Fehler vermeiden

Der Businessplan hilft Ihnen, Klippen bei der Existenzgründung zu umschiffen, wie zum Beispiel:

  • Finanzierungsmängel
  • Informationsdefizite
  • Qualifikationsmängel
  • Planungsmängel
  • Falsche Einschätzung der Betriebsleistung

Art der Existenzgründungen in Deutschland

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